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Thema: Probleme mit Belastungen / Streß

  1. #1
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    Standard Probleme mit Belastungen / Streß

    Hallo zusammen !

    Ich weiß nicht, ob ihr diese Symptome auch manchmal bei euch bemerkt, mir machen sie jedenfalls ganz schön zu schaffen. Ich studiere derzeit und merke es jedesmal am Semesterende, wenn alle Klausuren hoffentlich erfolgreich bestanden sind, dass ich massive Probleme damit habe, meinen Körper wieder herunterzufahren.

    Ich bin einfach froh, diese ganze Anspannung und Stress endlich fallen zu lassen und einfach nur zu schlafen. Aber mein Körper will da nicht so richtig mitmachen. Lasse ich alles fallen, so fühle ich mich dann schlecht, bekomme Herzjagen und mir ist öfters schwindelig. Auch meine Augen brennen dann den ganzen tag. Auch Sport und etwas mehr Frische Luft und Bewegung können diese Symptome wenig lindern.

    Mach ich hier irgendwas falsch? Kann ich nicht von 100% auf 0% herunterfahren? Muss ich das irgendwie anders anstellen? Mich machen diesbezüglich auch die Menschen Sorgen, die jahrelang beruflichen Stress hatten, dann in Rente gehen und plötzlich einen Herzinfarkt bekommen. Oder vielleicht sogar schlimmer, d.h. während sie noch beruflich tätig sind und nun Urlaubstage genießen und einfach tot umfallen. Das ist 2 Arbeitskollegen von meinem Vater passiert.

    Vielleicht betrifft dieses Thema auch einige andere hier im Forum und können evtl. Tipps geben...auch wenn das nicht unbedingt ein Thema ist, was in ein Psychologieforum gehört.

    MFG
    Mario

  2. #2
    Gast784
    Gast

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    hallo Mario,

    ich finde schon, dass das hierher gehört und es ist für mich auch gerade ein brennendes Thema.

    Leider ist es so, dass das von 100 auf 0 % nicht so übergangslos glatt geht. Der Raubbau macht sich leider bemerkbar. Bei Dauerstress ist es dann oft sogar so, dass die Symptome und der Zusammenbruch erst in der Entspannungsphase rauskommen. Darum ist es wichtig, immer auf eine einigermaßen ausgewogene Balance zu achten. d.H. Stress- und Entspannungsphasen sollten sich abwechseln. Ruheinseln im Alltag schaffen. Egal ob Lese- oder Saunaabend, Yoga oder Jogging - guck, dass Du in Deinem Alltag regelmäßig Entschleuniger und Auftanker einbaust. Wenn sie ein fester Anteil des Lebens werden, ist der innere Schweinehund auch nicht mehr so ein Problem. Weil diese Bereiche dann vom Leben immer weniger wegzudenken sind.

    Entspannend ist es, in der Freizeit Gegenpole zu leben. Wenn man viel sitzt und drin ist, nach Feierabend draußen laufen, als Kopfarbeiter danach was körperliches machen, sich mit völlig anderen Dingen beschäftigen. Augen entstressen, indem Du bewusst in die Ferne und auf Unebenheiten guckst und "Augengymnasik" machst usw. Das alles hilft aber nur präventiv und sollte den Wechsel zwischen An- und Entspannung fördern bzw. das Bewusstsein dafür. Wenn Du auf 100 bist und in den Übergang kommst, versuchs mal mit nem Tag im Termalbad rumdümpeln. Mir hilft das immer: Typ Tote Eidechse

    Hoffe, dass hier noch mehr mitschreiben, denn ich finde das Thema wirklich sehr wichtig und spannend.

    lg Gaby
    Geändert von Gast784 (02.12.2008 um 16:59 Uhr)

  3. #3
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    Vielen Dank für deine Antwort. Also bei mir ist es derzeit wohl schon so, dass ich nicht mehr die Möglichkeit habe nun noch Ent- und Beschleuniger in meinen Alltag einzubauen, eben weil schon total kaputt bin und nun nicht so richtig weiß, was ich machen soll.

    Als präventive Maßnahme sind deine Vorschläge sicherlich schon richtig, nur was mache ich wenn es schon zu spät ist. Ich würde nicht von mir behaupten, dass ich am Burnout leide, sondern eher einfach nur heftig erschöpft bin und mich derzeit hilflos fühle.

