psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Plötzlich wieder Zwangsgedanken... (lang...)

  1. #1
    Neuling Avatar von Wölfin
    Registriert seit
    25.01.2011
    Ort
    Dortmund
    Beiträge
    10
    Danke
    2
    2 mal in 2 Beiträgen bedankt

    Standard Plötzlich wieder Zwangsgedanken... (lang...)

    Hallöchen miteinander =))

    ich bin ganz neu hier und hoffe auf ein Paar Tips und
    Ratschläge =))
    Ich bin 34 Jahre alt, Mutter von 3 Kindern (10,14 und 16 Jahre)
    und lebe in einer Beziehung (der Mann ist nicht der Vater der
    Kinder)
    Nun, ich habe früher zur Teenagerzeit (16-17) kurzfristig mal unter
    Angst- Panikattacken und Verlustängsten gelitten. Es hielt
    ca. 6 Monate an und verschawand dann. Damals hing es damit
    zusammen, das meine Mutter in ihre Heimatstadt zurück zog
    (300km weg von mir). Ich zog daraufhin im einverständnis mit
    meiner Mutter und Jugendamt zu meinem damaligen ersten
    Mann. Als ich dann bei ihm wohnte (17) fing alles wieder an..
    Ängste.. Panik... und zum erstenmal Zwangsgedanken
    Diese Äusserten sich gewaltätig. Immer dieses Bild vor Auge, ich
    würde meinem Mann was antun.. Wenn ich i-wo ein Messer liegen
    sah, immer das Bild vor Augen, ich steche ihn damit ab usw.
    Als es nicht weg gehen wollte- bin ich zu meinem damaligen
    Hausarzt, der mich an einen Psychologen weiter verwies.
    Der hörte sich das an, sagte sind Zwangsgedanken, haben sie
    keine Angst und gab mir ein Antidepressiva. Als ich zu Hause
    war, nahm ich sofort eine (ich wollte den Mist los werden!) und
    nach 2 Tagen war alles weg. Nunja- ich setzte die Pillen wieder
    ab und alles war gut.. 4 Wochen später erfuhr ich dann, das ich in
    der 7 Woche schwanger war
    Die Ängste usw. hielten noch ca 3 Monate an und waren dann
    ganz verschwunden.
    Als mein Sohn dann geboren wurde- fing nach 24std alles wieder an -.-*
    Angst, Panik, Horrogedanken! Vorstellung: War ein Fenster offen
    hatte ich immer das Bild vor Augen, ich würde mein Kind aus dem
    Fenster werfen.. Ich bekam richtige Weinkrämpfe. Eine Ärztin wollte
    mich in eine Psychatrie stecken, die andere war eine sehr liebe und
    erklärte mir, das es sich wohl um eine Wochenbettdepression handle
    die durch den ganzen Hormon wirr warr ausgelöst würde, das würde
    sich legen und ich muss keine Angst haben. Gut.. Ich glaubte ihr,
    nahm KEINE Medikamente, weil ich mein Kind weiter stillen wollte
    und nach gut 4 1/2 Monaten war alles weg!
    2 Jahre später kam meine Tochter.. Nach ihrer Geburt war es das
    gleiche, wieder der ganz Salat. Nur diesmal hatte ich vorher nichts
    und während der Schwangerschaft nichts.
    4 Jahre später kam mein 2ter Sohn, auch bei ihm hatte ich in den
    ersten 3 Monaten der Schwangerschaft und gut 11 Monate danach
    diesen Mist...
    Ich muss dazu sagen, das ich NIE nocheinmal bei einem Psychologen
    war oder mich irgendeinem Arzt anvertraut habe und über das, was
    da in meinem Kopf anging geredet habe! Die "Androhung" der
    Psychatrie nach der Geburt meines ersten Sohnes hat mich so
    verängstigt, das ich ich nie wieder mit einem Arzt geredet habe!
    Hatte ich doch panisch Angst, das man mir mein Kinder / Kinder
    wegnehmen würde

