psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 2 von 2 ErsteErste 12
Ergebnis 9 bis 12 von 12

Thema: Persönlichkeitsstörung und kein Arzt in Sicht

  1. #9
    Schreibkraft Avatar von Brom
    Registriert seit
    19.12.2010
    Beiträge
    180
    Danke
    28
    67 mal in 40 Beiträgen bedankt

    Standard

    Also, mal "naiv" gesprochen. ^^ du hast keinen blassen schimmer?

    Naja neben der "Stabilisierung" kommt zuerst mal die Analyse. Kann auch sein das sich dabei rausstellt, das es mehrere Sachen sind.

    Ich für meinen Teil finde diese Analyse wäre besser in einer Klinik zu machen, ..es wird halt viel mehr sichtbar, als wenn man jeden Tag nur 1-2 Stunden hat, evtl sogar nur 1-2 stunden die woche.

    Wichtig dabei ist auch deine Mithilfe, ohne die geht ganix. Dh du musst es auch wollen. Sonst kann der beste Thera nix bewirken.

    ..ich hab es immer als hilfreich gefunden, mir die dinge aufzuschreiben, die ich in den Stunden zur Sprache bringen will.
    Oft fällt einem hinterher soviel ein was man noch ansprechen wollte, aber bis zur nächsten Sitzung hat man das dann schon wieder vergessen.


    Danach kommen mehrere Therapiephasen. Je nach Problem.

    Was du jetzt schon tuen könntest wäre ein Tagebuch anzufangen, das kann dir ne Menge Zeit ersparen. Einfach notieren, was du so getan hast, wie die befindlichkeit war. Und was dich beschäftigt hat.

    So ne Therapie ist keine Zauberrei, sondern wirklich harte Arbeit. Ein Therapeut kann, dir im Endeffeckt nur Mittel und Werkzeuge in die Hand geben, mit denen du an dir selber arbeiten kannst, ...dh neben der bereitschaft dich selbst zu ändern, solltest du dich darauf einstellen, das du viel Denkarbeit vor dir hast. Wie gesagt, das kann(wird es auch wahrscheinlich) Jahre bis Jahrzente dauern.

    lg Brom
    Wenn leuchtend die Gestirne tauchen
    im dunklen Äthermeer empor
    und in geheimnisvollem Hauchen
    die Welt umweht ein Dämmerflor,
    entschwebt der Geist zu wachen Träumen
    ins große heilige Reich der Nacht,
    beschwingt nach unermessnen Räumen
    von tiefer Phantasien Macht.
    Im weichen Zauber solcher Nächte
    scheint sich die Schöpfung zu entfalten,
    und dunkel ahnen wir die Mächte,
    die über unserem Leben walten.

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Brom für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (30.12.2010)

  3. #10
    Neuling
    Registriert seit
    14.11.2010
    Beiträge
    24
    Danke
    3
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Auf die Idee mit dem Tagebuch bin ich auch schon gekommen und das es leicht wird hat keiner gesagt. Es wird richtig sch....
    Es bedarf der Tatsache, das ich an mir selbst arbeite, wie ich noch nie an mir gearbeitet habe. Was sehr viel Tränen kosten wird.

    Momentan fühle ich mich eben wie auf dem Bahnhof und warte auf meinen Zug.


    mfg

  4. #11
    Schreibkraft Avatar von Brom
    Registriert seit
    19.12.2010
    Beiträge
    180
    Danke
    28
    67 mal in 40 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von bittersweet nightshade Beitrag anzeigen
    ... das es leicht wird hat keiner gesagt. Es wird richtig sch....

    Es bedarf der Tatsache, das ich an mir selbst arbeite, wie ich noch nie an mir gearbeitet habe. Was sehr viel Tränen kosten wird.

    Momentan fühle ich mich eben wie auf dem Bahnhof und warte auf meinen Zug.


    mfg
    Naja ich wollt dich nun nicht entmutigen, ...es wird schwer werden, aber es lohnt sich.
    Ich musste feststellen, das sich oft auch Dinge aus ecken lösen, von denen man überhaupt nicht erwartet hat, das dort irgendwas schlummert.
    Aber egal wie schwer und hart es am ende ist/war, ...man lernt sich selbst besser kennen, was für mich immer eine positive erfahrung ist, ..man wächst aus sich heraus, zu etwas neuem noch schöneren, stärkeren, reiferen.

    Also es ist es in jedem Fall wert.
    Und selbst wenn Tränen fließen, werden es so hoffe ich, befreiende Tränen sein.

    lg Brom
    Wenn leuchtend die Gestirne tauchen
    im dunklen Äthermeer empor
    und in geheimnisvollem Hauchen
    die Welt umweht ein Dämmerflor,
    entschwebt der Geist zu wachen Träumen
    ins große heilige Reich der Nacht,
    beschwingt nach unermessnen Räumen
    von tiefer Phantasien Macht.
    Im weichen Zauber solcher Nächte
    scheint sich die Schöpfung zu entfalten,
    und dunkel ahnen wir die Mächte,
    die über unserem Leben walten.

  5. #12
    Neuling
    Registriert seit
    14.11.2010
    Beiträge
    24
    Danke
    3
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Danke!
    Das hast Du sehr schön gesagt!

    mfg
    Susanne

Seite 2 von 2 ErsteErste 12

Ähnliche Themen

  1. Arzt
    Von hopeless_dream im Forum Depression
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 13.03.2010, 08:14
  2. Kein Ende in Sicht?
    Von patrickkk im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 27.03.2009, 12:44
  3. Die Finanzkrise aus persönlicher Sicht
    Von Gast2673 im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 24.03.2009, 07:55
  4. Die Finanzkrise aus Psychogischer sicht
    Von Toto72 im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 23.03.2009, 14:52
  5. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 29.12.2008, 23:08

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!