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Thema: Psychotherapie sehr belastend und total schrecklich

  1. #1
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    Standard Psychotherapie sehr belastend und total schrecklich

    Hallo,
    auf Anraten meiner Hausärztin hatte ich nun 7 Termine bei einer Psychologin. Grund ist der, dass ich mit 21 Jahren erwerbsunfähig wurde und seitdem praktisch nur noch auf meinen Tod warte. Also das Leben ist nicht mehr lebenswert, weil einfach kein Geld da ist und fast alle Träume geplatzt sind. Daran wird allerdings auch kein Psychologe was ändern. Diesen Umstand verdränge ich aber seit Jahren sehr erfolgreich indem ich mir einrede, dass mir irgendwann der große Durchbruch als Bestseller Autorin gelingen wird und meine Geldsorgen dann verschwinden. Damit kann ich sehr gut leben solange ich nicht an Morgen denke und meine Rechnungen und Mahnungen weiterhin ignoriere.

    Jedenfalls empfinde ich die Termine als absolut belastend und schrecklich. Dort wird mir jedes Mal bewusst, dass meine Situation noch viel schlimmer ist als ich dachte.

    Ich fühle mich so richtig depressiv seitdem ich da hin gehe. Mein Optimismus (oder Naivität), dass sich schon irgendwann wieder alles zum Guten wenden wird, wandelt sich stark in eine pessimistische (oder realistische) Sichtweise meiner Lebenssituation und führt mir zu Augen wie aussichtslos meine Lage doch ist. Mein Selbstbewusstsein ist ebenfalls stark gesunken.

    Meine vorherige Traumwelt gefiel mir doch deutlich besser. Auch wenn ich weiß, dass ich nicht ewig träumen kann.

    Nun meine Frage:
    Ist das wirklich normal? Die Psychologin meint ja, aber bislang haben mir die Besuche kein Stück geholfen und ich sehe auch nicht, wie das noch der Fall sein wird.
    Gibt es auch Menschen denen es nach so einer Therapie noch viel schlechter geht? Meine Suizidgedanken nehmen momentan jedenfalls deutlich zu, wenn einem so hart klargemacht wird, dass man ganz unten angekommen ist und da auch nicht mehr weg kommt....

    LG
    Geändert von Angelus Noctis (10.01.2017 um 20:30 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von Angelus Noctis Beitrag anzeigen
    Hallo,
    auf Anraten meiner Hausärztin hatte ich nun 7 Termine bei einer Psychologin. Grund ist der, dass ich mit 21 Jahren erwerbsunfähig wurde und seitdem praktisch nur noch auf meinen Tod warte. Also das Leben ist nicht mehr lebenswert, weil einfach kein Geld da ist und fast alle Träume geplatzt sind. Daran wird allerdings auch kein Psychologe was ändern. Diesen Umstand verdränge ich aber seit Jahren sehr erfolgreich indem ich mir einrede, dass mir irgendwann der große Durchbruch als Bestseller Autorin gelingen wird und meine Geldsorgen dann verschwinden. Damit kann ich sehr gut leben solange ich nicht an Morgen denke und meine Rechnungen und Mahnungen weiterhin ignoriere.

    Jedenfalls empfinde ich die Termine als absolut belastend und schrecklich. Dort wird mir jedes Mal bewusst, dass meine Situation noch viel schlimmer ist als ich dachte.

    Ich fühle mich so richtig depressiv seitdem ich da hin gehe. Mein Optimismus (oder Naivität), dass sich schon irgendwann wieder alles zum Guten wenden wird, wandelt sich stark in eine pessimistische (oder realistische) Sichtweise meiner Lebenssituation und führt mir zu Augen wie aussichtslos meine Lage doch ist. Mein Selbstbewusstsein ist ebenfalls stark gesunken.

    Meine vorherige Traumwelt gefiel mir doch deutlich besser. Auch wenn ich weiß, dass ich nicht ewig träumen kann.

