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05.05.2009, 20:24
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#1 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Psychoanalyse?
Hallo liebes Forum,
ich hatte heute eine schlimme Therapiestunde, in der mal wieder das selbe Thema wie schon öfter aufkam: meine Problematik in Beziehungen, die Einsamkeit usw. Mein Therapeut sprach dann das aus, was ich auch schon dachte: Dass wir uns mehr oder weniger im Kreis drehen und er hier eine klare Grenze sieht. Die Problematik liegt bei mir zu tief verwurzelt, als dass er als Verhaltenstherapeut sie bearbeiten könne. Wir kommen immer wieder zu den gleichen Themen und die Zeit ist auch einfach zu begrenzt. Er denkt, ich solle es mit Psychoanalyse versuchen. Wie lange dauert denn so eine Psychoanalyse? Wie findet man den geeigneten Therapeuten dafür? Ich stelle mir das unheimlich anstrengend vor. Hat jemand Erfahrung darin und kann was erzählen?
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Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.
Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!
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06.05.2009, 00:25
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#2 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 21.01.2008
Beiträge: 365
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ich weiss nur soviel dazu, dass eine psychoanalyse den schwerpunkt auf die analyse legt und es einen unterschied gibt zur psycho-therapie. inwieweit man bei einem fachmann beides machen kann weiss ich allerdings nicht, kann mir aber schon vorstellen, dass man von der analyse im verlauf der zeit zu einer art therapie uebergehen kann.
bye nemi
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whatever you lose, you'll find it again, but what you throw away you never get back...
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06.05.2009, 15:10
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#3 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Ich denke mal, er meinte wohl eine psychoanalytische Therapie. Alles andere wäre ja irgendwie sinnlos.
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Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!
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07.05.2009, 18:08
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#4 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: im Süden
Beiträge: 5.293
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In einer Psychoanalyse redet der Therapeut weniger. Du bist dann Diejenige, die sozusagen "frei assoziiert". Du müsstest eben ausprobieren, wie Du zurecht kommst.
Es gibt auch noch sogenannte tiefenpsychologische Psychotherapien. Ist im Prinzip ähnlich, nur da hast Du doch mehr Anleitung vom Thera.
Eine Verhaltensthera eignet sich eigentlich gut für Angsstörungen und Phobien aber für tief verschüttete Dinge ist sie weniger geeignet.
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LG, Natz
Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)
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07.05.2009, 20:03
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#5 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Es war auch die Rede von tiefenpsychologie...muss das nächste mal nochmal genauer nachfragen, was nun am besten ist. Dieses freie Reden ist eig nicht so meins.
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07.05.2009, 20:05
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#6 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: im Süden
Beiträge: 5.293
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Dann wohl eher die tiefenpsychologische Psychotherapie-geht eben an die Wurzel des Problems.
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LG, Natz
Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)
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08.05.2009, 17:21
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#7 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 26.11.2006
Beiträge: 2.585
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Zitat:
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Ich stelle mir das unheimlich anstrengend vor.
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Oja, es wird eine grosse Herausforderung, wenn du aus dem Schlamassel raus willst und eine grosse Anstrengung, wenn du weiterhin vor den Problemen tief drinnen wegläufst oder um den Heissen Brei redest.
Letztendlich bist du diejenige die den Therapieverlauf bestimmt und das Ziel und Tempo vorgibt. Tiefenpsychologische Therapeuten stehen einem auch nur als Begleitung und verteilen Denkschubbser, ob du in die Richtungen oder Tiefen denken möchtest und deine Chancen dich besser kennenzulernen und dich zu verstehen ist alleine dein eigener Verantwortungs- und Handlungsbedarf, den ja nur du festlegen kannst, wie weit du dich an dich ranlässt.
Nur Mut....
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Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!
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08.05.2009, 20:44
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#8 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 12.01.2007
Ort: Köln
Beiträge: 2.314
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Ich denke, meine innersten Ängste und Prozesse zu kennen, mittlerweile auch viele verdrängte, vielleicht nicht alle. Ich möchte auf jeden Fall etwas ändern an meiner Einsamkeit, bzw. dem ewigen Gefühl der Einsamkeit und der Beziehungsunfähigkeit. Sonst sehe ich mein Leben als vergeudet an. Deshalb denke ich, werde ich den Schritt auch gehen, bis zum Ende, solange es auch dauern mag. Schmerz bin ich gewohnt. In der Richtung bin ich schon ganz schön abgestumpft. Andererseits fühle ich mich auch stark genug dazu.
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