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09.02.2010, 23:06
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #17 (permalink)
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Neuling
Registriert seit: 27.08.2007
Beiträge: 53
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Zitat:
Zitat von Gabiannarele
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Na ja,die Ratgeberbücher,auf die du ja hier schon mal hinweist,bestehen doch aus solchen Glaubensbekenntnissen.Da wird doch alle paar Jahre eine neue Sau durchs Dorf getrieben.
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10.02.2010, 08:03
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #18 (permalink)
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Registriert seit: 31.12.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Shade
Ja, man kann die Dinge natürlich bloss einseitig sehen. Dass viele Wissenschaftler aber feststellen müssen, dass sie wieder von neu anfangen müssen, zeigt, dass ihre Kriterien - die ja auch nur menschlich (und somit subjektiv) sind - auch nicht immer wirksam sein.
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Damit willst du also sagen, dass die Wissenschaft deshalb irrtümlich ist, weil sie menschlich ist?  ... ja, ...klar.
Natürlich sind Kriterien, die an Forschung gestellt werden, aus Menschenhand geschaffen, doch bedeutet auch das nicht, dass damit weniger objektiv gearbeitet werden kann. Objektivität meint, dass der Beobachter als Einflussfaktor aus einer Beobachtung entfernt werden muss, da er sonst möglicherweise als Variable die Ergebnisse beeinflusst. Dass dies für situationsbedingte Einflüsse der Fall ist, hat sogar ein Psychologe herausgefunden (Stichwort: Rosenthal-Effekt).
Objektivität kann nun methodisch umgesetzt werden, da man sich "lediglich" überlegen muss, wie die Versuchsperson keinen Einfluss nimmt (unobstrusive measurement), wie der Versuchleiter die Ergebnisse nicht beeinflusst und wie der Auswertende keinen Einfluss auf die Interpretation der Ergebnisse vornehmen kann. Das macht zum Beispiel die Medizin mit sog. Blind-Studien regelmäßig - und wer die objektive Wirkung von bekannten Wirkstoffen nicht anerkennen will, muss grundsätzlich irgendetwas an wissenschaftlichem Arbeiten nicht verstanden haben. 
Und selbstredend gibt es Forschungsprozesse, die entweder bestimmte Gütekrieterien nicht gänzlich erfüllen oder zu Ergebnisse führen, die nicht im Sinne der eigentliche Hypothese standen. Ersteres leigt schlicht daran, dass Wissenschaftler auch Fehler machen - aber eben nicht, dass sie grundsätzlich fehlgeleitete Forschung betreiben. und Letzteres kann sogar positiv für einen Forschungsprozess sein. Das bedeutet unterm Strich, dass richtig und vollständig erfüllte Gütekrietrien lediglich zu unerwarteten Ergebnissen führen können.
Zitat:
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Zitat von amonda
Die Frage ist nicht blöd,sondern durchaus berechtigt.Es gibt ja Wissenschaftler die einen Unterschied machen zwischen der Wirklichkeit wie sie ist und nennen diese Realität und der Wirklichkeit,wie wir diese Realität wahrnehmen.
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Das eine nennt sich Realismus, das andere Konstruktivimus. Aber das sind metatheoretische Annahmen über die Beschaffenheit der Welt und haben in keinerleit Weise etwas mit der Definition von Objektivität zu tun - denn in beiden Annahmen ist sie zulässig.
Zitat:
Desweiteren "messen" Psychologen Gefühlszustände.In einem Forum fragte mal ein Psychologie-Student,wie ein Techniker darüber urteilen würde.
Antwort: Für einen Techniker ist das Bullshit,weil Messen ein Vergleich mit einem Normal ist,und es für Gefühlszustände kein Normal gibt.
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Das tangiert auch kein Stück die Objektivität. Die Messung muss lediglich unabhängig vom Einfluss durch die Versuchsperson sein. Das bedeutet konkret, dass zum Beispiel das Ausmaß einer Angstreaktion gemessen werden soll. Das könnte man über die Reaktionsgeschwindigkeit bei einer bestimmten Aufgabe "operationalisieren". Wenn die Versuchsperson nun bewusst Einfluss auf die Messung nehmen kann (zum Beispiel gezieltes Beantworten, das durch Erlernen der Aufgabenstellung verändert werden kann), ist diese verzerrt. Ist dies der Person nicht möglich (zum Beispiel, indem die Art der Aufgabenstellung variiert und die Darbietung unterschiedlichster Aufgabenstellungen durchmischt ("randomisiert") erfolgt - oder einfach, wenn die versuchsperson nicht weiß, was untersucht wird), bleibt die Messung frei von einer Verzerrung durch die Versuchsperson.
Da Verzerrungen aber vielseitig sind, kommen sie oft vor. Aber auch dafür gibt es Methoden, um im Nachhinein (aber auch schon im Voraus) derartige Verzerrungen zu erkennen und herauszufischen.
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10.02.2010, 12:55
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #19 (permalink)
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Schreibkraft
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Esch-Alzette / Luxemburg
Beiträge: 203
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Hallo Sprawl,
Man kann es auch kompliziert machen. Ich versuch es noch einmal gaaaaanz einfach.
Wissenschaftler wie Psychologen sind Menschen und so muss man immer davon ausgehen, dass Irrtümer daraus entstehen, dass diese Menschen ihre subjektiven Erwartungen mit in ihre Arbeit nehmen.
