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Thema: Satzteile von einem Moment auf den anderen vergessen.

  1. #9
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    @ Sonnenkraut: Wenn ich das richtig verstanden habe muss ich den "das wird nichts " Gedanken irgendwie verbannen oder?

    @Darkstar: Wenn ich in mich gehe habe ich schon etwas Angst zu versagen.
    Meine Lehrstelle habe ich mir hard erkämpfen müssen. Allein der Gedanke sie zu verlieren macht mir etwas bange.

    Fühlst Du Dich "selbständig"?
    So, dass es sich für Dich so anfühlen kann, als ob Du das Ziel Deiner Eltern auch erreicht hast.
    Das Verstehe ich nicht Richtig.
    Mit 21 das Ziel der Eltern anzustreben ist doch etwas früh.

    @ Mariposa: Das klingt interessant. Ich habe einmal gelesen das z.b das riechen an einer Zitrone die Konzentration steigern soll. Ist an solchen Geschichten etwas drann?
    Weißt du vielleicht welches Obst am besten dafür geeignet ist um die Konzentration zu fördern?

    Gruß Flo

  2. #10
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    Hallo Flo90

    Ich habe hier einen Link eingefügt, der Dir diesen Mechanismus besser erklären kann:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Selbste...e_Prophezeiung
    Das wird aber wahrscheinlich nur ein Teil Deiner aktuell erlebten/gefühlten inneren Gedankendynamik sein. Wenn Du diese Dynamik kennst, kannst Du ihr besser begegnen (in diesem Sinne meinte ich) Vielleicht kanntest Du sie auch schon.
    Ich würde negative "Selbstaussagen" in Richtung positive Aussagen formulieren.
    wie etwa in Richtung "positives Denken"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Denken
    Also in die Lücke der negativen Aussagen sollen positive Aussagen gesetzt werden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Autogenes_Training
    Nach einiger Zeit werden sie vom Unterbewusstsein übernommen. Dafür gibt es auch Texte und Übungen.
    Vielleicht können Dir einige der Informationen helfen, die geistigen Mechanismen besser zu "handhaben".
    Gruß Sonnenkraut

  3. #11
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    Hallo Flo,

    also meine Tochter hatte mal einen durchtrennten Nerv, daher weiß ich dass Vitamine/Ernährung positiv auf Nerven wirken können, und ich hab auch so das ein oder andere Mal was gelesen bezüglich Konzentrationsschwäche.
    Ich hab mal bezüglich deines Problems gegoogelt und schick dir diese Links, die ich sinnvoll finde:
    Vitamine, wofür sie gut sind und worin enthalten:
    http://www.medizinfo.de/ernaehrung/vitamine.htm
    http://home.arcor.de/wagner.michael/vitamine.htm
    Konzentrationsübungen:
    http://www.zeitblueten.com/news/927/...en-die-top-10/
    http://arbeitsblaetter.stangl-taller...uebungen.shtml
    Hoffe es nützt dir was!
    LG von Mari
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  4. #12
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    Hallo Flo,

    das mit der Self Fulfilling Prophecy trifft ja insofern zu, als dass dies inzwischen zu einer "Überlebensstrategie" geworden ist - sie "hilft" einem ja dabei, etwas "erklären" zu können, das sonst nicht erklärbar erscheint.
    Nur: es ist auch nicht mehr als ein "Folgeprozess", der sich da im Laufe der Zeit manifestiert hat - er baut auf tieferliegenden Prozessen auf (auch wenn es nicht so ganz zutrifft: nimm dies mal als Symptom einer Sache an, die in ganz anderen Bereichen verwurzelt sein kann).

    Die Arbeit mit positiven Gedanken, die dem dann entgegengesetzt werden, ist sicherlich ganz gut - die Frage sollte aber dennoch bleiben dürfen, ob dies alleine auch immer ausreichen kann.
    In vielen Fällen mag das so sein, dass sich diese "Umprogrammierung" positiv rückkoppelnd auf die Basisprozesse auswirken kann. Abhängig aber davon, wie diese selbst "gestrickt" sind und wie weit beim Betroffenen diese eigentlichen Felder so überhaupt erreicht werden können.

    Ziel ist ja (egal bei welchem Vorgehen, egal bei welcher "Therapieform" oder angewandter Methode), dass der Betroffene wieder in Einklang mit sich selbst kommt - mit allen Teilen, die ihn ausmachen.

    In meinem Post ging es um Erwartungshaltungen - also um "Anforderungen", denen Du, aus welchen internen oder externen Motiven heraus auch immer, nachkommen musst.
    Den Druck, den Du Dir mit Deinem Ausbildungsplatz machst (und der anscheinend Angsreaktionen auslöst): auch er kommt ja nicht aus heiterem Himmel.

    Nur mal so spekuliert, okay (?!):
    Angenommen, Du würdest etwas "vermasseln", es nicht so hinbekommen, wie Du es Dir vorstellst: was würde dies für Dich bedeuten?
    Als Lehrling wirst Du Fehler machen, mal mehr, mal weniger. Mal "harmlose", mal "Böcke", die Du schießen könntest.
    Auch das ist eigentlich "normal".

    Wenn es sich für Dich dann in Richtung (persönliches) "Versagen" anfühlt - in wessen Augen würdest Du "versagen"? Wen würdest Du dann "enttäuschen"?

    Die "Selbständigkeit", die für Deine Eltern Ziel ihrer Erziehung war: wärst Du denn "unselbständig", wenn da etwas schiefgehen sollte?
    Vor wem musst Du denn Deine Leistungen rechtfertigen?
    (Die Angst vor Versagen hat oft auch die unterschwellige Komponente, dass man sich dann in der unangenehmen Situation fühlt, dies auch noch rechtfertigen oder entschuldigen zu müssen - auf den ersten Blick zwar nur sich selbst gegenüber, bei genauerem Nachschauen aber oft auch gegenüber der Außenwelt )


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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