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Thema: Panikattacken nach Psychoseerkrankung einer Freundin

  1. #1
    Neuling
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    Standard Panikattacken nach Psychoseerkrankung einer Freundin

    Hallo
    seit wenigen Montaten belasten mich Ängste und Panikattacken, die ich zuvor nicht gekannt habe.
    Vor ca. einem halben Jahr musste ich meine Freundin in Begleitung der Polizei aus meiner Wohnung/Zimmer in eine Psychiatrie einweisen lassen. Beschreiben kann ich dies alles nicht, da dies eine längere Vorgeschichte hat. Nur soviel: meine Freundin lag auf meinem Bett, reagierte zuerst nicht. Habe dann ihren Therapeuten angerufen, mit der Bitte zu kommen, da ich Angst habe und nicht weiß was ich machen soll. Es ging dann alles recht schnell. Er hatte sie zurück geholt, sozusagen in unsere Welt. Sie hat angefangen zu schreien und ist ihm gegenüber auch handgreiflich geworden. Ich habe mich die ganze Zeit über in der Küche versteckt aus Angst vor ihr. Ich glaube diese Hilflosigkeit haben nun diese Gefühle, Ängste und Panik in mir ausgelöst. Seit diesem Tag haben wir keinen Kontakt. Ich habe auch versucht, alles loszulassen und nach vorne zu blicken, was mir aber bis heute nicht gelungen ist. Nach diesem Ereignis in meiner Wohnung habe ich 3 Tage später die erste Panikattacke bekommen. Ich habe gerade mit einer anderen Freundin über das Geschehene gesprochen, als ich plötzlich Schweißausbruch, Zittern...bekam. Habe einen Tag darauf mich gleich mit ihrem Therapeuten in Verbindung gesetzt, nach wenigen Gesprächen ging es mir auch besser. Nun fangen diese Panikattacken und Ängste wieder an. Ich habe Angst auch psychisch krank zu werden...Ich hoffe nun, dass dies bald eine Ende hat. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich weiß, dass ich um mein Selbstvertrauen zurück zu bekommen, den Kontakt zu ihr suchen sollte. Nur habe ich riesige Angst davor. Danke

  2. #2
    Roman Verfasser
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    Standard

    Der Zustand Deiner Freundin hat Dir also - ganz offensichtlich - selbst schwere Probleme bereitet. So sehr, daß Du selbst in Panik gekommen bist, Dich verstecken mußtest. Es ginge darum , was ist denn da bei Dir, was hat das bei Dir, in Dir, berührt. Du hast eigentlich nur die Chance, das jetzt eben hinzunehmen, Dir die Ursachen anzuschauen. Es ist zwar erst einmal unangenehm, Panikattacken zu haben, das liegt in der Natur der Sache, aber der Mensch kann eben auch in solchen Zuständen sein. Wehr Dich nicht dagegen, Du bist deswegen nicht unnormal, leb es durch, geh der Sache auf den Grund. Also, denk nicht so sehr über die schlimme Situation mit der Freundin nach, sondern über Dich.

  3. #3
    Nachwuchs Autor
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    jo, solche geschichten kenne ich auch aus meiner kindheit...

    diese hilflosigkeit ist es ja.. ich bin mit psychisch kranken aufgewachsen..
    das schjlimmste war für mich als kind als sie anfing zu glauben sie würde ein kind gebären, obwohl sie nicht mal schwanger war... oder sie mit toten menschen an der wand gesprochen hat und geglaubt hat sie würden ihr zeichen geben... panikattacken hatte ich auch schon, sind sehr unangenehm, ja. was mir ein bisschen angst macht...ist, das ich mich unter psychisch kranken auch immer sehr wohl fühle...
    kann mir gut vorstellen, dass das ein starker druck für dich ist.
    es kann manchmal nur ein moment sein und man schaut den anderen mit ganz anderen augen an.. oder?
    Geändert von honeymoon (09.12.2011 um 11:37 Uhr)

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  4. #4
    Neuling
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    danke für deine Antwort. Aber wie meinst du das?

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