psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 12

Thema: Psychosomatische Übelkeit/Nervosität

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    01.08.2009
    Beiträge
    39
    Danke
    2
    5 mal in 5 Beiträgen bedankt

    Standard Psychosomatische Übelkeit/Nervosität

    Hallo!
    Ich brauche dringend Hilfe und hoffe, da draußen gibt´s noch mehr mit so einem Problem wie ich es habe.
    Also. Das ganze begann vor ca. 2 Jahren ganz plötzlich. Seitdem leide ich unter plötzlich auftretender Übelkeit, die man evtl. als Engegefühl im Hals bezeichnen kann. Kommt jedenfalls irgendwie aus dem Hals. Dazu kommt dann immer total heftige Nervosität, bei der ich dann am liebsten aufspringen, rausrennen und draußen rumlaufen würde.
    Das belastet mich bes. in der Schule, weil ich da dann ja nicht einfach rausrennen kann. Davon gibt es dann auch noch verschiedene "Sorten" (immer das gleiche wär ja langweilig):
    in leichteren Fällen habe ich dann irgendwie immer Hunger und manchmal wird es sogar besser, wenn ich was esse. In mittleren Fällen geht es dann auch noch irgendwie mit dem Essen. In heftigen Fällen ist es dann so, dass ich überhaupt nichts mehr im Mund haben mag (noch nicht mal was zu trinken) und gar nicht mehr still sitzen kann. Dazu kommen dann oft auch noch depressive Zustände, Stimmungsschwankungen, Verzweifelung, Panik,... Manchmal würde ich mich am liebsten in eine Ecke verkriechen und mit keinem was zu tun haben und manchmal sehne ich mich dann geradezu nach Gesprächen.
    Ich habe niedrigen Blutdruck, was ja an sich überhaupt nicht schlimm ist und normal in meinem Alter. Aber wenn mir dann mal schwindelig ist, steiger ich mich total rein, werde nervös und habe total Angst, umzukippen.
    Bis jetzt habe ich dagegen immer Patiencen gelegt, um mich abzulenken, Pfefferminzbonbons gelutscht bzw Minztee getrunken und Spaziergänge gemacht. Als Ausgleich brauche ich auch immer meine Tanz-Trainingseinheiten, sonst häufen sich diese Attacken wieder. Ich weiß nicht, woher das ganze kommen kann und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
    Schöne Grüße
    Regenwurm

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
    Registriert seit
    01.01.2008
    Ort
    im Süden
    Beiträge
    5.293
    Danke
    249
    296 mal in 215 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Regenwurm!
    Mal die Schilddrüse untersuchen lassen?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Painter
    Gast

    Standard

    Hallo Regenwurm,

    Zitat Zitat von Regenwurm Beitrag anzeigen
    Als Ausgleich brauche ich auch immer meine Tanz-Trainingseinheiten, sonst häufen sich diese Attacken wieder. Ich weiß nicht, woher das ganze kommen kann und hoffe, dass mir jemand helfen kann.
    Vielleicht solltest du noch mal zurück denken, wann diese Attacken aufgetreten sind: Was hast du da gemacht oder gedacht. Manchmal ist die Lösung ganz einfach.

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Wölfchen
    Registriert seit
    09.06.2009
    Ort
    Harz
    Beiträge
    589
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich persönlich kann von solchen Zuständen ein Lied singen....

    Ich habe sowas auch mal ne Zeit lang, so 2-3 Monate richtig extrem gehabt, sogar so schlimm, dass ich von dieser Übelkeit nicht mehr schlafen konnte. Habe dadurch auch 10 Kilo abgenommen. Auch dieses Nervössein war ansatzweise da; ich hatte da eher innere Unruhe.
    Dies Sache mit dem Tee und den Spaziergängen ist schon mal gut.

    Bei mir kam das aber durch hohe emotionale Belastung und auch einer depressiven Verstimmung. Nachdem sich meine Probleme einigermaßen gelöst haben und von Zeit zur Zeit gebessert haben, ging auch diese Übelkeit weg.

    Hast du es schon mal mit Magentropfen oder ähnlichen Sachen probiert? Auf pflanzlicher Basis?

