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Thema: Rückenschmerzen - Johanniskrautöl!

  1. #9
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    Ich bin keine Physiotherapeutin, einzig wichtig ist, dass ich es einigermaßen verstehe, werde aber ihre Schwester, die die gleiche schulische Ausbildung genossen hat demnächst fragen. Und mal fragen wo sie das gelernt haben. Ihre Schwester empfand ich zumindest unglaublich kompetent.

    Sie meinte, mein Becken sei in sich nach oben oder unten verdreht, mein Rücken wäre dadurch zu flach.

    Der Orthopäde hatte nichts festgestellt, ich glaube manche Physio´s haben mehr Ahnung, sie fühlte es mit ihren Fingern und fragte mich, ob denn die Massage ihrer Kollegin geholfen hätte. Nein, sagte ich, denn ich war von dem gesamten Procedere ziemlich entmutigt und genervt und war kurz davor diese Praxis nie wieder zu betreten, bis diese Dame für ihre Kollegin zufällig einsprang.

    Ursprünglich bin ich zum Arzt und Massage gegangen, weil meine linke Schulter schmerzte, sie erkannte, dass die Schmerzen aus der LWS kamen, vom Becken. Also sie ganze Massage an der Schulter war bis dahin Quark und Käse-

    In 2 Wochen habe ich nochmal ein paar Termine und werde die Übungen, die ich gelernt habe noch mal abgleichen, ob ich sie weiterhin richtig mache.

  2. #10
    obenzwischendrinunten
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    Zitat Zitat von Ringelblume Beitrag anzeigen
    Nein, sagte ich, denn ich war von dem gesamten Procedere ziemlich entmutigt und genervt und war kurz davor diese Praxis nie wieder zu betreten, bis diese Dame für ihre Kollegin zufällig einsprang.
    Da hast Du Deinen Zusammenhang zwischen Schmerzen und Psyche.

    Klar kann es sein, dass durch "verspannte" Muskeln, Nerven eingeengt und gedrückt werden, es zu Entzündungen kommt, und dann "Schmerz" im Gehirn festgestellt wird.
    Wobei wir dann wiederum klären müssten, was "verspannt" heißt und wie das zustande kommt - z.B. durch eine Muskel-disballance, d.h. das Zusammenspiel der Muskeln ist gestört, bestimmte Muskeln oder Muskelgruppen werden (vom Nervensystem) zu stark angesprochen (überlastet), während andere zu gering oder nicht innoviert (also angesprochen) werden.
    Sensomotorische Amnesie

    Massage hilft meiner Erfahrung nur insofern, als dass sie (durch körperliche Zuwendung) emotional entspannend wirkt und eben bestimmte Muskeln "detonisiert", also dem "Gehirn" gezeigt wird: Hey, da kannst Du auch wieder loslassen. Dazu kommt die Durchblutungsförderung der Muskulatur.

    Ein "verschobenes Becken" alleine ist als Ursache unzureichend. Es gibt Menschen mit Behinderung, die total verdreht sind und keine Schmerzen verspüren.


    Das beste, was (langfristig) gegen Rückenschmerzen hilft, ist REGELMÄSSIGES Training des GANZEN Körpers (also nicht nur einzelne Muskelgruppen - ohne dabei zu Überlasten), erstens weil die Muskulatur gekräftigt wird und Stress-Abbau (Meditation, Achtsamkeitstraining) und an seinen psychischen Problemen "arbeiten", weil Emotionen wie "Wut" oder "Angst" oder "Trauer" Stress verursachen.
    Geändert von obenzwischendrinunten (12.03.2016 um 11:59 Uhr)

  3. #11
    Bestseller Autor Avatar von Mirjam
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    Zitat Zitat von Ringelblume Beitrag anzeigen
    Ursprünglich bin ich zum Arzt und Massage gegangen, weil meine linke Schulter schmerzte, sie erkannte, dass die Schmerzen aus der LWS kamen, vom Becken. Also sie ganze Massage an der Schulter war bis dahin Quark und Käse-
    Ich kenne das aus eigener Erfahrung, beides hängt miteinander zusammen. Hast du im Moment STRESS?

    Ich reagiere darauf ausgesprochen empfindlich, was den Rücken anbelangt.....

