Hallo ihr Lieben! Ich dachte ich wag mich mit meinem Problem endlich in die "Öffentlichkeit". Wenn man so will belastet es mich schon mein halbes Leben, bin 27 und männlichAlles fing an, so denke ich, als ich so 11, 12 war und man sich für die Sexualität beginnend immer mehr interessiert. Ich hatte, wie viele denke ich, alle möglichen Fantasien, auch mit dem männlichen Geschlecht. Ich hatte kein Problem damit, fühlte sich alles richtig an, mal war ein Mädel in der Klasse wovon ich am Abend träumte, mal mein Banknachbar. So mit 14 herum bekam ich Probleme mit meinem Vater. Er war unsensibel, manchmal handgreiflich, einfach selbst beruflich und mit der Pubertät seiner Söhne überfordert. Ich hatte die grösseren Differenzen mit ihm da ich mich ihm nicht fügte und auch Dinge nicht einfach schlucken konnte wie mein Bruder. Dieser war dann Bettnässer bis 12, was ihm öfters nächtliche Ohrfeigen bescherte. Ich lehnte meinen Vater ab, lehnte Männlichkeit fortan ab, aus einer Diät wurde Bulimie und eine selbstzerstörerische Jugend mir Drogen und Alkohol begann. Ich hatte viele Mädchen in meinem Bett, die hübschesten, sie mochten mich, ich war anders als die anderen Jungs, konnte zuhören und war nicht nur auf Sex aus, von wegen, ich hatte NIE Sex mit ihnen. Vieles andere schon. Dasselbe mit Jungs, ich war eindeutig bisexuell. Ich küsste manchmal Jungs beim Fortgehn, auf Parties, aber nie mehr. Tja und ich sehnte mich danach. Nach Sex und Nähe. Mit 22 dann am vorläufigen Tiefpunkt meiner psychischen und physischen Kräfte lernte ich die Liebe meines bisherigen Lebens kennen, ein Mädchen. Wir verliebten uns auf anhieb. Ich konnte sie nur total angetrunken sehn. Erst nach 6 Monaten hatten wir Sex miteinander. Es dauerte lange aber war wunderschön, sehr aufregend für mich, doch die Angst verschwand selten ganz. Wir entfernten uns sexuell voneinander immer mehr, was uns aber komischerweise auch total zusammenschweisste. doch wir waren und sind es eben zeitweise total unglücklich, und ich fühle mich daran auch schuldig weil, naja ich suchte dann bzw immer noch im Internet nach sexueller Befriedigung. Meist nach Träumen aus meiner Jugend wo so wie ich finde gar nichts los war. (Obwohls ja auch Leute gibt wo die Jugend deutlich frustrierender war!) Ich schaue mir Videos von 18 jährigen Jungs und Mädels an und schäme mich dann dafür. Was die Nähe mit meiner Freundin dann total verhindert. Und tja das dreht sich nun schon seit 5 Jahren so, ma auf mal ab aber immer wieder dieselbe Situation. Ich ekle mich so vor mir selbst dass ich mich auch vor Sex mit meiner Freundin ekle. Ja es ist so
Dann sitz ich abends wieder vorm Pc und schau irgendwelchen Typen beim Masturbieren vor der Webcam zu! Oder eben wie ein Mädchen es mit ihrem Freund treibt. Es ist sehr schlimm für mich in dieser endlosschlaufe zu sitzen. Soll ich Erfahrungen nachholen? Warum sonst holt mich das immer wieder ein? Klaro wollte ich damals mit Jungs onanieren, und mit Mädchen ungezwungen aufregenden Sex haben, zärtlich sein, sich fallen lassen, Mensch sein, Teenie sein. Doch ich kann doch nicht 10 Jahre später noch diesselbe Träume haben. Naja ich kann schon wie man sieht aber es blockiert einfach mein Leben sehr, meine Liebe sehr. Soll ich mich in ein Abenteuer stürzen um das aufzuholen um nicht eingeholt zu werden? Wir lieben uns ich und meine Freundin, für uns ist alles ok was für den andern gut ist! Wir reden ja auch miteinander über diese Dinge. Mittlerweile hab ich sogar auf meinem Penis sogenannte "Hornzipfel" bekommen, wobei ich mir ziemlich sicher bin dass das ein Ausdruck meine Scham, meiner Angst ist und diese noch vielfach verstärkt
Wollte schon öfters zum Psychologen deswegen, dachte dann immer wieder das wird schon wieder, aber es kann so definitiv nicht ewig weitergehn!! Kann man denn Sexualität "aufzuholen"?!? ich meine mit anderen intime Erfahrungen sammeln, was ja offenbar ein grosser wunsch von mir ist Menschen sexuell zu begegnen, genauso wenig funktioniert es aber mich für eine Partnerschaft zu entscheiden und altes eben loszulassen! Was kann ich nur machen, weiss von euch jemand wie man unerfülltes loslässt? Liebste grüsse, in der Hoffnung jemand weiss Rat,
