Hey.
Ich habe mich für nächstes Jahr für eine Ausbildung zum Polizeibeamten im gehobenen Dienst beworben. Ich war 2 Jahre in Therapie wegen Zwängen. Bei der Bewerbung habe ich dies angegeben und eine Bescheinigung vom psychotherapeuten mitgeschickt, dass die Therapie erfolgreich abgeschlossen und die Erkankung zurückgegangen ist. Die Zwänge haben sich bei mir nur zu Hause abgespielt...
Ich habe vor der Bewerbung beim Polizeiarzt angerufen und nachgefragt. Mir wurde gesagt, dass ich mich mit ner Bescheinigung, dass alles abgeschlossen ist bewerben kann.
Jetzt habe ich eben einen Brief bekommen, dass ich untauglich bin. Begründung "Zustand nach Zwangsstörung".
Ich versteh es nichtWarum sagt der Arzt mir das dann am Telefon, dass ich mich bewerben kann?
Ich habe eben nochmal versucht, dort anzurufen aber die Dame am Telefon hat mir gesagt, dass die Ärzte heute nich erreichbar sind.
Als ich das gelesen habe ist ne Welt für mich zusammen gebrochen, weil es mein Traumberuf war/ist. Ich ärger mich sogar im Moment, dass ich die Therapie überhaupt gemacht habe.
Es gibt ja genug Leute, die psychische Probleme (Zwangsstörung) haben und sich bewerben. Nur diese Leute wissen es vielelleicht selber nicht und müssen es so nicht angeben, weil sie keine Diagnose haben. Und diejenigen, die eine Therapie gemacht haben und diese erflogreich abgeschlossen haben, werden abgelehnt.
Das ist doch total widersinnig...
Deswegen bereu ich es im Moment, dass ich überhaupt ne Therapie gemacht habe. Gut die Therapie hat mich persönlich weitergebracht aber, dass ich deswegen abgelehnt werde...
Ich überlege im Moment ob es Sinn machen würde Widerspruch einzulegen...


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Warum sagt der Arzt mir das dann am Telefon, dass ich mich bewerben kann?
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