psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Ergebnis 1 bis 6 von 6

Thema: Pornographiesucht

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    20.06.2011
    Beiträge
    20
    Danke
    2
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard Pornographiesucht

    Hallo,

    ich leide seit einigen Jahren darunter Zwanghaft und unkontrolliert (meistens wenn ich am Pc bin um anderes zu erledigen) auf Seiten mit pornographischen Inhalt gehen zu müssen. Ich möchte Wissen ob jemand von euch ein paar Tipps hat wie man davon loskommen kann. Ich denke es ist eine Sucht weil ich ein schlechtes Gewissen habe. Einmal denke ich das die Darstellungen moralisch nicht akzeptabel sind da Frauen bzw. alle beteiligten Schaden nehmen würden (normale Pornographie) das andere mal denke ich, es ist ein Mechanismus denn ich benutze um mir selbst abhilfe zu schaffen, weil ich mit meinen eigentlichen Emotionen nicht umgehen kann. Oft wenn ich mich schlecht fühle sehe ich mir dann diese Dinge an. Ich denke ich bleibe deshalb geistig zurück, da ich dann immer an derselben Stelle hängen bleibe. Ich möchte die Pornographiesucht für immer überwinden.

    Gruß

    Ethan

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Ethan,

    in einer Beziehung lebst Du nicht, oder?

    Du hast ja schon ne wichtige Sache für Dich entdeckt:

    das andere mal denke ich, es ist ein Mechanismus denn ich benutze um mir selbst abhilfe zu schaffen, weil ich mit meinen eigentlichen Emotionen nicht umgehen kann. Oft wenn ich mich schlecht fühle sehe ich mir dann diese Dinge an
    Schon mal über eine Verhaltenstherapie nachgedacht?

    Außer der Abklärung, was hinter dieser Sucht steckt, könntest Du direkte Maßnahmen dagegen lernen, ähnlich wie bei der Internetsucht im Allgemeinen.

    Und für gleich: welche Dinge tun Dir sonst noch gut, wenn Du Dich schlecht fühlst? z.B. Sport. Würde es was ändern, wenn Du z.B. in so einem Moment einen kurzen Lauf von der Haustüre machst etc?

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Ethan (10.08.2011)

  4. #3
    Neuling
    Registriert seit
    20.06.2011
    Beiträge
    20
    Danke
    2
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo,

    Was mir noch auffällt ist, dass ich einfach leicht wegen so etwas ein schlechtes Gewissen bekomme. Meine Moralvorstellungen sind also eindeutig festgelegt (und damit mein klares Ziel ob ich es will oder nicht). Dennoch greife ich dann immer wieder zu den Filmen. Vielleicht ist das Problem auch das ich es einfach zu eng Sehe und mir zu viel Druck mache. Ich verbinde die Vorstellung des Sehens von Pornografie auch mit der Vorstellung mich ohne diese besser weiterentwickeln zu können (geistig und körperlich) da ich ohne diese meine Gefühle selbständig (ohne Hilfsmittel) bewältigen können muss und so einen Schritt weiterkomme. Mache ich das nicht so sind die Vorwürfe die ich mir mache umso größer. Der innere Schweinehund ist denke ich der Hauptaspekt, allerdings nicht ohne die Eigenschaften der Abhängigkeit welche ich an mir entdecke. Masturbation spielt wie ich zugeben muss eine wesentliche Rolle, da wie ich denke meine körperliche Fitness auch stark davon abhängt, weshalb die Vorwürfe auch hierdurch jedes mal schlimmer sind. Letztlich kommt es auf mein Durchhaltevermögen und Willen an.

    Stimmt es das jede Sucht mit dem Selbstmord endet ?

    Gruß

    Ethan

  5. #4
    Neuling
    Registriert seit
    20.06.2011
    Beiträge
    20
    Danke
    2
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    hallo Ethan,

    in einer Beziehung lebst Du nicht, oder?

    Du hast ja schon ne wichtige Sache für Dich entdeckt:



    Schon mal über eine Verhaltenstherapie nachgedacht?

    Außer der Abklärung, was hinter dieser Sucht steckt, könntest Du direkte Maßnahmen dagegen lernen, ähnlich wie bei der Internetsucht im Allgemeinen.

    Und für gleich: welche Dinge tun Dir sonst noch gut, wenn Du Dich schlecht fühlst? z.B. Sport. Würde es was ändern, wenn Du z.B. in so einem Moment einen kurzen Lauf von der Haustüre machst etc?
    Ich denke Sport und laute Musik würden mir auch Helfen. Ich bin nicht in einer Beziehung.

    Gruß Ethan

  6. #5
    Gast784
    Gast

    Standard

    Stimmt es das jede Sucht mit dem Selbstmord endet
    Wo hast Du denn den Quatsch her?

    Ist es denn wirklich schon eine Sucht? Wie stark schränkt es Dich denn im Alltag ein? Hast Du noch soziale Kontakte, bist Du berufstätig? Gibts noch andere Lebensinhalte?

  7. #6
    Neuling
    Registriert seit
    20.06.2011
    Beiträge
    20
    Danke
    2
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ja es gibt noch andere Lebensinhalte. Praktisch ist der Inhalt meiner Sucht nur klein, aber wirkt. Jemand hat es mir mal erzählt. Der muss sich wohl geirrt haben. Es ist schon eine Sucht denke ich. Ich gehe auf eine Seite und gehe wieder herunter weil ich es nicht möchte. Kurze Zeit später kommt aber das Bedürfniss wieder darauf zu gehen. Ich stelle mir das so vor das Dopamin released wird und ma nsich gut fühlt. Dann geht man von der Seite und der Effekt bleibt weg, weshalb man wieder draufmöchte um dasselbe Gefühl zu haben. Also der Körper sagt es ist nicht genug.
    Gruß

    Ethan

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!