Hi, ich bin neu hier und weiß darum nicht genau, ob der thread hier rein passt, wenn dem nicht so ist, bitte einfach verschieben..
also:
ich habe seit ich 8-9 jahre alt bin das zwanghafte verhalten, mir 2-3 sätze im kopf vorzusagen (ich glaube an gott,etc.) .. das mache ich quasi permanent.. als ich einmal damit aufhörte, verstarb mein großvater unerwartet.. seitdem mache ich das nur noch verstärkt, einfach aus der angst heraus, dass wieder etwas passieren könnte, so abstrus es klingt.. ich habe darüber bis jetzt mit noch keinem geredet, aber es belastet mich auf eine gewisse art und weise..
weiter zu erwähnen sind bei mir starke ängste vor der zukunft, bzw. meinem alltagsleben. das geht soweit, dass ich nachts im bett liege und einfach nicht einschlafen kann und morgens einen richtigen gräuel vor dem kommenden tag habe, wenn ich aufstehe.
ganz häufig treten dabei noch zusätzlich magenschmerzen auf..
bei besonders autoritären personen, die mir in der schule druck gemacht haben kam es sehr oft vor, dass ich einen migräneanfall bekam, ich sah zunächst nichts mehr, danach bekam ich kopfweh und schließlich musste ich erbrechen.
mein letzter punkt ist das gefühl der einsamkeit, das vor allem vorherrscht, wenn ich etwas getrunken hab.. oftmals frage ich mich, ob es überhaupt einen kümmert, wenn ich nicht mehr bin und sehe den tod in gewisser weise als erlösung an..
dies tritt aber meist nur auf, wenn ich nicht mehr nüchtern bin. allgemein habe ich eine große anzahl an freunden und stehe auch mitten im leben, wobei mein leben in der familie durch einige dinge belastet wird..
was meint ihr, wäre es ratsam mal mit einem psychologen zu sprechen?
würde er mir irgendetwas attestieren?
ganz nebenbei geht es bei mir auch noch darum, einen driftigen grund für ne ausmusterung zu finden.. ich will nach dem abi nämlich deutschland erst einmal den rücken kehren und für ein jahr ins ausland.. die beschriebenen symptome sind aber alle 100 prozentig wahrheitsgemäß angegeben..


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