- Sunray


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Alles fing an, so denke ich, als ich so 11, 12 war und man sich für die Sexualität beginnend immer mehr interessiert. Ich hatte, wie viele denke ich, alle möglichen Fantasien, auch mit dem männlichen Geschlecht. Ich hatte kein Problem damit, fühlte sich alles richtig an, mal war ein Mädel in der Klasse wovon ich am Abend träumte, mal mein Banknachbar. So mit 14 herum bekam ich Probleme mit meinem Vater. Er war unsensibel, manchmal handgreiflich, einfach selbst beruflich und mit der Pubertät seiner Söhne überfordert. Ich hatte die grösseren Differenzen mit ihm da ich mich ihm nicht fügte und auch Dinge nicht einfach schlucken konnte wie mein Bruder. Dieser war dann Bettnässer bis 12, was ihm öfters nächtliche Ohrfeigen bescherte. Ich lehnte meinen Vater ab, lehnte Männlichkeit fortan ab, aus einer Diät wurde Bulimie und eine selbstzerstörerische Jugend mir Drogen und Alkohol begann. Ich hatte viele Mädchen in meinem Bett, die hübschesten, sie mochten mich, ich war anders als die anderen Jungs, konnte zuhören und war nicht nur auf Sex aus, von wegen, ich hatte NIE Sex mit ihnen. Vieles andere schon. Dasselbe mit Jungs, ich war eindeutig bisexuell. Ich küsste manchmal Jungs beim Fortgehn, auf Parties, aber nie mehr. Tja und ich sehnte mich danach. Nach Sex und Nähe. Mit 22 dann am vorläufigen Tiefpunkt meiner psychischen und physischen Kräfte lernte ich die Liebe meines bisherigen Lebens kennen, ein Mädchen. Wir verliebten uns auf anhieb. Ich konnte sie nur total angetrunken sehn. Erst nach 6 Monaten hatten wir Sex miteinander. Es dauerte lange aber war wunderschön, sehr aufregend für mich, doch die Angst verschwand selten ganz. Wir entfernten uns sexuell voneinander immer mehr, was uns aber komischerweise auch total zusammenschweisste. doch wir waren und sind es eben zeitweise total unglücklich, und ich fühle mich daran auch schuldig weil, naja ich suchte dann bzw immer noch im Internet nach sexueller Befriedigung. Meist nach Träumen aus meiner Jugend wo so wie ich finde gar nichts los war. (Obwohls ja auch Leute gibt wo die Jugend deutlich frustrierender war!) Ich schaue mir Videos von 18 jährigen Jungs und Mädels an und schäme mich dann dafür. Was die Nähe mit meiner Freundin dann total verhindert. Und tja das dreht sich nun schon seit 5 Jahren so, ma auf mal ab aber immer wieder dieselbe Situation. Ich ekle mich so vor mir selbst dass ich mich auch vor Sex mit meiner Freundin ekle. Ja es ist so
Dann sitz ich abends wieder vorm Pc und schau irgendwelchen Typen beim Masturbieren vor der Webcam zu! Oder eben wie ein Mädchen es mit ihrem Freund treibt. Es ist sehr schlimm für mich in dieser endlosschlaufe zu sitzen. Soll ich Erfahrungen nachholen? Warum sonst holt mich das immer wieder ein? Klaro wollte ich damals mit Jungs onanieren, und mit Mädchen ungezwungen aufregenden Sex haben, zärtlich sein, sich fallen lassen, Mensch sein, Teenie sein. Doch ich kann doch nicht 10 Jahre später noch diesselbe Träume haben. Naja ich kann schon wie man sieht aber es blockiert einfach mein Leben sehr, meine Liebe sehr. Soll ich mich in ein Abenteuer stürzen um das aufzuholen um nicht eingeholt zu werden? Wir lieben uns ich und meine Freundin, für uns ist alles ok was für den andern gut ist! Wir reden ja auch miteinander über diese Dinge. Mittlerweile hab ich sogar auf meinem Penis sogenannte "Hornzipfel" bekommen, wobei ich mir ziemlich sicher bin dass das ein Ausdruck meine Scham, meiner Angst ist und diese noch vielfach verstärkt
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ich hab es in den letzten fünf jahren ein paar mal erlebt dass ich mit "nachholversuchen" mich und andere ziemlich verletzt habe. was ich versucht hab war ein loch zu füllen wie ichs auch mit alkohol, zigaretten, essen, fernsehen, arbeit und was weiss ich machen kann.
hab zumindest das gefühl dass es so sein könnte...
und fühl mich wohl. ich hoffe sehr ich gehe diesen weg weiter und sage wirklich nochmal danke für die antwort phel

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