    Dieser ätzende Leistungsdruck da draußen geht mir aber auch auf den Zeiger. Ich war heute bspw. bei einem Vorstellungsgespräch wegen einer Diplomarbeit und fragte einfach mal nach, weswegen ich in die engere Auswahl bekommen bin....Antwort: Nur wegen meinen Noten. Ist doch schrecklich oder!? Alles geht nur noch über Leistungsdruck !!

  4. #4
    Gast784
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    Wie lange hast Du denn nun realistisch gesehen Zeit, um Dich zu regenerieren?

  5. #5
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    Genau so kann es leider kommen: Ruhe und Bumm-haut es einen auf die Nase. War bei mir leider der Fall, nach monatelangem Dauerstress folgte der Burnout.
    Ich lese jetzt jeden Abend ein Buch mit ruhiger Musik, um runterzukommen, zweimal die Woche ausgiebiger Spaziergang mit Leinhhund meiner Freundin und am W-ende Sauna, Entspannung.
    Auch wichtig: kein Alk o.ä. zum Entspannen-ist nur Betäubung-aber dass wissen wir ja alle...
    Ich denke, es ist wichtig, solche Sachen zu wöchentlichen Ritualen zu machen und vorallem auch mal spontan, wenn man merkt, der Stresspegel geht wieder hoch-also immer 1-2x am Tag in sich reinhören und Gegenmaßnahmen starten.
    Wichtig ist, dass es Sachen sind, die einem eine Zeit lang total ablenken und den Alltag vollkommen verschwinden lassen-hinterher (gerade nach aufmerksamkeitsraubendem Hund) ist der Stress wie weggeblasen.

    auch wichtig: Sachen und Arbeiten auch mal abgeben, wer alles nur auf seine eigene Kappe lädt, ist ebenfalls nicht gut beraten. Also nicht alles zu seinem Problem machen sondern Abgrenzen.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  6. #6
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    @gabi

    Ich habe meine nächste Klausur am 14.01.09 und muss ab 01.02.09 mit meiner Abschlussarbeit beginnen. Somit hätte ich nur knapp 14 Tage, wo ich mal komplett alles fallen lassen könnte...Es ist nicht gerade viel Zeit. Dazu muss ich noch sagen, dass ich große Probleme mit der Frauenwelt habe und deswegen auch ständig unter Anspannung stehe. Aber erwähnte ich auch schon in anderen Themen...

    @Natz

    Bist Du z.Z. in einer Burnoutphase oder hast du diese schon überstanden und schilderst präventive Maßnahmen?


    Vielleicht nochmal so grundsätzliches:

    Vielleicht schildere ich euch einmal mein größtes körperliches Defizit, das ich im Moment verspüre. Vielleicht hat ja jemand hier in dem Forum ähnliches durchgemacht.

    Also ich verspüre die extremsten körperlichen Probleme, wenn ich morgens aufstehe. Am liebsten würde ich einfach weiter in den tag schlafen, aber das versuche ich zu vermeiden. Wenn ich dann aufstehe, brennen mir die Augen und sie sind sehr schwer aufzuhalten. So wenn ich dann nicht spätestens in der nächsten halben Stunde nach dem Aufstehen nicht eine Wechseldusche (also einmal warm- und gleich anschließend eiskaltduschen) vollziehe, fühle ich mich immer schlechter und total elend. Habe ich aber eine solche Wechseldusche gemacht, so ist die Erschöpfung erträglich.

    Es kommt mir fast so vor, als ob mein Kreislauf morgens überhaupt nicht in Gang kommt.
    Geändert von Mario (02.12.2008 um 19:34 Uhr)

  7. #7
    Gast1006
    Gast

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    Hallo,

    gestrichen -wegen off topic
    Geändert von Gast1006 (02.12.2008 um 21:40 Uhr)

  8. #8
    Verleger Avatar von Natz
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    Überstanden und jetzt Präventiv-Phase.
    Natürlich sollte man auch keinen Horror-Job haben aber oft gibt es dort eben mal Stressphasen und dann kommen meistens noch andere hinzu.
    Man denkt dann immer, geht schon, bis es eben eines Tages nicht mehr geht und so weit sollte man es eben erst gar nicht kommen lassen, dann lieber Notbremse ziehen.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

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