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Thema: Pflanzliches Antidepressivum

  1. #1
    Prosto pot Villete
    Gast

    Standard Pflanzliches Antidepressivum

    Ahoi
    Ich Fang direkt an, ich kenne eine 15jähige deren Therapeut zu dem sie sein nicht mal nem halben Jahr geht möchte ihr Antidepressiva - neben der wahnwitzigen Idee sie einzuweisen - andrehen mit heftigen Nebenwirkungen da es für minderjährige wohl nur eine art antiepressiva gibt und diese nunmal diese Nebenwirkungen haben.
    Ich halt das grundsätzlich für eine schlechte Idee, da ich weiß das Ärzte Psychiater und Therapeuten oft ziemlichen Blödsinn machen und mit Tabletten umgehen als seien es Bonbons
    Aber eventuell braucht sie ja doch eine kleine medizinische Unterstützung und da dachte ich eventuell gibt es ja pflanzliche Antidepressia mit weniger Nebenwirkungen

  2. #2
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    Standard

    Find ich schwierig sich ohne detailkenntnis über den Therapeuten hinwegzusetzen.

    Johanniskraut kann in geeigneter Dosis wirken Nach langer einnahme.

    Doch dies kann auch Nebenwirkungen haben.

    Denke lieber mit dem Therapeuten oder einem anderen T. sprechen, wenn mit 1. unzufrieden.

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    ADs müssen genau auf die Patienten eingestellt sein und dann sind sie auch verträglich und erfüllen ihren Zweck, nämlich den Betroffenen den Freiraum geben, damit sie psychotherapeutisch an sich arbeiten können.

    Pflanzliche ADs - da kenne ich nur Johanniskraut, das gerne verschrieben wird. Ich habs selber mal gegen Winterdepressionen genommen, da es die Lichtempfindlichkeit erhöht und sich daher hervorragend gegen Winterdepressionen eignet, die aufgrund des Lichtmangels entstehen können und nichts mit den "echten" Depressionen zu tun haben. Wenn es pflanzliche ADs gäbe, die ebenfalls in die Hirnchemie eingreifen, dann wären die Nebenwirkungen auch die selben, egal ob pflanzlich oder nicht.

    Dass Johanniskraut oft verschrieben wird, finde ich das insofern gut, weil heute der Zeitgeist dahin geht, jede Krise, jede depressive Verstimmung sofort zu pathologisieren. Ich bin sicher, vielen Leuten ist schon geholfen, wenn sie ihr gefordertes Pillchen bekommen und erhöhte Lichtempfindlichkeit ist zwar im Sommer nicht das gelbe vom Ei, aber es richtet auch keinen Schaden an.

    Dass immer mehr Jugendliche ADs bekommen, finde ich grundsätzlich auch besorgniserregend, weil sich dadurch meiner Beobachtung nach die pubertären Probleme nicht mehr DURCHLEBEN lassen, und daher auf spätere Lebensphasen verschieben. Da dazu auch noch gelernt wird, dass Probleme grundsätzlich medikamentös angegangen (bzw unterdrückt) werden können, ist davon auszugehen, dass die Unfähigkeit mit Schwierigkeiten umzugehen, bleiben wird, was wiederum eine Reifung der Persönlichkeit und die dazugehörige Entwicklung verschiedener Kompetenzen zur Folge haben wird. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

    Trotzdem würde ich es mir nicht rausnehmen zu behaupten, wenn einer 15jährigen nach einem halben Jahr ambulante Therapie eine stationäre Therapie nahe gelegt wird und sie unter ziemlichen Hämmern steht, dass dies alles einfach nur aus der Luft gegriffen wird. Es gibt nunmal auch sehr viele Jugendliche, die nicht viel von zuhause mitbekommen haben, und wirklich absolut hilflos und ohne guten Rüstzeug, dafür aber vll mit Gewalt- und Mißbrauchserfahrungen, durchs Leben trudeln. Das können Außenstehende alles nicht wissen und auch die Erzählungen der Betroffenen selbst sind mit Vorsicht zu genießen, weil die immer vom eigenen Filter und Krankheitsbild gefärbt sind. Ich würde mich da mit Parteilichkeit äußerst zurückhalten.
    Geändert von Gast784 (17.09.2011 um 08:36 Uhr)

  4. #4
    Prosto pot Villete
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    hallo,

    ADs müssen genau auf die Patienten eingestellt sein und dann sind sie auch verträglich und erfüllen ihren Zweck, nämlich den Betroffenen den Freiraum geben, damit sie psychotherapeutisch an sich arbeiten können.

    Pflanzliche ADs - da kenne ich nur Johanniskraut, das gerne verschrieben wird. Ich habs selber mal gegen Winterdepressionen genommen, da es die Lichtempfindlichkeit erhöht und sich daher hervorragend gegen Winterdepressionen eignet, die aufgrund des Lichtmangels entstehen können und nichts mit den "echten" Depressionen zu tun haben. Wenn es pflanzliche ADs gäbe, die ebenfalls in die Hirnchemie eingreifen, dann wären die Nebenwirkungen auch die selben, egal ob pflanzlich oder nicht.