    Tja.. Dann hatte ich 9 Jahre Ruhe... Seit dem 05.09.2010
    nun ist alles wieder da.. Ängste.. Panik.. Zwangsgedanken!
    Worum drehen sich diese ZGs? Logisch: Wieder um Gewallt wie ganz
    zu Anfang geschrieben, nur das diesemal nicht mein Partner
    involviert ist, sondern meine Kinder Das macht mich sowas
    von fertig, das glaubt ihr gar nicht! =,((
    Dieser Zustand steigerte sich dann bis zum 28.09.2010 so emens
    hoch, das ich einen Nervenzusammenbruch erlitt und zu meiner
    Gynäkologin flüchtete. Zu ihr musste ich am 10.09. zur routine
    Untersuchung und da deutete ich ihr schon was an, weil ich so
    Verzweifelt war. Sagte ihr aber nur, das ich immer weinen müsste
    und das das nie aufhören würde. Das das nach dem Aufstehen
    schon anfangen würde- dann über Tag etwas besser würde- und
    gegen Abend wieder anfänge. Sie sagte es wären Depressionen, die
    normal wären zum Winter hin und ich solle Johanniskraut nehmen.
    Ich nahm es nicht.. Ok- dann D-Day 28.10. ... Als ich dann bei ihr
    war erzählte ich ihr alles! Von den Ängsten, der Panik, der ZGs,
    dem nicht mehr aufhören können zu weinen usw.
    Sie erkannte was los ist und gab mir eine Antidepressivaspritze die
    binnen 2 Std. anschlug. Diese bekam ich dann eine Woche später
    noch einmal und darauf die Woche auch und dann war gut.
    Alles besserte sich etwas. Die Panik und Angst ging weg und die
    ZGs wurden.. Ja.. """Milder""" Sie jagten mir keine Angst mehr ein.
    Ihren Rat zu einem Psychologen zu gehen berherzigte ich und machte
    2 Wochen Später, als ich mich stabil fühlte einen Termin.
    Als dieser Termin dann 4 Wochen später war erzählte ich auch diesem
    von allem und er sagte mir nur, das ich vor Zwangsgedanken keine
    Angst haben muss, es sind eben "Nur" Gedanken und diese würde und
    werde ich niemals umsetzen. Eine Terapie konnte er mir nicht anbieten
    da er keine Zeit für diese mehr hätte.. Alle Anrufe bei Psychologen
    in meiner näheren Umgebung schlugen bisher fehl. Entweder es geht
    nie einer ans Telefon oder sie rufen nicht zurück wenn ich auf den
    AB spreche und um Rückruf aus den und den Gründen bitte =((

    Nun.. Mein Text ist leider sehr lang geworden, bitte Entschuldigt, aber
    ich denke mal, das viele Infos wichtig sind um meine Frage
    beantworten zu können...?
    Diese wäre: Wie kann es sein, das nach so vielen Jahren plötzlich
    wieder dieser Mist da ist? Ich bin nicht schwanger und habe die
    letzten Monate auch kein Baby bekommen!
    Das einzige was an dem 05.09. war, als
    es wieder los ging war- das ich meine .. Ja.. Regel sehr schlimm
    hatte und zur Entspannung auf dem Sofa lag und
    "The Mentalist" geschaut habe. Mehr war nicht los -.-*

    Vielleicht wäre noch wichtig zu wissen, das ich im Alter
    von 7 Jahren meinen Zwillingsbruder durch einen
    Autounfall verloren habe und mein Vater nach langer,
    schwerer Krankheit starb als ich 11 Jahre war. Vielleicht
    braucht ihr diese Info noch..?

    Ich würde mich freuen, wenn jemand- trotz das es so lang
    geworden ist, eine Antwort für mich hat.

    Vielen lieben Dank im vorraus an alle.. Ja.. "zu-leser" =))
    Liebe Grüße
    von
    Wölfin


  2. #2
    Schreibkraft
    Registriert seit
    24.09.2010
    Ort
    Memmingerberg
    Beiträge
    142
    Danke
    59
    16 mal in 16 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Wölfin

    Es gibt in Deutschland,soviele Menschen die an Zwängen leiden,ich gehöre auch dazu und
    das schon seit meiner Kindheit,hauptsächlich einen Grübelzwang und Kontrollzwang,aber
    es heißt ja nicht umsonst die heimliche Erkrankung,weil viele Betroffene diese Zwänge
    versuchen zu verheimlichen,weil Sie Angst davor haben,das andere denken könnten Sie
    wären verrückt!

    Gibt es bei Dir in der Nähe ein Selbsthilfegruppe für Zwangserkrankte?

    Du kannst Dich auch an,die Deutsche Gesellschaft für Zwangserkrankungen wenden!

