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Thema: Papa....

  1. #73
    Selbstwert87
    Gast

    Standard

    Du sprichst mir aus der Seele, Erwin!



    Ich bin momentan super drauf, habe gute Laune und verarbeite das immer besser....
    ich gebe aber doofe Antworten, weil ich ja manchmal frech bin. Habe mir einen Nebenjob für eine kurze Zeit geangelt. 3 Stunden, 45 €. Jaaaaa das mach ich doch abundzu mal.... ich hab Zeit, haben oder nicht haben...

    Heute kam die Frage: "Warum machste das denn?"
    Ich habe gesagt: "Weil ichs kann"

    Danach war Ruhe. War eine dumme Antwort von mir, aber ich hab gedacht ich diskutiere kein Stück mehr darüber

    hat geklappt

  2. #74
    Neuling
    Registriert seit
    05.01.2012
    Ort
    Kiel Holtenau
    Beiträge
    69
    Danke
    29
    43 mal in 24 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Selbstwert,

    Ste benutzt "die Brechstange", probdi empfiehlt ein Buch, Thessa leidet mit, Erwin erklärt, ich stelle mich als Mitleiderin an deine Seite. Jeder von uns hat auf seine Weise das Türchen ein klein bißchen aufgestoßen, das da heißt: Unabhängigkeit. Du guckst durch das Türchen und erschrickst: Darf ich da durchgehen? Will ich das überhaupt?

    Es gibt zwei Gefühle, die in dir widerstreiten und die du nie mehr zusammen bekommen wirst: unabhängig und Daddys Darling zugleich sein.
    Daddys darling bist du aber nur gewesen, wenn du funktioniert hast, wie er sich das vorgestellt hat. In seinem Leben gibt es auch einen Mangel. Durch dich hat er das versucht auszugleichen. Was für eine Bürde für dich!

    Willst du euch beiden die Würde zurückgeben, dann musst du deinen eigenen Weg gehen. Dein Vater ackert wie ein Blöder, dass alles (für ihn) besser wird. Du spürst, dass er komplett auf dem Holzweg ist. Und da er das nicht nur mit dir macht, brauchst du das noch nicht mal persönlich zu nehmen.

    Unterbinde sein Verhalten dir gegenüber, gib dir - und dadurch auch ihm - eure Würde zurück. Dafür muss man nicht besonders pampig sein. Es geht nicht darum, den ersten Preis in Schlagfertigkeit zu gewinnen.

    Es geht darum, dass du sagen kannst: Vater, ich liebe dich. Danke für alles, was du für mich getan hast. Jetzt bin ich unabhängig und lebe das. Die Verantwortung für mein Tun nehme ich zu mir. Und die Verantwortung für dein Tun lasse ich bei dir.

    Das wird zu schmerzhaften Kämpfen führen, aber du zeigst deinem Vater damit NICHT deinen inneren Stinkefinger. Deine Angst, deinem Vater entgegenzutreten, ist ganz tief in dir verwurzelt. Als Kind wußtest du immer, dass das nicht geht. Aber wenn du es jetzt- als erwachsener Mensch - nicht tust, läufst du Gefahr, auf Dauer deine Würde einzubüßen, und dein Vater und deine Mutter gleich mit. Die beiden können von sich aus ihr Verhalten nicht umstellen. Nur du kannst das.

    Bleib dran!
    LG, JeffB.
    Sorge gut für dich selbst. Sonst tut es niemand!

  3. Die folgenden 4 Benutzer bedankten sich bei JeffB. für den sinnvollen Beitrag:

    Erwin (30.01.2012),Sonnenkraut (30.01.2012)

  4. #75
    Selbstwert87
    Gast

    Standard

    Ich arbeite da wirklich gerade sehr stark dran und mir geht es sehr viel besser

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