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Thema: Plötzliche Scheidung nach 2 Jahren Ehe

  1. #17
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    Standard

    Hallo,

    ich habe den Eindruck, ihr beide habt keine gemeinsame Vorstellung von eurem Alltag, euren Lebensplänen. Dazu gehört natürlich, dass man sich über die einzelnen Punkte auseinandersetzten muss, damit man zu Lösungen und Ergebnissen kommen kann. die für beide annehmbar sind.

    LG
    Anna

  2. #18
    Wunderlampe
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    Standard kleine Pflanze

    Hallo Verwirrter

    Die Strategie ist jetzt halt entscheidend...
    habe immer darauf gebaut, dass sich alles bei ihr wieder einrenkt und habe dabei übersehen, dass sie mehr Engagement in Anerkennung ihrer Person gesehen hätte.
    aus ihrer Sicht habe sie viele Signale gesendet,
    und während du noch nachdenkst und abwegst und nach Möglichkeiten suchst, macht deine Frau Nägel mit Köpfe. Sie hat etwas entschieden, das du noch lange in Frage stellst. Ist das ein Muster von dir? Nachdenken, abwägen und dich so um längst fällige Entscheidungen drücken? bzw. warten, bis sich die Angelegenheiten von alleine erledigen?

    Nach einigen Jahren des Zusammenlebens entschieden wir uns nach reiflicher Überlegung für den Bund der Ehe
    das klingt alles andere als romantisch, sondern eher wie ein Hauskauf...

    und nach einigen Jahren des ehelichen Zusammenlebens entschied sich deine Frau nach reiflicher Überlegung den ehelichen Bund wieder zu lösen??
    Haus wieder verkauft? Punkt.?

    Was mir in deinen Beiträgen fehlt ist echtes Gefühl. Es klingt alles so kühl, so ausgerechnet, so sachlich, so rational.. Nichts, das die kleine Pflanze "Liebe" am Leben erhält, geschweige denn wachsen läßt.

    Vielleicht liegt da der Hund begraben. Dass euerer Beziehung der Pepp fehlt. Kein Streit, kein gar nichts? Aber auch sonst keine Emotionen?

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Wunderlampe für den sinnvollen Beitrag:

    ksaderfi (01.11.2010),Verwirrter (04.11.2010)

  4. #19
    Schreiberling
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    Standard

    Hallo Verwirrter

    also ich will niemandem die Hoffnung nehmen aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen:

    Wenn eine Frau soweit ist und sagt sie will nicht mehr, sie will eine Pause oder sie will sich entfalten....dann ist das Fakt und unumstößlich. (Meine Meinung und Erfahrung).

    Während Männer über Trennung reden, denken sie darüber nach. Eine Frau hat schon lange lange vorher über alles nachgedacht und spricht es aus, wenn der Prozess abgeschlossen ist.

    Es gibt da kaum einen Ausweg meiner Meinung nach. (will es nicht pauschalieren daher meine Vorsicht)

    Aber ich habe es bisher in Trennungssituationen so erlebt. Sie wird vielleicht nicht direkt und verletzend reden aber ihr Entschluß steht.

    Lass sie ziehen und sehen was es ihr bringt. Wenn sie diese Freiheit bekommt, kann es ja passieren, daß sie den Weg zurück findet! Wenn du sie aber permanent nach dem Warum fragst, sie permanent um eine Chance bittest oder um eine Analyse ihrer Entscheidung, wirst du sie nur noch mehr von dir wegdrücken.

    Auch wenn es weh tut...."Wer liebt muss loslassen können"

    Den Schmerz kann dir niemand ersparen, das Erfrieren jetzt grade neben ihr ist aber in meinen Augen schwieriger auszuhalten als den Schmerz des Beziehungsendes auf und-abzuarbeiten.

    Ich wünsche dir viel Kraft und fürs nächste Mal mehr Verrücktheit und weniger "Struktur und Rechtschaffenheit". Denn wenn man vom Dienst kommt und die tür schliesst, sollte man frei und ohne Etikette leben und lieben. Vielleicht ist euch das verloren gegangen oder es war nie da.

  5. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei ksaderfi für den sinnvollen Beitrag:

    Maeggie (05.08.2011),Verwirrter (04.11.2010)

  6. #20
    Neuling
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    Unglücklich

    Euch allen vielen Dank für eure Einschätzungen!
    Zugegeben, es klingt hier alles so rational und überlegt, und im Prinzip spielte Rationalität auch eine Rolle. Liebe und 'Verrücktheit' gab es zwar auch, aber wohl nicht genug.
    Dass meine Frau eine Entscheidung getroffen hat stimmt auch - ich kenne sie zu gut als dass ich das, was in ihr vorgeht, als 'Phase' bezeichnen würde.
    Der 'Rückzug' ist momentan mit hoher Wahrscheinlichkeit der einzige, rationale Weg um das Emotionale nicht eskalieren zu lassen und um sich das letzte Bisschen Hoffnung auf ein eventuelles Wiederfinden nicht zu verbauen.

    Hoffnung deswegen, da ich nich verspüre, dass sie mich nicht mehr mag oder schätzt - was momentan hier fehlt ist die innige Liebe.
    Der Grund meines Threads war v.a. um zu hören, wie Menschen unsere/meine Lage einschätzen und ob jemand u.U. einen Weg weiß, wie sich alles wieder ins Lot bringen lässt. Die letzten beiden Posts zeigen aber erschreckend genau auf, wo ich gerade zu stehen scheine: sie hat einen Entscheidungsprozess durchlaufen, den ich nicht mal bemerkt habe, und das, was sie entschieden hat, muss ich wohl oder übel hinnehmen, obgleich, oder gerade weil, mir sehr viel an ihr liegt.

    Oder gibt es andere Meinungen dazu?

  7. #21
    Neuling
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    Lächeln Entwicklung

    Hallo,
    jeder durchläuft in einer Beziehung eine weitere persönliche Entwicklung, die Frage ist nur, ob man sich darüber austauscht oder merkt, dass und wie jeder sich weiterentwickelt oder nicht. Frauen senden ganz oft Signale (wie sie dir ja mitgeteilt hat) oder reden über die Dinge, bloß der Mann ist oft für diese Sachen taub... Außerdem kommunizieren Frau und Mann ja bekanntlich verschieden.
    Ich habe auch oft nach längeren Beziehungen gemerkt, dass der Partner nicht mitbekommt, dass ich mich weiterentwickelt habe. Er jat mich so kennengelernt und so bleib ich seiner Meinung nach für immer. Aber das stimmt nicht. Und es ist ganz wichtig in einer Beziehung die Entwicklung des Partners zu bemerken!
    Vielleicht hat sie aber auch gerade Panik, weil der Bund der Ehe ja für immer gedacht ist, sie vermutlich noch jung ist und denkt, sie verpaßt jetzt was...Ich würde mich an deiner Stelle zurückziehen, mein eigenes Ding machen und abwarten was passiert. Geh ihr bloß nicht auf die Nerven, dann erreichst du genau das Gegenteil!!
    Viel Erfolg
    papue

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