    Es gibt auch sogenannte Selektive Wiederaufnahmehemmer,das sind Medikamente für
    Zwangsstörungen und es gibt auch Kliniken zb.Windach am Ammersee

    Ich würde erstmal vorschlagen,das Du zum Nervenarzt gehts und ihm diese Zwangsgedanken erzählst!

    lg raskowitz

  3. #3
    Neuling Avatar von Wölfin
    Registriert seit
    25.01.2011
    Ort
    Dortmund
    Beiträge
    10
    Danke
    2
    2 mal in 2 Beiträgen bedankt

    Standard

    hallöchen raskowitz,

    danke für deine Antwort.
    Wegen einer SH habe ich noch nicht geschaut, werde ich
    mal in Angriff nehmen.
    Bei einem Neurolgen, der auch Psychater ist, war ich im
    Dezember letzten Jahres, aber der hörte sich wie erwähnt
    "nur" alles an, stellte mir ein paar Fragen, gab mir ein paar
    Tips und ich konnte gehen. Er schlug mir eine Verhaltens-
    therapie vor, die er aber leider nicht selber machen kann..
    Aus Zeitgründen wie er sagte, und gab mir eine Liste von
    Verhaltenstherpeuten mit. Die habe ich alle abtelefoniert, aber
    entweder es ging keiner ans Telefon oder war nur ein AB dran.
    Habe hier und da etwas drauf hinterlassen, aber bisher rief
    keiner zurück

    Ja.. Ich dachte auch ich wäre völlig durchgeknallt als es jetzt
    letztes Jahr wieder los ging, aber ich weiß von meinem
    Lebensgefährten, das ich es nicht bin- na und ich selber
    weiß das auch Aber diese Angst, das man es doch mal
    werden könnte begleitet mich dann und wann schon...

    Dazu sagen muss ich noch, das diese ZGs schon sehr sehr viel
    weniger geworden sind. Mitunter überfallen sie mich "nur noch"
    1-2mal die Woche für 20min oder einen ganzen Tag lang. Dann
    aber nicht mehr mit so einer Wucht wie ganz zu Anfang. *puh*
    Da hat sich der Rat vom Psychater "bezahlt" gemacht, als er sagte,
    ich solle diesen Gedanken wie einen Freund empfangen- mich mit
    ihnen unterhalten (DAS klingt verrückt.. lach) und sie zu einem Teil
    meines Seins machen, sie würden dann irgendwann einfach
    verschwinden. Es hat tatsächlich funktioniert.
    Aber eben die Tatsache, das sie noch da sind.. Bzw. immer nochmal
    kommen... Macht mir einfach Angst, weil ich keinen Grund dafür
    finde *WARUM* es so ist. Macht einen schon kirre...

    Zu den Medikamenten:
    Also.. Ich hatte schon einmal vorgehabt mir vom Arzt etwas
    verschreiben zu lassen. Das war in dieser akut-Phase... Nur
    habe ich eine schlimme Angst davor! Die 3 Spritzen von meiner
    Gyn habe ich mir auch nur geben lassen- weil ich diese
    Gedanken- die ja 24std um mich rumgewuselt sind- los werden
    wollte... Ich hab gedacht ich sterbe- so furchtbar war das...
    Und ich wollte es an diesem 28.09. auch.. Wäre sie nicht da
    gewesen und hätte mir geholfen... Ich hätte mich selber
    eingewiesen.. oder sonst was...
    Von dem Psychater hatte ich ein Medikament gegen diese
    Angst- und Panikattacken bekommen. Ein Notfall-Medi, was
    auch nur DANN einzunehmen wäre... Die Idee fand ich toll, weil
    er mir kein AD aufgezwungen hat. Ich sollte das Medi nehmen
    und dann zu sehen, das ich kein Auto mehr fahre und mich an
    einem Ort befinde, wo ich mich direkt hinlegen könnte. Das Medi
    würde innerhalb von 40 Minuten seine volle Wirkung ausbreiten.
    Fand ich nen bisschen doof- weil so eine akute Attacke bei mir
    mittlerweile "nur noch" 15-25min dauert.. Also lieber eher
    durchstehen als 40min auf eine volle Wirkung zu warten.. Naja..
    Fand die Idee erstmal trotzdem klasse

    Zuhause angekommen las ich mir die Packungsbeilage durch und
    war sehr enttäuscht von dem Arzt.. Denn er hat mir ein relativ
    starkes Schlafmittel verschrieben..
    Also Medikamente möchte ich dann nicht wirklich nehmen.
    Es geht ja auch ohne...
    Liebe Grüße
    von
    Wölfin


  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Wölfin,

    Wie kann es sein, das nach so vielen Jahren plötzlich
    wieder dieser Mist da ist? Ich bin nicht schwanger und habe die
    letzten Monate auch kein Baby bekommen!
    Es gibt auch andere Ursachen, die für Chaos im Hormonhaushalt verantwortlich sein können. Lass Dich doch mal hormonell bei der Gyn checken und ne Schilddrüsenuntersuchung machen. Hast Du Deiner aktuellen Gyn auch gesagt, dass Du diese nachgeburtlichen ZG hattest, und zwar jedes mal?