    Nun meine Frage:
    Ist das wirklich normal? Die Psychologin meint ja, aber bislang haben mir die Besuche kein Stück geholfen und ich sehe auch nicht, wie das noch der Fall sein wird.
    Gibt es auch Menschen denen es nach so einer Therapie noch viel schlechter geht? Meine Suizidgedanken nehmen momentan jedenfalls deutlich zu, wenn einem so hart klargemacht wird, dass man ganz unten angekommen ist und da auch nicht mehr weg kommt....

    LG
    Hallo! Auch wenn du es jetzt vielleicht nicht verstehen kannst und meine Worte kein Trost für dich sind, aber in meinen Augen ist es völlig normal, dass es einem Patienten im Rahmen der Therapie schlecht/er geht. Schließlich werden in einer Therapie die Auslöser für deine Befinden ergründet bzw. angesprochen. Folglich nehmen auch die psychischen Schäden in ihrer Intensität zu. Dies ist jetzt meine Auffassung. Gut möglich, dass andere Foren-Nutzer hier es anders sehen. Wichtig ist, dass du deiner Therapeutin sagst, dass du Suizidgedanken hast und sich diese verstärken. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, medikamentös gegen deine depressive Stimmung und folglich Suizidgedanken vorzugehen, so dass du in Ruhe deine Therapie machen und etwas ändern kannst. Gruß

  3. #3
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    Deine Psychologin hat recht. Die Traumwelt in die du flüchtest ist Flucht und bringt dich kein Stück weiter.
    Es wird dir eine Weile schlechter gehen, aber irgendwann geht es dir besser.


    @Berndchenfrau
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    Gefühle sind nur Gefühle.
    Gefühle entstehen und vergehen,
    sie sind veränderbar und sie
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  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Ibwh1968 für den sinnvollen Beitrag:

    berndchensfrau (10.01.2017)

  5. #4
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    @berndchensfrau:
    Du würdest echt Medikamente nehmen, welche dein Gehirn/Verstand oder was auch immer beeinflussen? Wieso?

    @Ibwh1968:
    Kannst du das auch begründen wieso es mir irgendwann besser gehen sollte? Was ist daran schlecht sich in eine Traumwelt zu flüchten, wenn die Alternative sonst der eigene Tod wäre oder man nur noch schlaflose Nächste hätte??

  6. #5
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    Hallo! Wenn ich ehrlich bin, war ich noch nie ein Freund von Medikamenten. Aber wenn mich die Depression so fest in Griff hat wie es bei dir der Fall ist, dann würde ich über den Einsatz von Medikamenten (noch einmal) nachdenken. Gruß

  7. #6
    Roman Verfasser Avatar von Ibwh1968
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    Am anfang belastet dich natürlich alles. Du wirst mit themen konfrontiert welche du sonst ausklammerst. Aber irgendwann wird es etwas leichter..
    Setzt natürlich voraus das du den Willen hast etwas an dir zu ändern.
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  8. #7
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    @berndchensfrau:
    Da hast du was falsch verstanden. Das ist doch nur so eine Redensart, wenn man sagt, dass man depressiv ist. Da ist man schlecht drauf. Das hat doch jeder mal und dagegen nimmst du doch nicht Medikamente?

    @Ivwh1968:
    Was soll ich bitteschön an mir ändern? Willst du mir vorwerfen, dass ich erwerbsunfähig bin weil ich faul oder sonstwas bin? Was bitteschön soll man an einer schweren unheilbaren und nicht behandelbaren Krankheit ändern? Sorry aber sowas finde ich echt zum Kotzen. Sicher wirst du nie krank...

  9. #8
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    Zitat Zitat von Angelus Noctis Beitrag anzeigen
    @berndchensfrau:
    Da hast du was falsch verstanden. Das ist doch nur so eine Redensart, wenn man sagt, dass man depressiv ist. Da ist man schlecht drauf. Das hat doch jeder mal und dagegen nimmst du doch nicht Medikamente?

    @Ivwh1968:
    Was soll ich bitteschön an mir ändern? Willst du mir vorwerfen, dass ich erwerbsunfähig bin weil ich faul oder sonstwas bin? Was bitteschön soll man an einer schweren unheilbaren und nicht behandelbaren Krankheit ändern? Sorry aber sowas finde ich echt zum Kotzen. Sicher wirst du nie krank...
    Sorry, da habe ich dich wohl wirklich missverstanden.

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