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Thema: Raupe zum Schmetterling

  1. #1
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    Standard Raupe zum Schmetterling

    Hallo Liebes Tagebuch,

    hier bin ich wieder.

    Meine Stimmung heute ist

    Ich habe wieder angefangen abzunehmen, aber diesmal möchte ich keine Crashdiät oder sonstwie eine grosse Einschränkung. Es soll einfach gesünder und ausgewogener werden.

    Seit 24 Tagen bin ich nun dran und habe schon 7 Kilos weg.

    Der Anfang war noch von Fressgelagen in der Nacht geprägt. Ich wollte mir aber nicht bös sein und hab sie als Fg abgetan und täglich neu angefangen.
    Das war nicht immer so und ich bin froh, das ich es so handhaben kann.
    Es hat Klick gemacht im Hirn, das ich mich wie eine Freundin begleiten muss bei meinem Weg.

    Ich bin ein emotionaler Esser. Das weiss ich, weil ich mich ja schon jahrelang beobachte wann und wieviel ich esse. Ist ja nicht mein erstes Abnehmprojekt.
    Was diesmal anders ist, ist das ich mich mit mir beschäftige und den ganzen Fgs entgegenwirken möchte. Möchte mich nicht mehr mit Essen betäuben, sondern fühlen, was gerade im Argen liegt.

    Wenn ich koche, muss ich währenddessen immer was in den Mund schieben. So werde ich die Spannungen los, die mich so beklemmen in der Zeit des Kochens. Hab das die letzten Wochen genau beoachtet und es wahrgenommen und zugelassen, ohne mich zu ärgern. Als Alternative hatte ich zwischenzeitlich Tomaten im Angebot, die ich dann verputzt habe, anstatt Brot und Co. Heute habe ich bewusst mich dem Stress gewidmet beim Kochen und hab versucht mich zu beruhigen. Ich habe mich hingesetzt und einen Tee genommen und den Herd auf klein geschaltet. Dann hab ich mich wieder der Küche gewidmet und hab bewusst auf meine Atmung geachtet und wie hoch der STresspegel so ist. Ich konnte mich schnell beruhigen. War ein ganz fremdes Gefühl....den Stress zuzulassen und nicht mit Essen abzulenken davon. Es hat besser geklappt als ich mir erträumt hatte.

    Ich werde jetzt mehr in mich hineinhören und überprüfen, was mich gerade zum Essen verleitet oder was gerade für ein komisches Gefühl im Bauch zu finden ist. Vielleicht komme ich dann auch irgendwann zu einem gesunden Hungersattgefühl.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  2. #2
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    Hallo Liebes Tagebuch,

    das Hineinhören in mich, was ich wirklich brauche klappt wirklich. Die Spannung steigt auch garnicht ins Unermessliche und ich brauche diese hilflosen Fressanfälle gerade garnicht. Boar...schon 3 Tage ist es so. Das hatte ich noch nie. Bisher war jeder Tag ein Fressanfall oder manchmal 2 drin gewesen.

    Ich merke sehr schnell, wenn ich überfordert bin und versuche was an der Situation zu ändern, anstatt sie im Essen zu betäuben.
    Bin gerade mächtig stolz drauf, auf dem richtigen Weg zu sein.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  3. #3
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    Mich hat`s erwischt. Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und Fieber.
    Diesen Stress konnte ich abends nur mit Essen kompensieren. War so fix und alle, das ich dachte mir hilft nur Essen. Das hatte ich den ganzen Tag nicht ausprobiert. Andere können nichts essen, wenn sie krank sind, ich kann fressen.

    Nachdem gestern so ausgeartet ist und ich mich heute nicht mehr ganz so furchtbar fühle, hoffe ich, ich kriege die Kurve wieder in ein natürliches Essverhalten.

