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Thema: POSITIV DENKEN!- wie?

  1. #1
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    Standard POSITIV DENKEN!- wie?

    halloooooooooooooo (:
    ich hatte ja schonmal in nem thread erwähnt das ich mir zuviele gedanken mache und das manchmal gedanken kommen ganz plötzlich ohne vorwarnung..
    ich wollte mal fragen ob jemand tipps hat positiv zu denken auch in schwierigen zeiten das man positiv denkt und sich nicht sofort in negative gedanken reinsteigert und denkt das es was schlechtes heißen muss und nicht so das es einen belastet und man aus der spirale der gedanken quasi nicht mehr rauskommt weil man sich zu viele gedanken macht..
    bin dankbar über jeden tipp

  2. #2
    Ste
    Gast

    Standard

    Das muss man ÜBEN, wie alles im Leben.

    Aber es wird wohl keinen Sinn machen, wenn man innerlich gar nicht glaubt, was man da positives denkt. Zuerst kommt also die Einstellung, die man hat und dann muss auch der Wille zu handeln folgen. Vom positiven Denken allein, ohne dann was in die Tat umzusetzen, kann auch keiner leben.

    Es gibt konkrete Skills, wie man positives Denken üben kann. Das eine ist das Aktualitätstraining. Man versucht immer im Hier und Jetzt zu sein und nicht in vergangenen Erfahrungen.

    Das zweite ist die Selbstbeobachtung. Man beobachtet sein Denken, Fühlen und Handeln und wird sich dadurch bewusst, was man eigentlich so macht. Dieses Beobachten sollte aber zunächst unkritisch und ohne zu werten erfolgen. Auf diese Weise kann man auch lernen sich selber liebevoll anzunehmen, also auch die Fehler die man hat und macht.

    Für mich ist es auch immer hilfreich, wenn ich mir vorstelle, dass ein kleines Kind meine negativen Gedanken hören könnte, oder wenn ich einem Kind die Welt so erklären würde, wie ich sie mir selbst oft erkläre, also sehr negativ. Das wäre dann wohl Kindesmisshandlung.

    So kann einem bewusst werden, was man sich selber eigentlich antut, wenn man negativ denkt.

    Auch sind Ziele sehr wichtig. Mir ist aufgefallen, dass Menschen ohne konkrete ziele meist negativer denken, als Menschen, die noch was erreichen wollen. So ist es auch, wenn Vertrauen, Glaube und Hoffnung fehlen, die Grundlagen (seelischen) menschlichen Lebens.

    Man sollte also auch versuchen die Ursachen des negativen Denkens zu finden und nicht nur stur positiv Denken. Im übrigen ist positives Fühlen vielleicht wichtiger. Da kommt dann die Wahrnehmung ins Spiel. Negativ-
    Denker haben oft eine verzerrte Wahrnehmung und so auch oft negative Gefühle, wie Angst, Hoffnungslosigkeit, Komplexe und Hilflosigkeit.

    Ich bin aber kein so großer Fan von positiven Denken im Sinne von rosarote Brille. Oder von "immer gut drauf sein". Aber es hat halt keinen Sinn, wenn man an 100 Tagen 100 mal denkt, dass die Welt schlecht ist, oder dass man selber ein hässlicher Versager ist (ohne aber irgendwas konkretes zu tun).

    Grüße

    Ste
    Geändert von Ste (17.11.2011 um 00:13 Uhr)

  3. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Ste für den sinnvollen Beitrag:

    eumaios (17.11.2011),Sonnenkraut (18.11.2011)

  4. #3
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    Standard

    ich sehe das ähnlich wie ste. einfach nur zu versuchen, positiv zu denken wird nicht funktionieren. wenn du es nicht fühlst, wird es auch nicht so sein. das ist wie sich selbst zu belügen.

    der erste schritt wäre meinem empfinden nach dir das negative denken abzugewöhnen. jedes mal, wenn dir auffällt, dass du was negatives denkst, stoppe und versuche, an etwas konstruktives zu denken. wenn dir dabei auffällt, dass es immer das gleiche ist, was du denkst, dann hinterfrag das. finde raus, was da los ist und kläre diese dinge. je mehr du das tust, desto weniger wirst du grund haben, genervt oder sauer zu sein. hör auf, dich zu verurteilen für irgendwas, das du tust. versuch lieber, es zu verstehen, dich zu verstehen. das bringt dir viel mehr...

  5. #4
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    Standard

    danke für eure antworten- allerdings bin ich ehrlich und bin aus euren antworten nicht richtig schlau geworden..(:

    ich war heute bei einer beraterin in meiner schule- die schülern hilft wenn sie probleme haben..
    ich bin spontan zu ihr gegangen und hab ihr das geschildert das ich mir zu viele gedanken mache und all das und sie meinte das ich öfters unter stress wäre und das ich mal bisschen abschalten sollte..

    und jaa..

    meine neusten gedanken die mich zurzeit sehr belasten ist irgendwas mit inzest- und ich frage mich woher das aufeinmal kommt der gedanke..
    ich saß bei meinem vater im wohnzimmer, und dann hatte ich sowas komisches, obwohl ich ein freund habe..
    zwischen uns ist alles gut und auch mein vater lebt mit meiner mum unter einem dach sind lange verheiratet..
    das ich mich vielleicht bisschen hingezogen fühle( also nicht sexuell) oder so keine ahnung..
    und die gedanken komme direkt ohne vorwarnung..
    ich mache mir zuviele gedanken, da kommen hirngespinnste von heute auf morgen, die fangen einen an zu belasten, und man kommt aus dem " kreis der gedanken und des unterbewusstseins" nicht mehr raus..
    ich hatte schon sooo viele komische gedanken die auch dann wieder weg gegangen sind, ich hoffe dies geht auch so schnell wie möglich weg..
    * unterbewusstsein schaltet dich aus".. maaan..-.-

  6. #5
    Ste
    Gast

    Standard

    mhm, dies komischen Gedanken sind ja nun eine neues Thema, das hat ja nichts mit negativ denken zu tun, sondern eben mit seltsames oder verrücktes Zeug denken, wenn man so sagen will.

    Da kann dir wohl keiner hier was dazu sagen, das könnte alles oder nichts bedeuten, da musst du schon mit Fachleuten drüber reden, wenns dich denn so sehr belastet und du Angst vor diesen Gedanken hast.

    Ste

  7. #6
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    Standard

    Bei mir kanns gar nicht schlimmer kommen als es ist.

    Abends, wenn ich deshalb wieder nicht schlafen kann, bitte ich Gott mich in den Arm zu nehmen. Ganz fest.

    Dann hält mich Gott fest, gibt mir Ruhe und Kraft und ich danke ihm jeden Tag dafür.

    Mfg. Irina

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