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Thema: Raucherentwöhnung

  1. #1
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    Standard Raucherentwöhnung

    Hallo an Alle,

    ich bin neu hier und hoffe Hilfe bekommen zu können. Ich bin jetzt schon seit einiger Zeit Raucher und will nun mit dem Rauchen aufhören. Jedoch bräuchte ich glaub ich ein bisschen Unterstützung dafür. Kennt jemand irgendwelche Tipps? Oder Hilfsmethoden die mir helfen könnten?

    Vielen Dank für die Antworten.

  2. #2
    Neuling Avatar von MandyOhneZahn
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    Lächeln

    hi,
    wie lange rauchst du denn schon? und wieviel?

    als erstes ist das mit dem rauchen aufhören natürlich eine kopf-sache. aber auch die lebensumstände und die gesellschaft spielen eine große rolle.

    wenn du also momentan viel stress hast, würde ich dir raten, mit dem aufhören noch zu warten. bei stress ist man einfach viel anfälliger, wieder zur zigarette zu greifen und das demotiviert zu sehr
    wie ist es bei dir mit deiner gesellschaft? familie? freunde? arbeit? rauchen dort viele? wenn ja, sprich mit ihnen darüber, dass du aufhören willst. vielleicht findet sich jemand, der mitmacht. zusammen gehts meistens einfacher, weil man sich gegenseitig antreibt. aber zumindest werden sie hoffentlich sensibler und achten zb darauf, dir keine anzubieten.

    ich denke, am besten ist es, radikal aufzuhören. aber wenn du natürlich sehr viel rauchst, kann es helfen, wenn du es erstmal einfach nur reduzierst. immer mehr und immer mehr.

    natürlich ist es auch sehr wichtig, deine routine zu unterbrechen/verändern. es entweder nicht zu situationen kommen lassen, in denen man sonst eine rauchen würde. oder sich alternativen schaffen. beispielsweise morgens beim kaffee nicht die zigarette, sondern die zeitung in die hand nehmen. oder wenn man irgendwo wartet, anstatt zu rauchen einen kaugummi essen. am besten lange wartezeiten vermeiden, weil in solchen momentan schnell zur zigarette als überbrückung gegriffen wird. und wenn dir das gefühl, etwas in der hand zu haben, fehlt - nimm einen bleistift
    klingt alles vielleicht recht simpel, aber oft hilft es schon ungemein.

    auf jeden fall viel glück und halte durch!

    edit: belohne dich! ganz wichtig und vor allem besser als sich selbst zu bestrafen. gönn dir also mal n leckeres eis (am besten nicht zuuu oft *g*) oder einen gemütlichen filme-abend. was dir halt spaß macht.
    Geändert von MandyOhneZahn (11.05.2011 um 13:44 Uhr) Grund: ergänzung

    Wenn der Verstand dich bremst, quietscht die Seele.

  3. #3
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    Da schließe ich mich mal an.

    Ich rauche seit 17 Jahren und habe unzählige Versuche, welche manchmal auch zweitweise fruchteten, hinter mir. Den richtigen Moment gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich. Sucht man sich einen Moment ohne Streß aus, dann kommt nach einer Woche, nach einem Monat oder sonst wann..., richtig der Streß und man ist als Raucher wieder da, wo man vor eben dieser Zeit war.

    Da ich eine Menge rauche, ca. 20-100 Kippen tgl., ist bei mir ein Reduzieren auch nicht wirklich sinnvoll, entweder rauche ich also nicht oder ich rauche viel. Kann mitunter auch schon mal vorkommen, dass ich einen Tag nicht rauche, je nachdem, wie das gerade beruflich passt oder in welcher Location ich mich befinde. Darf oder kann ich nicht rauchen, drehe ich nicht gleich durch, sondern akzeptiere es.

    Genau genommen versuche ich jeden Tag aufzuhören, bzw. wenn sie leer sind, dann zögere ich es einfach raus mir neue zu holen, heut ist wieder mal so ein Tag.

    Ich wünsch Dir viel Erfolg und nicht unterkriegen lassen, eine Std. oder ein Tag ist schon ein Erfolg, wirds mehr, desto besser. Nie aufgeben.