    Vielleicht wäre noch wichtig zu wissen, das ich im Alter
    von 7 Jahren meinen Zwillingsbruder durch einen
    Autounfall verloren habe und mein Vater nach langer,
    schwerer Krankheit starb als ich 11 Jahre war. Vielleicht
    braucht ihr diese Info noch..?
    solche Infos spielen eine wichtige Rolle bei systemischen Betrachtungen und vor allem bei Familienstellungen. Vll möchtest Du Dich damit mal eingehender befassen. Wenn man aber in Therapie u.ihren verwandten Bereichen nicht sehr erfahren ist, ist es um so wichtiger, darauf zu achten, eine gute Vor- und Nachsorge bei der Systemarbeit zu haben.


    Da hat sich der Rat vom Psychater "bezahlt" gemacht, als er sagte,
    ich solle diesen Gedanken wie einen Freund empfangen- mich mit
    ihnen unterhalten (DAS klingt verrückt.. lach) und sie zu einem Teil
    meines Seins machen, sie würden dann irgendwann einfach
    verschwinden.
    Für mich klingt das absolut nicht verrückt. Wir könnten uns viel leid (und Medikamente) ersparen, wenn wir mit dieser Haltung generell uns selbst mehr begegnen würden. Wenn Du einfach mal davon ausgehst, dass unsere Psyche nichts mit der "Absicht" macht, uns schaden oder gar vernichten zu wollen, sondern dass diese Störungen letztlich eine Folge unseres Selbsterhaltungstriebes sind, sie also irgendwann mal aus einer Not entstanden sind, dann macht das durchaus Sinn, diesen Stimmen mal zuzuhören und ihnen damit eine Daseinsberechtigung zu geben. Natürlich sind die eigentlichen Ursprünge meist verschüttet und diese Störungen schon längst ein Selbstläufer. Aber meist deshalb, weil wir sie nie verstanden haben und zu spät gelauscht haben. Wieviel verschärft sich dadurch, dass wir uns selbst Feind sind?

    Selbst genetische Faktoren (wie sie z.B. bei Depressionen angeblich vorliegen sollen) werden oft durch Umweltbedingungen bzw Sozialisierungsaspekte erst angestoßen und aktiviert.

    Falls Du mal Angst vor Dir selber kriegst, kannst Du für diesen Fall ja die Nr der nächsten psychatrischen Notfallambulanz im Geldbeutel deponieren.
    hier hast Du noch Tipps, wo Du Dich wegen Therapieplätzen erkundigen kannst.
    Nicht ganz umsonst, aber dafür schneller geht eine Beratung in einer psychol. Beratungsstelle.
    Geändert von Gast784 (25.01.2011 um 11:49 Uhr)

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Wölfin (25.01.2011)

  6. #5
    Schreibkraft
    Registriert seit
    24.09.2010
    Ort
    Memmingerberg
    Beiträge
    142
    Danke
    59
    16 mal in 16 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Wölfin

    Die Medikamente die ich meinte,die muß man auch erstmal längere Zeit einnehmen,bevor
    diese eine Wirkung zeigen und sind auch für Zwangsstörungen zugelassen und sind auch
    gleichzeitig Antidepressiva!
    und es stimmt auch das man eine VerhaltensTherapia gleichzeitig mit diesen Medi´s
    machen soll!

    Du bist auf Jedenfall nicht verrückt!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Weil die meisten sogenannten (Normalen Menschen),sich nicht mal im geringsten vorstellen können,was es heißt unter einer Zwangsstörung zu leiden,denn das hat
    nichts mit einem schwachen Willen zu tun !


