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Thema: Perspektivlosigkeit/Zukunftsangst/ Angst alleine zu sein

  1. #1
    Neuling
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    Standard Perspektivlosigkeit/Zukunftsangst/ Angst alleine zu sein

    Hallo
    ich bin neu hier und der Grund warum ich mich angemeldet habe ist, dass ich momentag (mal wieder) vollkommen den Sinn hinter allem aus den Augen verloren habe.

    In meinem Leben hat sich einiges geändert, denn ich bin in das Berufsleben eingestiegen und dazu weggezogen, zumindest während der Arbeitswoche.

    Ich habe jtzt einfach das Gefühl, dass ich hier nicht hingehöre und zu hause auch alles verlieren werde. Egal welche Szenarien miener Zukunft ich mir ausmale ich bin alleine und kann nciht das tun was ich möchte, wobei ich ncihtmal genau sagen kann was ich möchte.

    Ich fühle mich allein und habe keine Perspektiven für mein Leben.

    Ich würde mich einfach nur gerne austauschen ob ihr auch so Situationen kennt und natürlich wie ihr euch dann helfen könnt.

    Gruß

  2. #2
    Moderator Avatar von phel
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    Standard

    Ist es nicht vielleicht ein normales Gefühl, dass mit einem neuen Lebensabschnitt beginnt (Arbeit) ? Als ich kurz vor meinem Studium mein Leben maßstäblich geändert habe, fühlte sich das alles ganz schön komisch an. Alleine die Vorstellung, in eine andere Stadt, ja, sogar in ein anderes Land zu ziehen - das hat mich früher auch ganz schön verrückt gemacht. Aber immerhin hatte ich mich für diesen Weg entschieden, und wusste, dass mit all den Kompromissen auch neu gewonnene Freiheiten auftreten werden.

    Wie sieht das bei dir aus?

    Manchmal ist ein Moment im Leben, der vielleicht nicht ganz einfach ist, nur ein Zwischenstopp, und die Möglichkeit uns neue Perspektiven zu erschließen.

    Wieso glaubst du, dass du irgendwann alleine bist? Und wenn du sagen kannst, dass du keine Perspektiven im Leben hast, dann frage ich dich: Was sind die Perspektiven in deinem Leben, die du dir wünscht? Und was kann man ändern, und was kann man nicht - und wieso?

    "Man muss durch den Staub, um zu den Sternen zu gelangen." - habe ich mal gehört.

  3. #3
    Neuling
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    Es gibt Menschen, die auf Veränderungen aller Art sensibler reagieren als andere.
    Aller Anfang ist schwer, und für manche eben noch ein Stückchen schwerer, greift manchmal sogar das Existenzielle in deren Wesen an - aber wichtig ist: Du darfst dich selbst dabei nicht aus den Augen verlieren.
    Es ist doch toll, dass du diesen Schritt gewagt hast, dich so etwas getraut hast!
    Und du stehst ja erst am (Neu-)Anfang, da ist noch gar nichts verloren, ganz im Gegenteil.
    Versuch dich darauf zu besinnen, wer du bist, plane vielleicht ein wenig mehr Zeit ein um rauszugehen, zu spazieren oder meditiere, wenn du zu so etwas geneigt bist.
    Auf die "Sinn"-Frage gibt es keine allgemeingültige Antwort (was sicher auch gut ist, denn sonst müssten wir ja nicht suchen und hätten mit 20 schon alles erreicht!), meine Therapeutin empfiehlt mir da auch eher wegzuschauen, auch wenn verdrängen sonst nicht so gut ist Aber in dem Moment, wo es dich mehr belastet als erfüllt, ist es nicht mehr gesund.
    Mir persönlich hilft da immer am ehesten Ablenkung, Fernsehen oder Rausgehen, von irgendwas beschallen lassen, ich habe auch schon gemerkt, dass ich in den schlimmsten Fällen sehr gut auf Gerüche anspreche Also an irgendwas tollem riechen und sich damit in die Realität zurückholen.
    Die Realität ist: Niemand ist allein, wir haben (größtenteils) selbst in der Hand, was wir aus unserem Leben machen. Und: Auf jeden Tiefpunkt folgt ein Höhepunkt
    Ich hoffe, das war wenigstens ein wenig hilfreich

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