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Thema: Psychische Erkrankung - Rauchen und Übergewicht

  1. #1
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Standard Psychische Erkrankung - Rauchen und Übergewicht

    Ich habe in meinem 3/4 jährigen Psychiatrieaufenhalt festgestellt... Das ein enormer Prozentsatz von den Mitpatienten rauchte bzw. übergewichtig war... Nun ist es so, dass ich selber schon sehr lange rauche und in den letzten Monaten enorm an Gewicht zugelegt habe (30 kilo in einem 3/4 Jahr)... Die Gründe dafür sehe ich in den Lebensumständen und den Antidepressiva, die ich verordnet bekommen habe....
    Meine Frage ist aber, gibt es einen Zusammenhang zwischen psychischen Erkrankungen und dem Rauchen bzw. der Übergewichtigkeit? Mittlerweile bin ich der Überzeugung...
    Wie ist eure Meinung?
    LG daysleeper

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Hallo Daysleeper,

    Dass Übergewicht oft ne Folge aufgrund der Stoffwechselverlangsammung ist, die von den Antidepressiva kommt, ist Dir ja inzwischen bekannt.
    Rauchen hat natürlich auch immer was mit Psyche zu tun, so wie letztlich jede Sucht. Scheinbar beruhigts erst mal. Hat vll was mit diesem Rumgenuggel und den Raucherritualen zu tun, denn die Inhaltstoffe sind ja alles andere als beruhigend für die Nerven. Zusammenhang zwischen Rauchen und Übergewicht ist eigentlich nur insofern gegeben, dass Rauchen den Hunger eher dämmt und daher manchmal nach der Raucherentwöhung das Gewicht kurzfristig nach oben geht.

    Ich würd versuchen das Rauchen durch Sport zu "ersetzen", wenn es irgendwie geht. Ist gut fürs Gewicht und für die Stimmung.

    Vll ist das in der Psychatrie besonders weit verbreitet mangels anderer sinnvoller Beschäftigungsmöglichkeiten?

    lg Gaby

  3. #3
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Jo, viele haben da erst angefangen bzw. wieder angefangen zu rauchen oder mehr geraucht... So wie bei mir, seitdem ich in der Psychiatrie war, rauche ich erheblich mehr...
    Ob es da auch Erhebungen drüber gibt... Ich meinte es eher so, dass ich denke, dass der Prozentsatz von Rauchern bei psychisch Kranken höher ist, als bei gesunden Menschen oder eben der Prozentsatz der Übergewichtigen... Na ja, werd bei Gelegenheit mal meine Psychiaterin oder Psychologin fragen :-) - Habe ich wieder was zum nerven

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    Zitat Zitat von daysleeper82 Beitrag anzeigen
    ... Ich meinte es eher so, dass ich denke, dass der Prozentsatz von Rauchern bei psychisch Kranken höher ist, als bei gesunden Menschen oder eben der Prozentsatz der Übergewichtigen...
    Weiss nicht, ob man das so pauschalieren kann. Zum einen: wer ist schon gesund? Meiner Meinung nach hätte ein völlig gesunder Mensch überhaupt kein Bedürfnis zu rauchen, im Gegenteil!

    In der psychotherap. Klinik, in der ich gearbeitet habe, war absolute Rauchabstinenz angesagt. Weil das einfach Bestandteil des Konzeptes war. Klar, die Leute, die da hingehen, haben noch ein Mindestmaß an Selbstverantwortung bzw. gehen da hin, um das wieder zu lernen. Dafür müssen sie auch schon an einem bestimmten Punkt sein. Trotzdem frag ich mich bei Deiner Argumentation: würdest Du die jetzt zu den psychisch Kranken oder Gesunden tun? Größtenteils sind es psychische Störungen, aber oft auch in Verbindungen mit Erkrankungen wie Depressionen oder Sucht. Also wie will man über so was Erhebungen machen?

    Sobald etwas aus der Balance ist, ob das Essverhalten oder das Bedürfnis nach Suchtmitteln, ist doch schon ne Störung da.

    lg Gaby

  5. #5
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Gut so gesehen gebe ich dir Recht... Man müsste die Befragten mittels ihrer psychischen Störung eingrenzen... z.B. Wie hoch ist der Anteil der Raucher bei Schizophrenen?
    Ich kenne das Phänomen auch nur aus der Abteilung für Schizophrenie in der Psychiatrie... Es war einfach eine Beobachtung... Der Raucherraum war doch stark frequentiert
    Ich werde einfach mal googeln ^^

  6. #6
    Gast784
    Gast

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    daysleeper, gehe ich recht der Annahme, dass es keinen Fitness-Raum oder so was gab?
    Oder sonst irgend eine Möglichkeit, um sich da mal "rauszuziehen" und ne Pause zu machen vom Prozess bzw. überhaupt irgendwas zu machen? Sind ja auch so Faktoren, die ne Rolle spielen könnten...
    Geändert von Gast784 (06.09.2008 um 11:18 Uhr)

  7. #7
    Schreiberling Avatar von daysleeper82
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    Doch, doch.... gabs alles... Therapien, Sporthalle sogar, Schwimmhalle - alles da... Sogar deinen geliebten Frühsport gabs...

  8. #8
    Gast784
    Gast

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    Zitat Zitat von daysleeper82 Beitrag anzeigen
    Sogar deinen geliebten Frühsport gabs...

    MEINEN geliebten Frühsport?

    Na ist ja auch egal. Vll gabs aber nicht die zeitliche Struktur dazu, an die die Leute sich halten mussten. In der Psychatrie sind natürlich auch andere Anforderungen und das ist da vll gar nicht so möglich, keine Ahnung. Aber Du kannst ja Deine Thera ruhig damit löchern, wenn Du sonst grad kein Thema hast

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