    Dass Johanniskraut oft verschrieben wird, finde ich das insofern gut, weil heute der Zeitgeist dahin geht, jede Krise, jede depressive Verstimmung sofort zu pathologisieren. Ich bin sicher, vielen Leuten ist schon geholfen, wenn sie ihr gefordertes Pillchen bekommen und erhöhte Lichtempfindlichkeit ist zwar im Sommer nicht das gelbe vom Ei, aber es richtet auch keinen Schaden an.

    Dass immer mehr Jugendliche ADs bekommen, finde ich grundsätzlich auch besorgniserregend, weil sich dadurch meiner Beobachtung nach die pubertären Probleme nicht mehr DURCHLEBEN lassen, und daher auf spätere Lebensphasen verschieben. Da dazu auch noch gelernt wird, dass Probleme grundsätzlich medikamentös angegangen (bzw unterdrückt) werden können, ist davon auszugehen, dass die Unfähigkeit mit Schwierigkeiten umzugehen, bleiben wird, was wiederum eine Reifung der Persönlichkeit und die dazugehörige Entwicklung verschiedener Kompetenzen zur Folge haben wird. Aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

    Trotzdem würde ich es mir nicht rausnehmen zu behaupten, wenn einer 15jährigen nach einem halben Jahr ambulante Therapie eine stationäre Therapie nahe gelegt wird und sie unter ziemlichen Hämmern steht, dass dies alles einfach nur aus der Luft gegriffen wird. Es gibt nunmal auch sehr viele Jugendliche, die nicht viel von zuhause mitbekommen haben, und wirklich absolut hilflos und ohne guten Rüstzeug, dafür aber vll mit Gewalt- und Mißbrauchserfahrungen, durchs Leben trudeln. Das können Außenstehende alles nicht wissen und auch die Erzählungen der Betroffenen selbst sind mit Vorsicht zu genießen, weil die immer vom eigenen Filter und Krankheitsbild gefärbt sind. Ich würde mich da mit Parteilichkeit äußerst zurückhalten.

    Mir hat eine bekannte die in einer Psychiatrie arbeitet mal erklärt das ADs ehr ausprobiert werden bis ein Medikament Letzt endlich auch anschlägt. Das macht mir persönlich ein bisschen sorge.

    Naja die hat kein halbes Jahr Therapie hinter sich ihr Therapeut kennt sie seid nicht mal einem Jahr. Mit endloses Wartezeiten.
    Ich hab ein unglaublich schlechtes Zeitgefühl, sie geht evtl. seid über nem viertel Jahr dort hin.

    Ich denke auch das man ihr keine Tabletten geben sollte und auch finde ich eine Psychiatrie finde ich nicht hilfreich dazu muss sie auch nicht mehr zur schule gehen
    Ich weiß nicht ob ich das alles richtig finde.
    Ihr gehst dadurch besser, keine Frage, mir würde es auch besser gehen wenn ich keine schulischen und privaten Probleme mehr hätte. aber sobald sie doch wieder in diese Situation, in den Schulstress rein kommt werden doch alle alten Verhaltensmuster wieder hochkommen und ihr wird es wieder genau so schlecht gehen wir vorher.
    Wenn man ihr alle Probleme jetzt weg nimmt und sie dann in nem jahr wieder ein "normales" leben führen muss dann wird sie das nicht schaffen

  5. #5
    Schreiberling
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    Standard

    Zitat Zitat von Prosto pot Villete Beitrag anzeigen
    Ihr gehst dadurch besser, keine Frage, mir würde es auch besser gehen wenn ich keine schulischen und privaten Probleme mehr hätte. aber sobald sie doch wieder in diese Situation, in den Schulstress rein kommt werden doch alle alten Verhaltensmuster wieder hochkommen und ihr wird es wieder genau so schlecht gehen wir vorher.
    Wenn man ihr alle Probleme jetzt weg nimmt und sie dann in nem jahr wieder ein "normales" leben führen muss dann wird sie das nicht schaffen
    Ähem?!?

    Ich weiß jetzt nicht, wie Du darauf kommst... aber genau darum geht sie doch in die Therapie: Um mit ihrer Situation besser zurecht zu kommen.

    Man kann in keiner Therapie Probleme wegnehmen - man kann Menschen durch eine Therapie nur dazu bringen, mit ihren Problemen fertig zu werden und man kann Strategien erlernen, wie man das Leben besser meistern kann. Scheinbar liegen hier Defizite vor, sonst hätte der Therapeut keine stationäre Aufnahme empfohlen.

    Aber wie Gaby schon geschrieben hat - ohne die genaueren Details kann hier kaum eine Aussage getroffen werden.

    LG,
    Q.V.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Quo Vadis? für den sinnvollen Beitrag:

    Darkstar (18.09.2011)

  7. #6
    Prosto pot Villete
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Quo Vadis? Beitrag anzeigen
    Ähem?!?