    Was mich noch interessiert: Du hast ursprünglich geschrieben, dass du den Hexenschuß bei einer bestimmten Yoga-Übung bekommen hast - welche war das? (Ich tippe mal auf eine "Rückbeuge")

    Machst du regelmäßig Yoga? Manchmal ist es gut, in sich hineinzuspüren, welche Übungen jetzt wirlich gut sind und nichts erzwingen zu wollen. Wenn du magst, können wir uns gerne austauschen, welche Übungen ich mache, wenn es mir nicht so gut geht.

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  5. #12
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    Hallo Mirjam,

    ich antworte mal schnell.
    Yogaübung kann ich nur beschreiben: Mit Rücken am Boden auf Matte liegen, einatmen und dabei Becken nach oben schieben, Schultern bleiben am Boden, einige Sekunden oben bleiben, dann langsam ausatmen und mit dem Rücken wieder langsam hinuntergehen. Mein Rücken wurde warm mit der Zeit.
    Dann nach einigen Monaten bekam ich den 1. Hexenschuss meines Lebens. Setzte mit der Übung mehrere Monate aus, als meine Beschwerden vorbei waren, machte ich diese Übung wieder und bekam nach ein paar Tagen den nächsten Hexenschuss.
    Nie wieder mache ich die Übung.

    @obenzwischendrinunten

    Asthma ist Verspannung
    Deshalb glaube ich dass Rücken und Atmung zusammen hängen, Bauch und Atmung sind eine Einheit, dass weiß ich. Genau wie wir nur eine Schleimhaut haben, von oben bis unten, das wird leider auch wenig beachtet.

    Mir sagte jemand mal, dass ich dringend Atemtherapie machen soll. Leider arbeitet jeder Atemtherapeut anders, ich hatte nur einen gefunden den ich auf der praktischen Ebene richtig gut fand, kam aber menschlich mit ihm nicht zurecht.

    Denke schon, dass mein ganzer Körper verspannt ist, Psyche und Körper sind eine Einheit, aber jedesmal wird nur eine Seite betrachtet. Die Psyche wirkt auf den Körper und umgekehrt.

    QUOTEDas beste, was (langfristig) gegen Rückenschmerzen hilft, ist REGELMÄSSIGES Training des GANZEN Körpers (also nicht nur einzelne Muskelgruppen - ohne dabei zu Überlasten), erstens weil die Muskulatur gekräftigt wird und Stress-Abbau (Meditation, Achtsamkeitstraining) und an seinen psychischen Problemen "arbeiten", weil Emotionen wie "Wut" oder "Angst" oder "Trauer" Stress verursachen.]

    Deshalb ist es wichtig, dass ich körperlich fit bin und Sport machen kann, den ich jahrelang nicht richtig machen konnte, da permanente Bronchitis, wie ich in dem anderen Thread beschrieb. Mir war das klar, dass das jahrelang für den ganzen Körper höchst ungesund ist. Auch dass machte mir große Angst, diese Abwärtsmühle.
    Bin eigentlich eine Sportskanone und hab mich immer viel bewegt, geschwommen, war früher bei Wind und Wetter joggen, wandern. War reglmäßig beim Sport, Badminton, Ballett, in der Schule die schnellste im Laufen, weiteste im Springen- dafür sehr schlecht im Werfen
    Ich denke mal, weil meine Eltern mit mir schon sehr früh viel in den Bergen wandern waren-

    Jetzt habe ich nach ca. 5 Jahren das erste mal 2 Monate keine Bronchitis, sonst im Winter, Frühjahr, Herbst durchgehend 1x/Woche, ich kam kaum mehr körperlich dadurch in Schwung.

    Habe früher meine Frust in Joggen umgesetzt, z.B.
    Meditation möchte ich auch machen, traue mich aber momentan nicht so richtig dran. Ich habe schon eine Gruppe online gefunden, dort möchte ich in den nächster Zeit anknüpfen, in natura versteht sich, vor Ort.

    Bald kommt die erste Interessentin für "meine" Wohnung!
    Bis demnächst!

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  7. #13
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    Mir sagte jemand mal, dass ich dringend Atemtherapie machen soll. Leider arbeitet jeder Atemtherapeut anders, ich hatte nur einen gefunden den ich auf der praktischen Ebene richtig gut fand, kam aber menschlich mit ihm nicht zurecht.
    Meine Yoga-Lehrerin bietet Atemtherapie an (sie ist außerdem Heilpraktikerin) - wäre natürlich ein großer Zufall, wenn du in meiner Nähe wohnst. Kannst dich ja ggf. mal über PN melden, wenn du die 15 Beiträge voll hast.