Es gibt keinen Grund zu glauben, dass Wissenschaftler mehr dagegen gefeit sind als Psychologen. Punkt!
Wenn du jetzt noch Wortklaubereien entwickeln oder mir andere Definitionen in den Mund legen möchtest, dann such dir jemand anderes zum Spielen. Wer will hat meinen Standpunkt verstanden.
Und nur zur Info: Dir ist ja bewusst, dass jede weitere Antwort deinerseits hier nur auf dein Ego schliessen lässt... und DAS ist Psychologie
Gruss
Shade
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10.02.2010, 13:21
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #20 (permalink)
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Registriert seit: 31.12.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Shade
Man kann es auch kompliziert machen. Ich versuch es noch einmal gaaaaanz einfach.
Wissenschaftler wie Psychologen sind Menschen und so muss man immer davon ausgehen, dass Irrtümer daraus entstehen, dass diese Menschen ihre subjektiven Erwartungen mit in ihre Arbeit nehmen.
Es gibt keinen Grund zu glauben, dass Wissenschaftler mehr dagegen gefeit sind als Psychologen. Punkt!
Wenn du jetzt noch Wortklaubereien entwickeln oder mir andere Definitionen in den Mund legen möchtest, dann such dir jemand anderes zum Spielen. Wer will hat meinen Standpunkt verstanden.
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Ich habe diese deine Aussage durchaus verstanden, aber du leider nicht, worauf ich mich bezog, nämlich hierauf:
Zitat:
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Keine Wissenschaft ist objektiv, weil erst einmal ein Mensch dahintersteckt mit subjektiven Erwartungen.
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Und wer das fett Geschriebene schreibt und anschließend mit dem kursiv Geschriebenem begründet, muss damit rechnen, in Frage gestellt zu werden.
Da du aber auch weiterhin nicht verstanden hast, ging es damit weiter:
Zitat:
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Ja, man kann die Dinge natürlich bloss einseitig sehen. Dass viele Wissenschaftler aber feststellen müssen, dass sie wieder von neu anfangen müssen, zeigt, dass ihre Kriterien - die ja auch nur menschlich (und somit subjektiv) sind - auch nicht immer wirksam sein.
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Wenn du mit Kriterien das meinst, was langläufig unter Kriterien verstanden wird, heißt das - speziell für den Fall Objektivität -
, dass du behauptest, wissenschaftliche Kriterien seien nicht wirksam.
Ich habe dir mehrfach darin zugestimmt, dass menschliches Handeln Fehlern unterliegt, aber du hast schlicht und ergreifend Begriffe durcheinander geworfen, die so nicht zusammengehören. Deshalb: Erst denken, dann schreiben.
Geändert von Gast2406 (10.02.2010 um 13:24 Uhr)
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10.02.2010, 14:27
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #21 (permalink)
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Schreibkraft
Registriert seit: 30.11.2009
Ort: Esch-Alzette / Luxemburg
Beiträge: 203
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Hallo,
Du zeigst mir mit deinem Text, dass du recht selektiv liest.
für mich ist es wichtig, dass ich schreibe "nicht [b]immer(/b]
Also erst ALLES lesen, dann antworten
Damit klinke ich mich aus diesem Gespräch aus, denn auf Menschen, die anderen Ratschläge erteilen, die sie selbst nicht einhalten können, gehören nicht zu meinen Interesse ;-)
Gruss
Shade
Geändert von Shade (10.02.2010 um 14:31 Uhr)
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10.02.2010, 14:36
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #22 (permalink)
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Registriert seit: 31.12.2008
Beiträge: 0
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Zitat:
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Zitat von Shade
Ich habe meinen Text übernommen, um dir zu zeigen, dass ich weder fett, noch kursiv geschrieben habe.
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Auch das ist an dir vorbeigegangen, denn ich habe nicht geschrieben, dass du das fett geschrieben hast, sondern es fett betont und darauf hingewiesen ("wer das fett geschriebene (=Hinweis) schreibt").
Und sogleich erfüllst du das typische Bild-Phänomen in einem Forum. Erst Internet besitzen, dazu das Wissen darum, wie man eine Tastatur bedient und schon hat man alle Zutaten, um öffentlich mit völligem Unwissen zu glänzen. Wenn das dann kritisiert wird, wird sich schnell beleidigend und schmollend zurückgezogen, um auch ja nicht eingestehen zu müssen, sich unpassend zu etwas geäußert zu haben, worüber kein fundiertes Wissen besteht.
Ja, das hätte nicht sein müssen, aber mein inneres Pflichtgefühl zwingt mich dazu, solche peinlichen Äußerungen auflaufen zu lassen.
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10.02.2010, 15:20
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #23 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 26.10.2006
Ort: nahe Karlsruhe
Beiträge: 2.960
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Hallihallo
Zitat:
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aber mein inneres Pflichtgefühl zwingt mich dazu
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mich auch und zwar euch zu fragen ob ihr heiß diskutiert oder streitet...
Ich bin gerade etwas empfindlich, wenn es um persönliche Angriffe geht.
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10.02.2010, 15:30
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Psychologie als Wissenschaft??? Beitrag #24 (permalink)
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Registriert seit: 31.12.2008
Beiträge: 0
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Das war von Vornherein zu einem Streit verbannt. 
Aber eine sachliche Diskussion nützt in solchen Situationen nichts.
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