    Ich wünsche Dir auf jeden fall,das Du Deine Zwangsgedanken verlierst und ohne
    Zwänge dein weiteres Leben leben kannst

    lg raskowitz

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei raskowitz für den sinnvollen Beitrag:

    Wölfin (25.01.2011)

  8. #6
    Neuling Avatar von Wölfin
    Registriert seit
    25.01.2011
    Ort
    Dortmund
    Beiträge
    10
    Danke
    2
    2 mal in 2 Beiträgen bedankt

    Standard

    hallöchen Gabiannarele,

    ja, habe ich ihr gesagt und sie meinte, das es von ihrer
    Sicht her eine rein Homonelle Geschichte ist.
    Sie hat einmal Blut abgenommen und sagte mir ein paar
    Tage später, das die Werte in Ordnung sind. Sie vermute
    aber, das ich auf die Wechseljahre zu gehe und der Körper
    schon anfängt sich umzustellen *kopfkratz* hmmm...
    Ich werde im März "erst" 35 und kann mir das nicht vorstellen.
    Zumal mein Zyklus immer noch super regelmäßig und pünktlich
    wie die Maurer ist, wie eh und je und das, obwohl ich schon seit
    9 Jahren sterilisiert bin und auch keine künstlichen Hormone zu
    mir nehme. Das einzige halt, das es seit der Steri sehr sehr
    schmerzhaft geworden ist und ich manchmal blute wie hechtsuppe
    -.-* Aber sind ja nur 3 Tage im Monat die so heftig sind

    Schilddrüse usw. ist auch alles schon getestet worden, weil bei mir
    auch eine Depression vorhanden ist, die sich aber auf dem Rück-
    zug befindet. Mein HA hatte den Verdacht auf Hashimoto, welcher
    sich zum Glück nicht bestätigt hat.

    Was genau meinst du mit Familienstellung?

    Naja.. Am 25.01.2009 ist noch mein Freund- der vor meiner
    jetzigen Beziehung- gestorben.. Vllt ist das auch wichtig... =//
    Kann das leider noch nicht richtig mit einbinden.. Fällt mir an
    manchen Tagen sehr schwer halt..

    Du, ich meinte das nicht böse mit dem verrückt *lächel*
    Nur in diesem Moment, als er es sagte fand ich es.. ja.. wie soll
    ich sagen.. Hmm.. Unwirklich.. Ich dachte er wolle mich
    verschaukeln. Beim surfen in anderen Foren habe ich dann auch
    gelesen, was mir der Dok sagte und da fing ich an es anzunehmen
    und in die Tat umzusetzten. Es half ja auch wirklich *glücklich
    schau*

    Weißt du.. Ich bin an und für sich ein Mensch der kämpft.. der sich
    nicht so leicht unterkriegen lässt und für jedes Problem eine
    Lösung versucht zu finden. Oft gelingt es mir auch.. Ok.. Meistens
    eher für andere als für mich
    Jedem anderen mit meinem Problem hätte ich das gleiche gesagt,
    bzw. sage ich das gleiche: "Gib niemals auf und egal wie schlimm es
    kommt- es geht wieder vorrüber! Kämpfe dagegen an und vorallem:
    NIMM ES AN!" Aber ich selber kann es nicht so richtig, weil ich mir
    mich gegenüber keine Schwächen zugestehe!
    Auch war ich lange mit meinem 3 Kindern alleine.. Beziehungstechnisch
    immer in Klo gegriffen, also meine drei Würmer alleine groß gezogen.
    Mit allen Sorgen und Problemen die man als alleinerziehende, arbeitslose
    Mutter hat musste ich alleine klar kommen.. Geldmangel, Krankheit
    meines großen, LRS meiner Tochter, Stress mit dem Vater meines jüngsten
    Kindes.. Immer alles alleine durchgestanden. Es gab viele Talfahrten, aber
    irgendwie kam ich da immer raus. Habe sehr sehr verständnisvolle
    Kinder, vorallem was die finanzlage damals anging. Dann lernte ich
    eben jenen Mann kennen, der im Jan 2009 versarb.. Meine große
    Liebe.. hatten ganze 3 Monate zusammen, die anfangs recht
    chaotisch verliefen, aber dennoch schön waren. Auch das habe ich
    irgendwie überlebt... Die Krankheit meiner Mutter.. Auch das habe ich
    eigentlich im Griff... Ich komme klar damit..
    Meine jetzige Beziehung.. Hmm.. könnte besser sein.. Aber es läuft.