    Ich weiß jetzt nicht, wie Du darauf kommst... aber genau darum geht sie doch in die Therapie: Um mit ihrer Situation besser zurecht zu kommen.

    Man kann in keiner Therapie Probleme wegnehmen - man kann Menschen durch eine Therapie nur dazu bringen, mit ihren Problemen fertig zu werden und man kann Strategien erlernen, wie man das Leben besser meistern kann. Scheinbar liegen hier Defizite vor, sonst hätte der Therapeut keine stationäre Aufnahme empfohlen.

    Aber wie Gaby schon geschrieben hat - ohne die genaueren Details kann hier kaum eine Aussage getroffen werden.

    LG,
    Q.V.

    doch natürlich
    man würde ihr die Probleme nehmen.
    sie muss ein jahr nicht mehr zur schule, weil die schule sie depressiv macht, sie würde in eine Klinik weil sie so schnell weg von ihren stressigen Eltern könnte, da keine Wohngruppen frei sind und auch nicht so schnell frei werden.
    Aber sobald sie wieder zur schule muss wird sie genau so gestresst sein wie vorher und wen die Klinik sagt sie ist gesund und sie wieder nach hause muss weil keine Wohngruppe oder ähnliches frei ist dann wird sie das wieder stressen.
    Bei meinem großen Bruder gabs immer so ein hin und her was Kliniken anging, ihm gings in der Klinik immer besser dann haben se ihn wieder nachhaus geschickt mit der aussage er sie gesund obwohl offensichtlich war das er nicht gesund ist und nach einigen Wochen bis Monaten gings ihn wieder schlecht und er hat noch mehr Medikamente bekommen und dann wieder zwei drie Monate klinke und wieder nachhaus das ging über Jahre so
    Ich möchte den ärtzen Psychologen Therapeuten nicht vollkommen trauen.
    Weil ich gesehen habe das die nicht unbedingt kompetent sind, nur weil ein arzt sagt das ist so, ist es noch lange nicht so.

  8. #7
    Schreiberling
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    Standard

    Zitat Zitat von Prosto pot Villete Beitrag anzeigen
    doch natürlich
    man würde ihr die Probleme nehmen.
    sie muss ein jahr nicht mehr zur schule, weil die schule sie depressiv macht,
    Vielleicht geht sie auf die falsche Schule? Vielleicht wäre ein Besuch beim Schulpsychologen besser - oder bei einer Schullaufbahnberatung?!?

    sie würde in eine Klinik weil sie so schnell weg von ihren stressigen Eltern könnte, da keine Wohngruppen frei sind und auch nicht so schnell frei werden.
    Klingt nach Flucht. Was geht in dem Elternhaus ab???

    Aber sobald sie wieder zur schule muss wird sie genau so gestresst sein wie vorher und wen die Klinik sagt sie ist gesund und sie wieder nach hause muss weil keine Wohngruppe oder ähnliches frei ist dann wird sie das wieder stressen.
    Wichtig ist herauszufinden, woher der Stress kommt: Von den Eltern, oder von der Schule - oder von beidem. Und was kann man dagegen tun?

    Bei meinem großen Bruder gabs immer so ein hin und her was Kliniken anging, ihm gings in der Klinik immer besser dann haben se ihn wieder nachhaus geschickt mit der aussage er sie gesund obwohl offensichtlich war das er nicht gesund ist und nach einigen Wochen bis Monaten gings ihn wieder schlecht und er hat noch mehr Medikamente bekommen und dann wieder zwei drie Monate klinke und wieder nachhaus das ging über Jahre so
    Das ist die Geschichte Deines großen Bruders. Es muss nicht hier genauso zutreffen.

    Ich möchte den ärtzen Psychologen Therapeuten nicht vollkommen trauen.
    Weil ich gesehen habe das die nicht unbedingt kompetent sind, nur weil ein arzt sagt das ist so, ist es noch lange nicht so.
    Ein Arzt ist nur so gut, wie der Patient "mit arbeitet". Bekommt der Arzt zu wenig oder gar falsche Informationen, wird es für ihn schwer die richtige Diagnose zu stellen. Und Psychologen und Theapeuten sind keine Schullaufbahnberater, die auch einen beruflichen oder schulischen Werdegang des Patienten im Blick behalten.

    Wenn die Probleme des Mädchens vorwiegend mit der Schule zusammen hängen, sollte erstmal die Klassenleitung kontaktiert werden. Geht es mehr um Probleme mit dem Elternhaus, wäre vielleicht das Jugendamt die bessere Anlaufstelle.

    LG,
    Q.V.

    PS. Bin jetzt für eine Woche offline, da beruflich unterwegs. Nicht enttäuscht sein, wenn ich nicht sofort zeitnah wieder antworten kann...

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Quo Vadis? für den sinnvollen Beitrag:


  10. #8
    Moderator Avatar von phel
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    8
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    Handelt es sich bei der besagten "Freundin" um dich?

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