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Thema: Psychologieaufgabe - Rhetorik

  1. #1
    Neuling
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    Standard Psychologieaufgabe - Rhetorik

    Für die folgende Aufgabe (in abgewandelter Form) hatte ein professioneller Psychologe und rund 50 Jugendliche und Erwachsene mit jeweils gemischtem Bildungsstand zwei Schulstunden Zeit. Keiner der Teilnehmenden hatte eine angemessene Lösung gefunden:


    Fakten:

    1. Patient A geht es schlecht (seit rund 6 Monaten). (warum, ist irrelevant für dieses Problem)
    2. Der Einfachheit halber gilt: Patient A wird es im klaren Bewusstseinsstatus immer "schlecht" gehen.
    3. Patient A hat Freunde und Familienangehörige, die sich aufrichtig dafür interessieren, wie es ihm geht.
    4. Patient A darf nicht darüber sprechen, warum es ihm schlecht geht. (warum er das nicht darf, ist ebenfalls irrelevant für dieses Problem)
    5. Patient A wird den Kontakt zu Freunden und Familienangehörigen nicht abbrechen.
    6. Der Einfachheit halber gilt: Patient A lügt nie. Doch wenn Patient A lügen würde, würde es relativ schnell auffallen.
    7. Freunde und Angehörige erkundigen sich wiederholt nach dem Gemütsheitszustand, z.b. mit "wie geht es dir?" und haben aufrichtiges Interesse nach der Antwort.


    Problematik:

    Patient A möchte vermeiden, dass es Freunden und Verwandten in seiner Gegenwart schlecht oder besorgt darüber geht, weil sie wissen, dass es Patient A schlecht geht oder mit ihm etwas nicht simmt und/oder weil sie nicht wissen, warum es Patient A schlecht geht, bzw. warum etwas mit Patient A nicht stimmt.


    Lösungsszenario:
    Freund: "wie geht es dir?"
    Patient: "<Lösungsantwort>"
    Freund: (denkt, dass die Lösungsantwort etwas wie "okay" oder "gut" bedeutet und stellt keine diesbezüglichen Folgefragen mehr)


    Aufgabe:

    Wie lautet eure Lösungsantwort?
    Die Lösungsantwort sollte dem Fragesteller etwas wie "okay" oder "gut" assoziieren.
    Die Antwort muss der Wahrheit entsprechen, bzw. darf keine Lüge sein.
    Nach der Antwort sollte der Fragesteller kein Bedürfnis für entsprechende Folgefragen, wie z.B. "was heisst das genau?" oder "wieso geht es dir <Lösungsantwort>?", empfinden.
    Keine Lösungsantwort, also Schweigen, ist keine Option.
    Ein Adjektiv oder ein Lösungssatz oder eine Gestik oder Mimik sind erlaubt.

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    Freund: "wie geht es dir?"
    Patient:
    Danke, - und Dir?


    PS: Du hast nix davon geschrieben, dass es keine Gegenfrage sein darf.
    Und bei dieser Formulierung merken die meisten Menschen nicht, dass sie keine Antwort bekommen haben, sondern assoziieren automatisch das erwartete "danke-gut" rein.

  3. #3
    Neuling
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    Hallo erstmal!

    Mein erster Gedanke war auch die Gegenfrage also
    "danke - und wie gehts Dir?"
    Bin ja mal gespannt was da noch so kommt!

    Liebe Grüße

  4. #4
    Neuling
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    Also, was man manchmal noch hört:

    Freund: Wie geht es Dir?
    Person A: Muss! Und Dir?

    Aber ich finde die Gegenfrage (danke und Dir?) geschickter.

    Man kann auch ausweichen, so z.B.: "Joa, viel zu tun heute." Wobei, dann käme direkt die Frage: Was denn?

  5. #5
    Neuling
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    Freund: Wie geht es Dir?
    Patient: So wie uns allen, und dir?

  6. #6
    Neuling
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    Ich hätte jetzt gesagt: Den Umständen entsprechend und Selbst?
    Allerdings würde man hier wieder fragen -> welche Umstände?

    Schwierig.
    Aber die Antwort: Muss! Und dir ist auch nicht schlecht
    Geändert von inHope°° (06.05.2011 um 16:02 Uhr)

  7. #7
    Neuling
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    ich laufe zwar gefahr mich zu blamieren, aber ich stelle die frage mal trotzdem: was hat diese aufgabe mit der realität zu tun? oder ist hier nur die sprachtechnik das interessante am thema?

  8. #8
    Neuling Avatar von Lavender
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    Wie wäre es mit ...

    Freund: "wie geht es dir?"
    Patient: "Ach jaaaaa ..." *und das Gegenüber dabei mit Mimik und Stimm-Intonation strahlend anlächeln* "... und Dir?"

    LG
    Lavender

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