    Ich würde auch gern mal betüdelt werden, wenn ich krank bin. So ein bisschen Tee ans Bett oder Gesellschaft oder ein bisschen Obst kleingeschnitten. Seufz...
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  4. #4
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    Mein Hunger nach Zuwendung und den Essattacken verlagert sich auf die Abendstunden, wenn alle zuhause sind und mich keiner betüdelt oder nach mir nur mal sieht und mit mir spricht. Wenn Mama krank ist, ist es wie als wär sie Luft.

    Zwei Tage habe ich jetzt Kcalstechnisch über die Strenge geschlagen. Heute trinke ich mir den Frust weg. Aber ich nehme wahr, das ich Hunger nach Zuwendung habe und forder sie ein.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  5. #5
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    Gestern wurde ich betüdelt nachdem ich mich geoutet habe, als auf Liebesentzug und Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom auslebend.

    Mir hat es sehr gut getan. Sollte ich vielleicht öfter mal ansprechen, wenn mich jemand in den Arm nehmen soll und ich ein paar Seelenstreichler brauche.

    Mein Fressflash gab es zur Nachtzeit leider doch...irgendwie glaube ich jetzt, das ich das Kranksein runterschlucken möchte um es zu verdauen und weg ist es. Halte es nicht aus, krank zu sein. Fühl mich so schwächlich und uncool.
    Also Frust auf voller Linie versagt zu haben. Ist schon blöd, aber ich bin dem ganz nah auf der Spur. Was kann ich gegen diesen Frust tun??
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  6. #6
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    Trotz Fressflashes hab ich diesen Monat 7 Kilos abgenommen. Und ich gehe mir noch nicht auf den Senkel.
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  7. #7
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    Hier bin ich wieder.

    der Hype des Anfangs ist verflogen und ich bin im Februar und März keiner Versuchung aus dem Weg gegangen.

    Jetzt bin ich wieder auf dem Stand von Januar. Nur bin ich ein paar Schrittchen im Umdenken weitergekommen.

    Meine Nascherl, so nenne ich die Fressflashes (hört sich weniger dramatisch an) sind nach wie vor da, aber ich arbeite ihnen entgegen. Ich habe für vieles was ich mir sonst wahrlos reinschaufel, Ersatz gefunden. Anstatt fettige Wurst gibt es Schinken und Geflügelbrust. Eine süsse selbstgemachte Quarkspeise ist immer griffbereit. Weissbrot ist den Körnervarianten gewichen. Obstsalat ist immer vorhanden. Selbstgemachte Salatsossen befinden sich immer im Kühlschrank. Obst, Gemüse und Salat ist immer vorhanden. Knäckebrot als Chipsersatz. Selbstgemachte Westernkartoffeln immer eingefroren und backbereit als Pommesersatz. Capuccino, wenn ich Lust auf Süss und schokig hab.

    Jetzt muss ich noch an den Mengen pfeilen.

    Ich hab mir viele Gedanken gemacht, wie es zu den Nascherl gekommen ist. Habe sehr lange Protokoll geführt, was alles so vor dem Nascherl lief. Jetzt weiss ich, das ich mich oft überfordert gefühlt habe und zuviele Dinge erledigen wollte am Tag und gescheitert bin. Ich war sehr unzufrieden mit mir und meiner Leistung. Ich glaube das einzig gute was ich kann ist eben essen. Und es macht ein tolles Gefühl beim Verzehr. Zufriedenheit. Klar kippt die Stimmung immer, wenn ich aufschreibe, was ich jetzt in mich hineingestopft habe, aber für den Moment war ich glücklich zu essen.

    Mir mehr die geleisteten Dinge anschauen und loben, wenn was geklappt hat, kommt mir wie Kindergarten vor. Als wäre ich ein kleines Kind. Ich bin doch erwachsen und da braucht man sowas doch nicht mehr. Aber so ist es nicht. Je mehr ich mich mit Selbstachtung beschäftige je wichtiger wird mir das eigene loben. Es fällt noch schwer zu akzeptieren, das ich Nascherl habe. Oft kämpfe ich gegen mich und beschimpfe mich innerlich zu Tode. Ich schreibe meine Gedanken in ein Tagebuch und lese es mir immer wieder durch, ich nehme meine Gedanken dann als die einer Freundin, die mich um Rat bittet. Meistens finde ich dann tröstende Worte und schreibe sie auch auf. Wenn ich es dann lese fühle ich mich viel viel besser. Ich sollte mir wirklich eine gute Freundin sein, auf dem Weg des Abnehmens. Nur an der Ernährungschraube drehen bringt es nicht wirklich auf lange Sicht, weil ich einknicke, sobald ein Stillstand kommt oder der Erfolg geringer wird.

