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Thema: partnerkrise bitte um hilfe

  1. #9
    Schreibkraft Avatar von Maeggie
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    Zitat Zitat von hercules Beitrag anzeigen
    wenn ich mir halt meine freiheit nehme wird die zeit zu zweit halt noch weniger. und ich glaub davor hab ich angst deshlab steck ich zurück. ich hab wirklich gedacht ich hätte es dann mal in griff aber irgendwie klappts nicht
    Hallo,
    gerade das ist ein Zeichen von Verlustangst. Wenn du dir deine Freiheit nimmst, entfernst du dich ja (kurzfristig) von ihm und das macht Angst und deshalb fällt dir das schwer. Versuch es vielleicht erstmal mit kleinen Schritten ...
    Grüße
    Maeggie
    Ich hab keine Macken! Das sind Special-Effects!

  2. Die folgenden 3 Benutzer bedankten sich bei Maeggie für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (10.08.2011),hercules (10.08.2011)

  3. #10
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Kathi,

    ich bin ein mensch der sehr gerne und alles gibt ...
    Das wäre doch auch eine ganz positive Eigenschaft von Dir - wenn Deine Ängste damit nicht etwas verknüpfen würden, das dies dann, so wie es sich dann für Deinen Partner auswirkt, ins Gegenteil verkehren würde.

    "Geben" ist toll - aber "alles geben" ist ungesund: für Dich.
    Und: Geben im positiven Sinne ist eben nicht an eine "Forderung nach Gegenleistung geknüpft (die Du, aus Deinen Ängsten heraus, ja vielleicht auch gar nicht bemerken kannst).
    Die unausgesprochene, für ihn aber spürbare, Forderung wäre da: komm mir entgegen und nimmt mir meine Verlustangst weg.

    Das kann er aber gar nicht, weil die Wurzeln Deiner Ängste eben in Dir liegen und nur Du gegen sie vorgehen kannst.
    Sowas fühlt sich dann leicht als Druck an: ein Druck, etwas "leisten" zu müssen (und dies auch noch erfolgreich), das er gar nicht leisten kann, weil er die "falsche" Person hierfür ist ...
    Irgendwann endet das dann darin, dass er flüchtet. Anfangs erst dann, wenn es zu viel Druck ist, später dann vielleicht schon "präventiv": um erst gar nicht in die Gefahr/Situation kommen zu können, dass sich dieser Druck überhaupt aufbauen könnte.

    Ich glaube nicht, dass Du dies "nicht wahrhaben willst", im Gegenteil.
    Du scheinst "nur" mit diesem Gedanken noch nicht wirklich umgehen zu können - weil er genau in die Kerbe Deiner Angst hinein haut

    Es sieht anfangs sicher danach aus, als ob Du Dich von ihm entfernen würdest, wenn Du Dich (kurzfristig) mehr auf Dich selbst konzentrieren würdest. Wenn Du aber so eine stabilere Basis in Dir selbst geschaffen hast, dann kannst Du ihm danach aber umso näher kommen - ohne ihn zu erdrücken oder "in die Flucht" zu treiben
    Sieh es doch mal als den Schritt zurück an, den es braucht, um genügend Anlauf nehmen zu können - und der es Dir ermöglicht, in Zukunft über Grenzen hinaus kommen zu können, die jetzt noch unüberwindlich erscheinen

    Der Freiraum, den Du Dir jetzt für Dich nehmen könntest: es wäre der Freiraum, den Ihr beide in Eurer Beziehung benötigt, um Nähe zulassen zu können.
    Klingt paradox, ist es aber nicht.

    Gaby, Kaja und Maeggie haben es ja bereits geschrieben


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  4. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Darkstar für den sinnvollen Beitrag:

    Maeggie (11.08.2011)

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