So, nach dem hier ( http://www.psychologieforum.de/nacht...html#post93347 )
möchte ich gerne meine Tagüber-Probleme erzählen:
Mein Vater hustet sich schon seit vielen Jahren seine Seele raus was das Zeug hält.
(In der Nacht schnarcht er stattdessen)
Seit ein paar Jahren hat das angefangen, mich extrem zu stören. Ich mag ihn ja sehr gerne, aber es ist ja natürlich auch nicht er, den ich hasse, sondern der tierische Lärm.
Es wird immer schlimmer. Meine Mutter meint, wenn er auf der Arbeit ist, dann wird das weniger. Und in der Tat, wenn er mal am Laptop für die Arbeit sitzt, dann geht das Husten zurück.
Er arbeitet eigentlich immer sehr viel, und in seiner Freizeit arbeitet er auch, für die Firma oder für Zuhause (es gibt immer was zu tun, Auto, Garten, Haus, ... ... ... )
Das ist eigentlich sowas wie ein Familienfluch väterlicherseits, denn schon bei seienn Eltern hieß es 'was hast du heute gemacht (geleistet)?' statt 'wie geht se dir'. Nur der ist was wert, der Leistung bringt.
Und er beschwert sich auch immer, wenn man mal etwas länger schläft, oder herumhängt, weil man ja in der Zwischenzeit 'was machen hätte können' (oft auch nur von einen Eck ins andere stellen!)
Naja und generell laute Geräusche wie Pfeifen oder das (Trink-)Glas von einem Meter herunterfallen lassen (gefühlt, nicht gemessen) stören mich. Das könnte auch mit meinem Tinnitus zu tun haben, der mich aber schon länger nicht mehr stört.
Ich hatte mal eine Zahnschiene, weil besonders ein Zahn schief ist (also nicht extrem schief, aber mich hat es halt gestört). Und seitdem tut der Zahn weh, wenn ich sowas Lautes höre. Das hat meine Psyche wohl irgendwie auf den Bastard übertragen. (gerade ist er nun auch nicht ganz, aber habe aufgehört, weil es nicht besser wurde und die Schiene mich ziemlich deprssiv machte und herunter zog, weil ich nachts sie immer hereintun musste und nicht fortging (was mich anfangs aber nicht sehr störte, nur während der Ballsaison, später aber wurde es immer 'unguter')
wenn sich jemand räuspert hasse ich dass, weil ich mich früher auch räuspern musste, wenn ich das hörte (man spürt so ein Kribbeln im Hals, kennt ihr sicher, nur wenn ich daran denke, nervt es schon) Und früher hätte ich dann stundenlang wieder nicht aufhören können, mich selbst zu räuspern - ich nehme die Probleme anderer auf wie ein Schwamm!!
Einmal habe ich beschlossen, dass ich das nicht will, dass ich das Gefühl der anderen im Hals aufnehme etc.. Habe Angst, Rückfällig zu werden!
Deshalb wollte ich ja dann nach der Matura weg, weil ich einfach meine Ruhe brauche.
Bin nach Wien studieren gegangen, habe dann dort alleine eine Wohnung bezogen. Dort bin ich dann aber immer herumgesessen und habe mich voll unproduktiv gefühlt. Es war immer so ein ungutes Gefühl ('ich kann hier zwar überleben, aber Freude macht es überhaupt keine').
Internet hatte ich auch keins, das hätte mich womöglich etwas abgelenkt.
Auch das Fehrnsen war alleine langweilig, und das Abwaschen wurde auch zur Qual, weil es in der Küche immer kalt war (war ne Stromheizung, wollte Strom sparen im Herbst/Winter) Und es fühlte sich alles so egal an, emotional abgestumpft. Wie falsch am Platz. Und es hatte imer so einen mief in der Wohnung, das war auch komisch.
Dann ging ich doch wieder heim, nach zwei Wochen studieren.... Studium abgebrochen, aber nicht, weil das Studium nicht passte. Pendeln wäre übrigens auch nicht gegangen, weil ich 2-3 Stunden von Wien entfernt wohne.
In meiner Umgebung gibt es aber kaum interessante Unis (darum habe ich mich ja für Wien entschieden...)
Jetzt habe ich Angst, weil ich ja praktisch nicht woanders sein kann. Alleine geht nicht, aber hier ist auch so viel Lärm....![]()
Vielleicht wäre es im Studentenwohnheim gegangen, aber siehe mal den Link oben ...
Und gerade in der heutigen Arbeitswelt muss man doch mobil sein!!
Mfg


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