Hallo,
ich habe mich gerade hier angemeldet.
Mir geht es momentan nicht so gut. Ich habe auch schon mal eine Therapie gemacht. Naja, dieses ganze Programm eben.
Ich bin 25 Jahre alt.
Momentan habe ich irgendwie das Gefühl, dass ich am Ende angelangt bin, dass es nicht mehr weiter geht. Und ich noch nicht mal weiß, ob ich überhaupt etwas will, was "weiter" beinhaltet.
Das schlimmste ist der psychische Schmerz der keinen Bezug zur Realität hat, weder zur Gegenwart, noch zur Vergangenheit.
Er ist einfach existent und tyrannisiert mich.
Die meisten Zeit des Tages ist da dieses unterschwellige Traurigkeits-/Niedergeschlagenheitsgefühl, was ich ganz gut im Griff habe. Aber plötzlich ist da dieser psychische Schmerz, vor allem abends oder nachts, wenn da nichts mehr ist, was mich ablenkt oder stabil hält. Dann ist da dieser Schmerz, als ob ich gerade einen geliebten Menschen verloren hätte oder etwas anderes, nur hat dieser Schmerz keinen Bezug - zu nichts. Mein Brustkorb verkrampft und mein Hals zieht sich zusammen. Das Gefühl weinen zu müssen, es aber nicht zu können. Unglaubliche innere Unruhe und Anspannung und große Traurigkeit. Und das alles zusammen in einem Gefühl.
Ich will hier nicht rumjammern.
Und ich weiß, es kann mir sowieso niemand helfen.
Aber manchmal wenn es mir so schlecht geht, habe ich das Gefühl vor innerer Anspannung zu explodieren und darüber schreiben hilft mir manchmal etwas, dass diese Anspannung vorbei geht.
Und ich weiß ja auch, wenn ich es irgendwann schaffe schlafen zu gehen, wird alles morgen früh wieder in den Hintergrund getreten sein - bis zum nächsten Mal.
Gerade weiß ich wirklich nicht, wie lange und wie oft, ich das alles noch mitmachen will.
Ich fühle mich wie ein EmotionsAlien, mit Gefühlen, die nicht zu mir und nicht hier hin passen. Aber sie sind da und ich bin ihnen ausgeliefert.
Schlaflose Grüße
Liljan


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