Hallo Fernsehturm,
es ist normal am Anfang, dass du nicht so recht weisst, was du sagen sollst. Da kommen ja auch zwei Menschen zusammen, die sich eigentlich fremd sind und nun soll man plötzlich sein Innerstes rauskehren. Viele machen auch den "Fehler" (es ist eigentlich kein richtiger Fehler, mehr ein typischer Verlauf), dass sie sich zunächst zuviele Gedanken machen darüber, was der Therapeut nun von ihnen denkt, wie sie am besten "rüberkommen" usw., dazu gehört auch typischeerweise, dass man unbewusst eher "vernünftig" rüberkommen will, also setzt du unbewusst schon eine "Maske" auf.
Wenn du aufhörst, darüber nachzudenken (weitgehend), was der Therapeut über dich denkt und dir seine Reaktionen betrachtest, und mehr anfängst, darüber nachzudenken, was DU denkst, und deine Reaktionen wahrnimmst, dann ist die Sitzung im erst Fluß, aber das dauert etwas.
Wenn du merkst, dass du gerade dabei bist, irgendeinen Eindruck vermitteln zu wollen (fröhlich, unbeschwert oder clownig), dann sprech das an und sag, was du gerade fühlst ... dann kommst du ins Gespräch.
Du sagst, du hast Angst, dass dein Therapeut dich "nicht ernst nimmt". Ich deute das in dem Sinne, dass du Angst hast, deine Gefühle nicht richtig ausdrücken zu können und er vielleicht deshalb nicht richtig hinter deine Fassade blicken kann. Da brauchst du dir glaub ich keine Sorgen machen, er sieht das mit anderen Augen als du.
Wenn er über andere Klienten spricht, ist das auch o.k., wenn er in dem Moment der Meinung ist, dass es wichtig sein könnte für dich. Er wird ja wohl keine Namen nennenDa ist das sicher richtig, was Gaby sagt.
@ Sophia, natürlich verdient er sein Geld damit. Was ist daran schlecht? Sollte er denn umsonst arbeiten?Oder was willst du damit sagen?


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Da ist das sicher richtig, was Gaby sagt.
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