    Leidest du dadurch auch an Schlafstörungen?
    Läuft etwas in deinem Leben nicht so wie du es dir vorstellst?
    Bist du unfrieden mit dir und deinem Leben?
    Sowas kann verschiedene Gründe haben.
    Glück kommt, Glück geht - Fehler sind menschlich
    Schritt vor, Schritt zurück - Weg der Erkenntnis
    Leben im Gefängnis, und die Freiheit danach
    dieser Weg der Erkenntnis ist ein einsamer Pfad

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    01.08.2009
    Beiträge
    39
    Danke
    2
    5 mal in 5 Beiträgen bedankt

    Standard

    Das komische ist ja, dass ich bei dem ganzen eig. nie (oder nur sehr selten) Herzrasen/-klopfen habe. Als ich nach Panikattacken und Schilddrüsenerkrankungen gegooglet habe, stand dies als Symptom immer an 1. Stelle. Außerdem hilft es auch, wenn ich´s einfach mal rausheule.
    Was ich noch vergessen habe: mindestens genauso schlimm wie diese Attacken an sich ist die "Angst vor der Angst". Vor allem in Zeiten mit mehr Attacken bestimmen die sozusagen mein Leben und ich grüble immer wieder darüber nach: Was passiert, wenn ich dann und dann wieder eine kriege? Was mache ich dann? Usw. Teilweise habe ich auch Angst davor, längere Autofahrten zu machen, da ist es ja noch schlimmer. Ich habe nämlich (glaube ich) Klaustrophobie.
    Jedenfalls kriege ich oft Beklemmungsgefühle, wenn ich mich körperlich oder psychisch eingeengt fühle.
    Das Problem ist ja auch, dass ich überhaupt nicht weiß, was es ausgelöst hat. Das erste Mal, dass ich das hatte, war irgendwann an einem Abend nach einem ganz normalen Tag ohne doofe Erlebnisse. Mit der Zeit wurde das dann eben immer häufiger. Diese Attacken können sowohl in Situationen kommen, in denen ich etwas mache, was mir nicht gefällt als auch bei Sachen, die ich gerne mache. Dadurch ist meine Lebensqualität total eingeschränkt.
    Schöne Grüße
    Regenwurm

  6. #6
    Painter
    Gast

    Standard

    Hi,
    wenns wirklich schlimm wird und du das Gefühl hast damit alleine nicht mehr klar zu kommen, bleibt der Weg zum Arzt, für evtl. Psychologishe Therapie. Du solltest dich aber in nichts hereinsteigern: Die Angst vor der Angst könnte eine sich selbst erfüllende Prophezeihung sein. Also immer schön locker und nicht soviel nach Krankheiten suchen, wenn man seine Symtome googelt, kann man heutzutage, durch die Informationsflut, schnell zum Hypochonder werden.
    Schau lieber mal in den Buchhandel, was es so an Angstbüchern gibt und was zu dir passt, das sind meist bessere Infos mit mehr Background und weniger "wir wollen Geld verdienen" Mentalität, was leider im I-net sehr Vordergründig ist.

  7. #7
    Neuling Avatar von paparatzi
    Registriert seit
    08.05.2009
    Beiträge
    41
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Ich hab gelesen, dass das Körperliche und das Seelische eng miteinander verknüpft sind. Oft haben Menschen die unter viel Stress leiden unterschiedlichste Symptome. Wie zum Beispiel: Husten, Schnupfen, Bauchschmerzen etc. Hat glaub ich was damit zu tun das der Bereich im Gehirn, der diese Dinge steuert und auslöst, direkt um den Bereich liegt, wo unsere Emotionen gespeichert sind (Ich hoffe ich verwechsel da nix^^).
    Vlt wird das Ganze also durch emotionalen Stress ausgelöst.
    In deinem Fall wäre es also Das Hungergefühl bzw. die Übelkeit.
    "Zuhause ist da, wo jemand an dich denkt." -Naruto

  8. #8
    Neuling
    Registriert seit
    01.08.2009
    Beiträge
    39
    Danke
    2
    5 mal in 5 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo zusammen!
    Also, das mit der Therapie stand schon länger im Raum, Anfang des Jahres bin ich auf eine Warteliste bei einer Therapeutin gekommen und jetzt scheint´s bald zu klappen. Bestimmt bringt es etwas.
    Schöne Grüße
    Regenwurm

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Psychosomatische Beschwerden aufgrund Liebeskummer
    Von Login im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 27
    Letzter Beitrag: 13.11.2008, 15:27

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!