    Gefühle wollen gelebt werden und nicht runtergeschluckt. Leichter gesagt als getan.

    Mein Lebensmittelpunkt ist das Essen. Ich überlege schon beim Aufstehen, was ich koche und was ich jetzt zum Frühstück nehme. Mache Einkaufslisten, schaue mir Rezepte an und überlege immer wieder was ich jetzt noch essen könnte. Beim Kochen habe ich Lebensmittel um mich herum und beim Einkaufen auch. Bin immer wieder in der Küche.

    Ein furchtbares einseitiges Leben, was sich in meiner Figur wiederspiegelt.

    Ich habe Familie und man sollte Denken, es wäre der Dreh und Angelpunkt, aber leider nicht wirklich ohne das wir gemeinsam essen, kochen, einkaufen. Da geht viel Zeit für drauf. Die Kiddis haben ihre Freunde mit denen sie abhängen und sie kommen nur zum Essen und Schlafen nach Hause. So bin ich immer drauf fixiert, ihnen die Zeit mit uns zu versüssen. Essen hat da wieder einen grossen Stellenwert.

    Das waren die Gedanken und Erkenntnisse, die ich in den letzten Monaten gemacht habe. Es wäre schön, mit dem ein oder anderen mal drüber zu schreiben, wo der Lebensmittelpunkt bei anderen so besteht.
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

  8. #8
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    Ich habe einen neuen Mann in mein Leben gelassen. Mit seinem Buch *Ich mach dich schlank* bin ich seiner Methode verfallen.

    Das Buch hat mir sehr gut getan. Es zeigt eine Methode auf, nach der man schlanker werden kann, ohne eine Abmagerungskur zu machen. Keine Kcals, Kein Abwiegen, Keine Pünktchenzählerei, Keine verbotenen Lebensmittel.
    Also genau meine Vorstellungen werden erfüllt.
    Ich habe mir den 90Tage Erfolgsplaner auch gleich gekauft und meine 90 Tage haben begonnen.

    Die Methode basiert auf NLP und einfachen Regeln.

    Die Regeln sind ganz simple

    Hier meine goldenen Regeln in Anlehnung an McKennas. Diese Regeln hängen am Kühlschrank

    1. Esse nur, wenn du Hunger hast!!!!
    Richtiger Hunger beginnt langsam und steigert sich
    Emotionaler Hunger kommt von jetzt auf gleich, dann lenke dich ab.


    2. Nur das essen, was du essen möchtest, nicht das was du glaubst essen zu müssen!!!!
    Es muss nicht immer gesund sein. Alles ist erlaubt, nichts verboten.


    3. Esse bewusst ohne Ablenkungen durch TV, Pc und Co und geniesse jeden Bissen!!!!
    Kaue ganz bewusst und spüre und schmecke, was du im Mund hast.



    4. Höre sofort auf zu essen, wenn du das Gefühl von satt hast!!!!
    Achte auf deinen Magen er wird dir melden, wann es genug ist...
    ist die gleiche Stelle wie beim Hungergefühl.
    Lass immer etwas auf dem Teller und in den Töpfen und Schüsseln.




