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Thema: panik vorm autofahren

  1. #1
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    Standard panik vorm autofahren

    hallo, ich weiss nicht, obs das thema hier schon gibt, deshalb schreib ich einfach mal drauf los.
    ich hab vor über 3 jahren (mit 38) meinen führerschein gemacht. schon in der fahrschule haben mich massive ängste gequält, die sich aber mit dem fahrlehrer an meiner seite noch aushalten liessen.
    dann hatte ich meinen fs und einen monat später mein auto, kein wunsch-oder traumauto, es war halt da, weil es billig war. ich hab es von anfang an nicht gemocht, aber es war halt ein geschenk. die 1. wochen hab ich mich auch tapfer hinters steuer gesetzt, obwohl ich vor angst und panik kaum atmen konnte. wenn ich weiss, ich muss z.b. morgen fahren, könnte ich heute nacht keine minute schlafen vor angst. und morgen hätte ich magenschmerzen, tunnelblick, atemnot, wenn ich losfahren müsste. ich bin trotzdem gefahren und hab auch brenzlige situationen gemeistert. dann fingen diese komischen träume an. ich sah im traum meinen streuner (so hiess mein auto) von alleine losfahren und unfälle bauen oder er fuhr einfach los, obwohl ich noch drin sass und kam einfach nicht mehr raus. nach diesen träumen bin ich kaum noch gefahren und den anstoss, nie wieder zu fahren gab ein dämlicher kerl, der mich unter einer brücke auf den fussweg drängte. es ist nix passiert, aber das wars dann für mich. ich hab mein auto verkauft. und heute, wenn ich nur mal mit dem auto meines papas ausparken will, krieg ich zittrige hände, das ich kaum noch das lenkrad halten kann. jetzt hat sich meine tochter ein süsses kleines auto gekauft. das würde ich gerne mal fahren. aber ich weiss nicht, ob das noch geht. unter der brücke z.b. würde ich nie wieder langfahren und wenn ich einen umweg von 100 km hätte. hat einer eine idee, wie man diese angst, fast schon todesangst besiegen kann? ich möchte nicht für umsonst soviel geld für meinen fs bezahlt haben und einfach mal spass am autofahren haben. kann mir jemand helfen???

  2. #2
    Moderator Avatar von Tänzerin
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    Hallo lokfan,

    woher kommen denn diese Ängste? Und wovor hast du genau Angst? Dass du einen Unfall baust? Dass du sterben könntest? Was genau löst in dir diese Panik aus?

    Ich merke, dass deine Angst sehr stark und vordergründig ist, aber du schreibst nichts über Gründe und Ursachen. Hast du darüber schon mal nachgedacht?

  3. #3
    Painter
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    Hallo,

    keine Ahnung ob es gut ist

    aber da ich es neulich irgendwo gesehen habe, stell ich das mal als Link rein:
    http://www.amazon.de/Autofahren-ohne.../dp/3456846460

  4. #4
    Neuling
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    Hallo Lokfan,
    kann Dich so gut verstehen.Ging bzw. geht mir genauso.Inzwischen fahr ich wieder, nach 2 Jahren fahrpause, zwar noch manchmal mit einem mulmigen gefühl aber ich merke einfach das es geht.Denke wirklich es ist die übung.Man bzw. Frau muß einfach fahren und wenn es am anfang nur kurze wege sind.Ich weiß hört sich vieleicht blöd an.Für mich ist es einfach wichtig das ich merke das ich es kann.Das nichts schlimmes passiert.Ja einfach dabei gute erfahrungen mache und trotz meiner angst wieder ins auto steige.Mein Mann braucht beruflich des öfteren einen Leihwagen,dieser muss natürlich geholt und auch wieder weggebracht werden.Aus der Großstadt und natürlich im dicksten berufsverkehr.Die ersten male konnte er mir damit wirklich das ganze WE versauen wenn er mir freitagabends gesagt hat das wir Sonntags wieder einen Wagen holen müssen.Konnte nicht schlafen und hab einfach nur panik geschoben.Inzwischen sagt er es mir nicht mehr bzw. kurz vorher und das klappt besser.Dann hab ich nicht die Zeit mich verrückt zu machen.Steige einfach ins Auto und versuche einfach nicht zu denken,sorry kann es nicht so gut beschreiben, aber vieleicht verstehst Du was ich meine?Mache mir schöne Musik an und sage mir innerlich immer wieder das meine angst davor einfach mitkommen soll.Mein auto fährt nur so schnell wie ich es zulasse und versuche so gut es geht die anderen Autofahrer einfach zu ignorieren.Sollen sie doch überholen...fahre zwar ein dickes Auto(ja die lieben Männer!!!)aber mir reicht es max. 120 zufahren komme auch langsam an mein Ziel.Mein Psychologe sagt auch das man die Angst davor nur besiegen kann wenn man es tut.Ich weiß leichter gesagt als getan, aber nur so geht es.Sonst verschlimmert sie sich nur noch.Sprech da wirklich aus Erfahrung...
    Wünsche Dir wirklich von ganzen herzen das auch Du deine Angst davor besiegst.Glaube ganz fest daran,geht natürlich nicht von heute auf morgen,aber mit kleinen Schritten geht es stetig voran...
    lg engel

