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Thema: Prüfungsangst und Lösungsansätze

  1. #1
    Neuling
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    Standard Prüfungsangst und Lösungsansätze

    Hallo an alle.
    Da ich auch noch Schüler bin und durchaus das Gefühl kenne, wenn man eine wichtige Prüfung schreiben muss interessiert mich, ob und welche Methoden ihr anwendet, um eure Prüfungsangst zu übrewinden.
    Ich selber habe keine wirkliche Prüfungsangst, habe aber manchmal dennoch Probleme mit dem Druck fertigzuwerden und zittere z.Bsp. während einer Prüfung/eines Vortrags.
    Was mir aufgefallen ist, ist dass es oft kleine Dinge sind, die einem helfen mit solchen Situationen fertig zu werden.
    Beginnen tut alles schon weit vor der Prüfung. Wenn man sich gut vorbereitet, dann kann es oft helfen das Angstgefühl loszuwerden, da man ja weiß, dass man es kann.
    Außerdem hilft es mir, mich zu entspannen. Ich lerne nun seit knapp einem halben Jahr Aikido (jap. Kampfkunst). Dort meditieren wir auch viel. Dieses kurze Meditieren 2mal die Woche hilft mir persönlich sehr dabei Stress abzubauen.
    Wenn ihr zum Beispiel im Bett liegt und schlafen wollt, versucht einfach mal nicht einzuschlafen, sondern euch bewusst zu entspannen und dann "in den Schlaf zu gleiten". So fällt viel Druck von einem ab. Manchmal habe ich dann auch einen Moment lang ein "Glücksgefühl". Dann denke ich "Hey! Du kannst doch alles!" In diesen Momenten freue ich mich regelrecht darauf z.Bsp. die Prüfung zu schreiben, da ich gerne bewertet werden möchte. Einfach um zu sehen, ob ich alles verstanden habe und richtig überlegt habe.

    Soweit erstmal von mir,
    Ich hoffe ihr postet eure Techniken die Prüfungsangst "ruhigzustellen"
    Liebe Grüße,
    Meishere

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hi!

    Ja, schon lange vor der Prüfung kommt diese Angst aus der der dunkelsten Ecke hervor. Gedanken kreisen immer wieder darum.
    *Werde ich die Prüfung schaffen?
    *Habe ich alles gelernt?
    *Habe ich das Richtige gelernt?
    *Was ist, wenn ich versage?
    ...
    Man könnte diese Frageliste noch beliebig weiterführen und am Ende steht dieser Druck, den man auf sich selbst ausübt, der von außen und überhaupt von allen Seiten kommt, nach wie vor da und wartet.
    Er wartet und wird größer, gewinnt an Kraft, der man nicht ewig standhalten kann.

    Bei mir zum Beispiel äußert sich diese Angst in Form von Übelkeit, Gewichtsverlust, Blässe und weiteren Symptomen. Tage vor der Prüfung beginnt es und ich kann nicht mehr essen, leide an Schlafstörungen. Ich lerne noch mehr (versuche es zumindest) und hoffe, dass alles an Ort und Stelle in meinem Kopf bleibt. Wenn ich dann zur Prüfung antrete, bin ich kurz vorher nicht mehr ansprechbar. Alle fragen dann: "Ist alles in Ordnung? Du bist so blass." Mir bleibt meist nichts anderes übrig, als sie zu beschwichtigen.
    Wenn es dann soweit ist, werde ich plötzlich ganz ruhig. Das ist nicht gerade förderlich für mündliche Prüfungen. Und für die Schriftlichen spielt der Faktor Zeit eine ziemlich große Rolle für mich:
    *Werde ich alle Aufgaben in vorgegebener Zeit bearbeiten können?

    Ich will diese Angst loswerden. Ich weiß leider nicht wie. Ich habe zwar schon von diversen Techniken gehört (autogenes Trainig, Meditation,...), doch kann ich mich auf diese nicht einlassen, da ich mich dann noch weiter reinsteigere und oftmals denke, dass ich in der Zwischenzeit noch mehr hätte tun können.

    Deshalb springe ich immer und immer wieder ins kalte Wasser. Nehme es immer wieder mit der Angst auf. Doch hinterlässt sie jedes Mal tiefere Spuren, die meine Umwelt mitlerweile deutlicher wahrnimmt (z.B. Gewichtsverlust).

    Dein Beispiel mit dem Bett habe ich oft ausprobiert gerade vor wichtigen Prüfungen. Mir ist es dann manchmal gelungen, in letzter Zeit aber weniger, weil die Angst beginnt mich aufzufressen. Auch nachts, weil ich dann meist seltsame Träume bekomme, die mich am Einschlafen zusätzlich hindern.

  3. #3
    Neuling Avatar von Vol Agni
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    Standard

    Ich habe das Glück von einer wirklichen Prüfungsangst verschont zu sein. Ein wenig Nervosität ja, aber von Angst keine rede.

    Ich denke es hilft wenn man sich nicht zu viele Gedanken macht, schon garnicht ums Versagen. Dazu ist immernoch zeit wenn es soweit ist. Panikmache hat noch nie jemandem geholfen.
    Es ist sehr selten das eine einzelne Prüfung wirklich etwas ausmachen kann.

    Ein weiterer Faktor ist mMn wie du dich selbst fühlst. Wenn du das Gefühl hast du hast alles getan was in deiner Macht stand gehst du mit einem viel besseren und entspannteren Gefühl in die Prüfung als wenn du ein schlechtes Gewissen hast weil du weißt, eigendlich hättest du mehr tun können.

    Ist aber wohl auch eine allgemeine Lebenseinstellung, so wie das unvermeidliche diskutieren nach der Prüfung wer was wohin geschrieben hat und "oh gott ich habs versaut"- rufe durchs Zimmer hallen. Ich denk mir jetzt ist es sowieso zu spät, du kannst dich ebensogut entspannen und abwarten

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