    Gedankenkarussell (vom 26.05.) in Gang gebracht durch Paul

    Zur 1. Tag Aufgabe hab ich meine eigenen Gedanken gemacht und mich sehr hinterfragt. Der Vergleich mit dem Jetztzustand und dem Zustand nach Umsetzung der Denkschubbser im Buch sind mir sehr wichtig. Mir kommen soviele Gedanken in den Kopf und ich denke gerne beim Schreiben und lese es gerne ein paar Tage später nochmal.
    Ich möchte gerne aufschreiben, wie sich mein Verhalten ändert nach dem Denken. Mich anlehnen an die Texte und einen eigenen Weg finden zufriedener abnehmen zu können.



    Tiefe Abgründe tun sich auf....Mein Essverhalten jetzt:
    Ich will essen bei fast jeder Gefühlsregung in Magengegend.
    Ich versage mir das Essen und warte oft sehr lange oder
    lenke mich sehr ab, damit ich das Gefühl im Bauch nicht mehr so doll wahrnehme.
    Komme ich zur Ruhe bekomme ich eine Art Gier,
    zwanghaft werde ich, nachdem ich den ersten Bissen in mir habe.
    Ich horte Lebensmittel, also ich lege mir Vorräte an,
    mache immer zu grosse Portionen, die ich dann nicht
    für den nächsten Tag aufhebe, sondern vernasche in kurzen Abständen.
    Wenn ich weiss meine Bande mag das auch,
    wird die Portion immer noch grösser. Habe da das Gefühl,
    nicht genug zu kriegen. Zu kurz zukommen.
    Teilen ist ok, nur bitte nicht immer das kleinste Stück für mich.
    Ich esse bis es wehtut...dann ist erst Ruhe im Kopf
    und es dreht sich nicht mehr ums Essen

    Mein Essverhalten nach den 90 Tagen Erfolgsplaner, erhoffe ich mir:
    Essen, wenn es nötig ist. Frühzeitig, damit der Hunger nicht zu gross wird.
    Normale Portionen.
    Es gibt weder Gier noch Neid wird, noch ein Stopfen.


    Was erwarte ich von McKenna??
    Ich erwarte viele Denkschubbser zu mehr Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Essen. Einfache Erklärungen und viele Beispiele.
    Mal sehen ob er meinen Anforderungen entspricht.
    Erstmal das nächste Kapitel lesen....

    Mein Zweiter Tag 27.05.

    Habe mir jetzt sehr viel Inspirationen geholt und mache meinen etwas anders gestalteten Erfolgsplan

    Meine Liste, die ich jetzt täglich ausfüllen werde



    Was ist mir Positives aufgefallen?

    Was könnte mir morgen Freude bereiten?

    Was hab ich mir für morgen schönes vorgenommen?

    So in Etwa sieht mein Fragebogen jeden Tag aus. Ich hab ihn aus dem 90 Tageplaner in sehr abgewandelter Form für mich umgeschrieben.
    So passt er zu meinem Vorhaben besser.

    Jeden Tag wird diese Liste von mir ausgefüllt und abgeharkt und beantwortet.

    Mein HungerSattgefühl bestimmen auf einer Skala von 1-10


    1 schwach auf den Beinen
    2 du kommst um vor Hunger
    3 ziemlich hungrig
    4 ein bisschen hungrig
    5 neutral
    6 angenehm satt
    7 gut satt
    8 Vollgestopft
    9 Der Bauch drückt an allen Ecken und Kanten
    10 Zum K... schlecht

    Bei 3 oder 4 solltest du was essen.....

    Ich werde es beobachten und in mich hineinhören.

    Hunger merke ich schon ganz früh kommen. Es baut sich auf, aber satt funzt noch nicht so gut. Aber ist ja erst der Anfang gemacht.

    Dann gibt es noch die Tagesaufgabe...
    Ich sollte mir ein Bild suchen eines Sportlers, der ein Ziel erreicht. Ich hab eine Leichtathletin, die das Zielband durchläuft. Meine Tochter hat es wunderschön ausgemalt. Es hängt jetzt neben den Regeln am Kühlschrank.
    Geändert von :knuddel: (31.05.2011 um 16:31 Uhr)
    Ein neues Leben kann man nicht anfangen, aber täglich einen neuen Tag!!!!!!!!!!!!

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