    Ich möchte einfach vestehen, was da in mir passiert.. Was da seit
    4 1/2 Monaten arbeitet, aber vorallem... WARUM...
    Das ist auch so eine Art.. Ja.. Zwang vielleicht? Ich muss irgendwie
    immer auf alles eine Antwort finden. Für mich geschiet fast nichts
    ohne Grund. Solange ich diesen nicht gefunden habe, bohre ich
    weiter, auch wenn es manchmal vergebens ist
    Reite da zwar nicht permanent drauf rum, aber es ist immer irgendwie
    da.. Nicht täglich zu jeder Minute- aber es bleibt.


    Hmm.. Feind uns selbst gegenüber.. Denke ich eher nicht.. Ich
    glaube mehr, das wir einfach aufgehört haben uns selber
    auf dieser Basis ernst zu nehmen, wichtig zu nehmen.
    Wir ignorieren vieles, was der Körper uns sagt oder sagen will.
    Wir ersticken alles im Keim, weil ich denke, das sich keiner mehr
    Schwächen eingestehen kann oder will. Es wird als Schwäche
    unseres Seins gesehen, also schiebt man es weg. Das was als
    Konsequenz dabei raus kommt interessiert vllt erstmal gar nicht,
    weil wir in diesen Momenten gar nicht über diese nachdenken?
    Getreu dem Motto: "MIR kann doch sowas nicht passieren-
    SOWAS passiert nur anderen!"

    Ein Fehler in der Datenbank namens -Hirn-
    Liebe Grüße
    von
    Wölfin


  9. #7
    Neuling Avatar von Wölfin
    Registriert seit
    25.01.2011
    Ort
    Dortmund
    Beiträge
    10
    Danke
    2
    2 mal in 2 Beiträgen bedankt

    Standard

    hallo raskowitz,

    das Medikament welches ich damals von diesem
    Psychater bekam, als ich es zum aller ersten mal
    hatte, hätte ich natürlich auch viel länger nehmen
    müssen, bevor es überhaupt mal anfängt zu wirken.
    Nur damals dachte ich, ich nehem eine, zwei und alles
    ist weg. War es ja auch Ein Hoch auf unsere
    Schaltzentrale, die einem alles mardig oder aber auch
    alles toll machen kann

    Ich werde weiter versuchen an einen Verhaltenstherapeuten
    zu kommen, denn vieles liegt im argen =//

    Und du hast recht, es kann sich wirklich niemand vorstellen, und
    ich wünsche es auch keinem.

    Vielen Dank auch für deine Wünsche und hoffe, das es auch für
    dich, irgendwie.. Irgendwann einen Weg da raus gibt
    Liebe Grüße
    von
    Wölfin


  10. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Wölfin für den sinnvollen Beitrag:

    raskowitz (26.01.2011)

  11. #8
    Neuling
    Registriert seit
    14.04.2012
    Beiträge
    2
    Danke
    0
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Hallo Wölfin,

    ich hoffe du liest das noch
    da ich so eine ähnliche Geschichte habe.

    Ich wollte eigentlich nur kurz von meiner Erfahrung berichten.

    Und zwar auch wenn der Arzt dir gesagt hat die Werte *Hormone* sind in der Norm ist das sehr oft nicht der Fall.
    Bei mir hieß auch immer alles ok ist in der Norm ob es die Weiblichen wahren oder die Schilddrüse
    End vom Lied es wahr nichts in Ordnung

    Ich habe Hashimoto was vielleicht auch andere Zwängler interessieren könnte *mit ein Auslöser oder Verursacher bei ZG *
    Und eine Östrogen Dominaz und dadurch eine Nebenniere Schwäche.

    Was jetzt versucht wird mit Progesteron und Schilddrüsen Hormone zu beheben.

    Ich kann nur empfehlen immer die Werte ausdrucken und zu sammeln *jedem*

    Und dir da du es immer in Verbindung der SS hattest zu einem gutem Endokrinologen und Nucklearmediziner zu gehen und dich auf den Kopf stellen zu lassen.

    Liebe Grüße
    Christel

Ähnliche Themen

  1. und plötzlich war ER da :-(
    Von Leah83 im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 37
    Letzter Beitrag: 03.11.2010, 09:55
  2. Trennung ganz plötzlich
    Von Myst im Forum Scheidung / Trennung
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 28.09.2010, 18:44
  3. Plötzlich kein Sex mehr
    Von RsnPicard im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.09.2010, 09:31
  4. Und plötzlich waren da die Panikatacken
    Von tinkerbell22 im Forum Ängste
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 30.10.2009, 12:04
  5. Zwangsgedanken!!!
    Von N22 im Forum Zwänge
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 15.06.2009, 17:29

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!