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Thema: Panikattacken, Angst, Schwindel???

  1. #1
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    Standard Panikattacken, Angst, Schwindel???


    Hallo, ich bin 26 jahre alt, lebe seit ca. 3,5 jahren in einer glücklichen Beziehung und bin eigentlich wunschlos glücklich soweit. Seit ca. 3- 5 Monaten geht es mir alles andere als gut. Ich bekomme fast jeden Tag Panikattacken und Angst, und weis ehrlichgesagt nicht warum und wovon...Anfangs als das anfing dachte ich es sei normaler Schwindel, also war ich beim hausarzt, Cardiologen, Neurologen, HNO, Augenarzt und Orthopäden. Es ist alles ok, ausser das der orthopäde meinte mein Naken sei etwas verspannt. Die Neurologin hat mir Opipramol 100 mg verschrieben (gegen Angst oder so), aber in der Apotheke wurde mir gesagt das dieses medikament sehr stark sei und bei behinderten verwendet wird, also habe ich es nicht genommen bis heute. Es ist schwer zu erklären, in diesen Mommenten bekomme ich manchmal Herzrasen, und mir wird schwindlig und ich habe Angst, weis aber nicht wovon ich Angst habe! Z.B. : wenn ich weiter weg fahren muss, oder in der Arbeit wenn ich zum Duschen geh, oder im Supermarkt, oder wenn ich mich mit jemandem unterhalte länger, oder auf etwas warten muss, oder im Griechenland Urlaub vor kurzem zb. (da hab ich mich so unsicher gefühlt, da war es schlimmer als sonst wo) ...Naja, es dauert nicht sehr lange dann geht es aber wieder, das ist das komische. Oft fantasiere ich sehr viel, das jemand stirbt oder etwas schlimmes passiert usw. ...ich will das nicht denken aber es hört nicht auf...:-( Ich kann mich an früher erinnern, ich hab getrunken oft, geraucht und und und ...und mir ging es immer gut, ich dachte nie ans sterben oder das etwas passieren könnte. Das denke ich erst seit ca. 2 Jahren, seit ich 2 gute Freunde hintereinander verloren habe...ob es daran liegt? Ich war nichtmal auf den beerdigungen, da ich mit diesem Thema einfach nicht klar komme...:-( jetzt spiele ich mit dem Gedanken diese Tabletten zu probieren, aber ich habe Angst davor...das ich abhängig werde oder das ich mich verändere...was sagt ihr denn dazu Leute...LG Chris

  2. #2
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    Erzähl mal mehr von deinen Freunden die gestorben sind.

    LG Dieter

  3. #3
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    Erst der eine,,,Autounfall.... und 1 jahr später der andere,auch Autounfall...:-(

  4. #4
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    Wie eng warst du befreundet und wie hast du das damals verarbeitet?

  5. #5
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    der erste der gestorben ist war mein bester freund in der pubertät und jugend, und der 2. war auch ein super freund mit dem ich seeeeehr viel blödsinn immer gemacht habe :-)...aber die letzten jahre vor dem todesfall hatte ich mit beiden keinen kontakt mehr...trotzdem trifft es einen.

  6. #6
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    Wie ging es dir nach den Todesnachrichten? Hast du geweint?

    Da bei dir medizinisch alles abgeklärtzu sein scheint und du auch von keinen weiteren aktuellen Problemen berichtest, halte ich es durchaus für möglich, dass du die Todesfälle nicht richtig verarbeitet hast. Deshalb bohre ich an dieser Stelle weiter.

  7. #7
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    na klar hab ich geweint, und wie...ich hab mich aber nicht zur beerdigung getraut...und auch nicht ans grab....nur an den unfallstellen war ich , und hab blumen hingelegt und geredet usw. ..:-( .....ob das ganze problem daher kommt? ich weiß es nicht...ich habe oft dran gedacht wie es früher war zusammen, was wir gemacht haben...und ich schnall das nicht das es diese menschen einfach nicht mehr gibt, einfach weg oder was????:-(

  8. #8
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    Hallo chris*greko,
    ja, immer diese Panikattacken. Diese Symptomatik kommt mir sehr bekannt vor. Kann es bei Dir daran liegen, dass Du Angst vor Kontrollverlust hast? Es scheint mir, als ob das eines der Hauptprobleme von PAs im Allgemeinen ist.
    Das passt zumindest mit den Situationen zusammen, die Du schilderst:

    wenn ich weiter weg fahren muss
    ...denn dann verlässt Du ja Deine vertraute Umgebung, sodass Du den Eindruck hast, keine Kontrolle mehr über die neue, fremde Situation zu haben.

    in der Arbeit
    ...ungewohnte Umgebung, in der man sich nicht zurückziehen kann und evtl. anderen ausgeliefert ist

    im Supermarkt
    ...Situation, aus der man vermeintlich nicht mehr so schnell rauskommt: ist man einmal drin, gibt es nur noch einen Ausgang und dabei muss man an der Kasse anstehen, solange, bis man drangekommen ist

    oder wenn ich mich mit jemandem unterhalte länger
    ...dann bist Du dieser Person ausgeliefert: Du kannst erst weg, wenn das Gespräch vorbei ist

    im Griechenland Urlaub vor kurzem zb. (da hab ich mich so unsicher gefühlt, da war es schlimmer als sonst wo)
    ...wahrscheinlich, weil es eine ungewohnte Umgebung war.

    Hast Du Deiner Freundin schon von Deinen Problemen erzählt? Dann könnte sie Dir vll. bei der Bewältigung helfen. Und wenn Du es gar nicht mehr aushältst, besorg Dir einen Termin beim Therapeuten, denn meiner Meinung nach sind Medikamente gegen psychisch bedingte Sachen der größte Bullshit...
    Und zu den Verspannungen: das kenne ich von mir selber, dass Nackenverspannungen schon mal zu Schwindel führen können.
    Hoffe, ich konnte ein bisschen helfen
    Schöne Grüße Regenwurm

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Regenwurm für den sinnvollen Beitrag:

    chris*greko (19.09.2011)

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