  4. #4
    Neuling Avatar von MandyOhneZahn
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    Zitat Zitat von Cosmo Beitrag anzeigen
    Den richtigen Moment gibt es meiner Meinung nach nicht wirklich. Sucht man sich einen Moment ohne Streß aus, dann kommt nach einer Woche, nach einem Monat oder sonst wann..., richtig der Streß und man ist als Raucher wieder da, wo man vor eben dieser Zeit war.
    das kann sicherlich passieren, aber bei mir war es halt so, dass ich wesentlich standhafter bleiben konnte, wenn ich schon paar tage/wochen aus dem raucheralltag ausgebrochen war.

    das heißt natürlich nicht, dass man 'geheilt' ist, ich kenne genug, die haben selbst nach 10 jahren wieder angefangen haben.

    ich selbst rauche momentan auch wieder, bei weitem nicht so viel wie damals (und damals wars bei weitem nicht so viel wie cosmo), mal 1-2 zigaretten am tag. und auch nicht jeden tag. davor hatte ich 1,5 jahre gar nicht geraucht. ich könnte zwar sagen, ich bin rückfällig geworden, aber stattdessen sage ich mir, dass ichs schonmal geschafft habe und es also wieder schaffen kann. vielleicht nur für 1 jahre, vielleicht aber auch länger. aber ich weiß, dass ich es kann. momentan möchte ich nur einfach nicht ;P
    Geändert von MandyOhneZahn (11.05.2011 um 15:20 Uhr) Grund: grammatik

    Wenn der Verstand dich bremst, quietscht die Seele.

  5. #5
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    Hallo,

    meiner Meinung nach zaehlt vorallem ein starker Wille. Ablenkung und ein "Ersatz" helfen ebenfalls sehr gut. Meine Meinung - meine Erfahrung.

    Ich habe 17 Jahre lang geraucht, zwei Schachteln taeglich und bin nun seit mehr als zwei Jahren rauchfrei.

    Mir hat es sehr geholfen, alle Zigaretten aufzurauchen und keine mehr zu kaufen. Als "Ersatz" bewaehrte sich bei mir ein Glas Wasser zu trinken oder Kaugummi zu kauen, sobald ich Verlangen nach einer Zigarette hatte.

    Nach drei Tagen waren die schlimmsten Entzugserscheinungen weg und es stoerte mich auch nicht, wenn Freunde in meiner Gegenwart rauchten. Ganz im Gegenteil, ich war sogar sehr stolz auf mich .

    Ich denke, durchhalten ist das wirkliche Problem. Man sagt ja auch: Einmal Raucher - immer Raucher. Deshalb: Immer sich vor Augen halten, wie bloed man doch eigentlich waere, wegen einem bisschen Stress wieder mit der Raucherei anzufangen. Mir hat das sehr geholfen und mich des Oefteren vor einem "Rueckfall" bewahrt.

    Liebe Gruesse und ich bin sicher, jeder von euch kann das schaffen!

  6. #6
    Neuling
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    Hallo DieKleineMaus

    Eine ordentliche Grippe war bei mir mit der Auslöser, mit dem Rauchen aufzuhören. Auch hatte meine Frau vor zwei Jahren eine heftige Lungenoperation. Bis zur Operation hat meine Frau ebenfalls geraucht. Beide haben wir ca. 40Jahre geraucht.
    Ich hatte es ihr versprochen, mit dem Rauchen aufzuhören. Doch es war nicht leicht, bis zur besagter Grippe. Mir ging es richtig elendig. Nachdem ich zwei Tage ohne Rauchen geschafft hatte, kam ich ins Überlegen. Warum sollte es nicht länger so gehen, fragte ich mich. Nach einigen Tagen merkte ich, es war wieder Luft in der Lunge und das Essen schmeckte viel besser. Es war nicht leicht, aber immer wenn ich an eine Zigarette dachte, mußte ich an meinen schlimmsten Grippetag denken. Auch wenn jemand neben mir raucht, macht es mir nichts aus.
    Inzwischen sind es drei Monate ohne Rauchen und denke nur noch mit einem Lächeln an meine Raucherzeit. Über Raucherentzug wird viel erzählt, aber vieles ist übertrieben. Mit einem einigermaßen Willen schafft man das. Es ist auch ein ganz anderes Selbstwertgefühl. Probier es aus.

    Viele Grüße Dino

  7. #7
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    Huh, das sind ja jetzt ne Menge Antworten gewesen die ich lesen musste. Vielen Dank!

    Mein Mann und ich waren schon langsam davon genervt das die ganze Wohnung gestunken hat und vor allem ging das ganze auch langsam in unser Hausbudget. Wir haben durch eine bekannte über eine spezielle Raucherentwöhnung methode erfahren und es sofort angewendet. Inzwischen rauchen wir über einer nicht mehr (gott sei Dank) Das Geld habe ich übrigens für unseren Kind zur Seite zu legen.

    Edit by Admin: unerlaubten Werbelink entfernt
    Geändert von Nivella (31.05.2011 um 17:49 Uhr)

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