    Davon abgesehen, gibt es auch viele Yogaübungen, die "herzöffnend" wirken. Vielleicht ist es eine Idee, wenn du das magst, dir eine Einzelunterricht-Yoga-Stunde zu gönnen, speziell auf dich zugeschnitten.

  8. #14
    obenzwischendrinunten
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Meine Yoga-Lehrerin bietet Atemtherapie an (sie ist außerdem Heilpraktikerin) - wäre natürlich ein großer Zufall, wenn du in meiner Nähe wohnst. Kannst dich ja ggf. mal über PN melden, wenn du die 15 Beiträge voll hast.

    Davon abgesehen, gibt es auch viele Yogaübungen, die "herzöffnend" wirken. Vielleicht ist es eine Idee, wenn du das magst, dir eine Einzelunterricht-Yoga-Stunde zu gönnen, speziell auf dich zugeschnitten.
    Hallo Miriam,

    das interessiert mich: Ist mit Herz-öffnend das "Spirituelle Herz" (also die Fähigkeit zur Agave = allumfassender Liebe) gemeint oder die Herz-Region des Körpers (also die Brust, der Atemraum). Oder geht man, gehst Du davon aus, das das eine zum anderen führt?

  9. #15
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    Zitat Zitat von obenzwischendrinunten Beitrag anzeigen
    Hallo Miriam,

    das interessiert mich: Ist mit Herz-öffnend das "Spirituelle Herz" (also die Fähigkeit zur Agave = allumfassender Liebe) gemeint oder die Herz-Region des Körpers (also die Brust, der Atemraum). Oder geht man, gehst Du davon aus, das das eine zum anderen führt?
    Beides hängt sicher zusammen. Rein körperlich sind es Haltungen, die zur einer Öffnung des Brustraums und einer Vertiefung des Atems führen (Beispiele: der "Bogen", der "Fisch", das "Kamel"). Yoga hat für mich immer einen "spirituellen Aspekt". Es gibt natürlich auch Menschen für die es reine "Turnübungen" sind.

    Ich kann natürlich nicht in andere Menschen hineinsehen und wie sie es persönlich empfinden. Es ist auch nicht immer gleich. An Übungen, die viel Balance erfordern, erkenne ich auch im übertragenen Sinne, wie mein Gleichgewicht im Leben momentan ist.

    Als ich mal eine ziemlich schwere Zeit hatte, es ging um eine Entscheidungsfindung, die mir sehr schwer fiel, war es in der Asana "Kobra" so, dass ich jedes Mal weinen mußte. Nach dieser Zeit ist mir das nie wieder bei dieser Haltung passiert. Die Zusammenhänge, die ich heute sehe, waren mir damals noch nicht klar: die Schlange häutet sich...

    Ich sollte vielleicht doch den Gedanken nochmal aufgreifen, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen.....die Anmeldeformulare müßte ich nur ausfüllen....

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  11. #16
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    Zitat Zitat von Mirjam Beitrag anzeigen
    Meine Yoga-Lehrerin bietet Atemtherapie an (sie ist außerdem Heilpraktikerin) - wäre natürlich ein großer Zufall, wenn du in meiner Nähe wohnst. Kannst dich ja ggf. mal über PN melden, wenn du die 15
    Ja, gerne!
    Ich war erstmal irritiert, aber klar, habe mich zwischendurch mal abgemeldet, so dass ich wieder 15 Beiträge zur PN brauche.

    Das war eine Atemübung erinnere ich mich. Ich habe auch schon mal von einer Bekannten gehört, dass sie nach der Yogastunde zum Arzt musste, da ihr die Übungen für ihren Rücken nicht gut taten. Wahrscheinlich nehme ich erstmal davon Abstand.- Wenn müsste das jemand sein, dem ich bei Yoga vollstens vertrauen kann. Ich habe ja vorerst meine KG- Übungen, die ich auch machen sollte.

    Aber mach doch eine Ausbildung, ist bestimmt eine tolle Sache!

    Stimmt schon, ich suche auch den spirituellen, öffnenden Aspekt, der ist bei KG nicht gegeben, da geht es rein um die Technik.

    Ich werde sehen, was auf mich zukommen wird.
    Leider habe ich schon öfter gehört, dass Yoga nicht immer super ist wie angenommen. Der Lehrer muss wirklich wissen welche Übung er für wen maßgeschneidert anbietet, sonst können diese Übungen leider einiges anrichten.
    Geändert von Ringelblume (12.03.2016 um 23:42 Uhr)

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