  5. #5
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    hallo tänzerin,

    natürlich hab ich mir darüber schon gedanken gemacht, aber ich kenn die antwort nicht. ich weiss, das ich fahren kann und im prinzip auch, dass das auto nur das macht, was ICH will. ich kann es nicht sagen...vielleicht hab ich angst vor den anderen auf der strasse...ich kann z.b., wenn ich an einem berg stehe und mit handbremse anfahre, nicht in den rückspiegel sehen. sehe ich hinter mir ein auto stehen, denke ich sofort, mein auto rollt zurück und auf den anderen drauf. gucke ich nicht in den spiegel, kann ich mir einbilden, hinter mir steht keiner und dann klappt es auch. ich fahr z.b. auch viel lieber im dunkeln, da ist nicht so viel verkehr. ich weiss es einfach nicht. mich macht es schon traurig, das meine tochter ihren fs 1 jahr später als ich gemacht hat und schon viel mehr praxis hat, weil sie zum fahren geboren ist. ich hab schon an eine angstfahrschule gedacht, die macht sogar mein alter fahrlehrer, aber ich muss ja danach trotzdem wieder alleine fahren und ich denke, die angst kommt zurück.

  6. #6
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    hallo trauriger engel,

    schön, das mich jemand versteht und das es jemandem genauso ging. am sonntag hat mir meine tochter versprochen, mit mir auf einen leeren parkplatz zu fahren und mich üben zu lassen, bei dem gedanken daran wird mir schlecht, der sonntag ist nicht mehr weit hin. aber vielleicht ist deine idee nicht verkehrt, einfach reinsetzen und los. aber das hab ich mit meinem auto auch probiert. ich hab erstmal ne halbe stunde drin gesessen und überlegt, mit der bahn zu fahren. davon abgesehen, dass der schritt, sich ins auto zu setzen, mindestens die doppelte zeit in anspruch nahm. dann hab ich, ich weiss, das hört sich blöd an, mit meinem auto geredet, um mich irgendwie abzulenken, ich hatte ja keinen beifahrer. dann hab ich es geschafft und bin tapfer losgefahren, dann kam mir ein auto entgegen und hupte und ich dachte sofort, der meint dich, mit deinem auto stimmt was nicht oder ich hab was falsch gemacht. mich macht das alles so unsicher, jedes geräusch, was ich noch nie gehört habe, bringt mich zur verzweiflung, ich denk dann sofort, das auto geht kaputt, die lenkung blockiert, die bremse versagt. vielleicht sollte ich einfach nie mehr autofahren, aber im grunde ganz tief drinnen will ich das aber. ich wollte immer auto fahren, coole mucke an und nicht mehr in engen, überfüllten bahnen rumstehen müssen...und dann sowas... ich dachte schon über eine hypnose nach, sowas soll ja helfen, um die ursache der ängste zu finden, aber ich kenn niemanden, der damit erfahrung hat. oder vielleicht einfach mal ein adac-sicherheitstraining? ach, ich weiss es einfach nicht :-(

  7. #7
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    Zitat Zitat von lokfan Beitrag anzeigen
    ich hab schon an eine angstfahrschule gedacht, die macht sogar mein alter fahrlehrer, aber ich muss ja danach trotzdem wieder alleine fahren und ich denke, die angst kommt zurück.
    Hallo lokfan,
    ich weiß ja nicht, wie genau sich eine Angstfahrschule von einer "normalen" Fahrschule unterscheidet, aber mir scheint es nach deinen Erklärungen sinnvoll, dass du Praxiserfahrung sammelst, am besten zunächst unter Hilfestellung, damit es dir leichter fällt. Vll könntest du ja parallel dazu eine Therapie o. Ä. machen, um neben der Praxis die psychischen Barrieren mit abzubauen.

  8. #8
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    Hallo Lokfan,
    noch mal kann Dich total gut verstehen...natürlich ist man unsicher,aber das ist halt die Sache jemehr man drüber nachdenkt jemehr gründe findet man es nicht zu tun.Am anfang hab ich mir eingeredet das es das Auto ist,ist ein audi A6,kam mir vor wie in einem panzer.Gerade an Ampel hab ich die totale panik gekriegt,wenn jemand hinter mir steht,was ist wenn ich das auto abwürge?was denken die dann von mir?Heute ist es so, jeder hat mal angefangen und das kann jedem passieren,ist auch meinem mann schon passiert als ich mit im auto war und er ist ein begeisteter aufofahrer,hat schon zig tausend km fahrerfahrung.Aber es kann einfach passieren und es ist nicht schlimm.Er sagte irgendwann zu mir wenn ich an der ampel steh und es mir tatsächlich passiert das ich das auto abwürge und jemand hupt soll ich einfach hingehen und sagen "starten sie mein auto und ich hup solange für sie weiter..."Man kann die Angst nur besiegen in dem man es tut.Nein es ist nicht blöd mit dem auto zu reden,tu es auch um mich abzulenken, hab irgendwann meiner Angst einen namen gegeben.So Hermann wir fahren jetzt da und da hin und du hast einfach ruhig zu sein sonst schmeiß ich dich raus.hört sich auch komisch an aber es hilft...Jetzt kann ich die mir bekannten strecken ohne probleme fahren,wo ich mich nicht auskenne hab ich noch ziemlich angst.könnte nie ohne vorher genau zu wissen wie ich fahren muß(online routenplaner sei dank)los.Das mit der Angstfahrschule finde ich gut,probier es doch einfach aus.Die haben erfahrung damit und es ist garnicht schlimm zuzugeben das man angst hat.Kannst dabei nur gewinnen...
    lg

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