Hallo liebes Forum,
ich mache mir grosse Sorgen um meine Tochter, die gerade auch noch mitten in der Pubertät ist.
Vor 3 Jahren habe ich mich getrennt und samt meiner damals 9-jährigen Tochter ausgezogen.
Der Auszug war auch komisch so wie mein ganzes Eheleben eigentlich.
Da mein Ex-Mann an Wutattacken leidet und mir mehrmals gedroht mit dem Krieg und Hölle falls ich samt Tochter ausziehe, blieb mir nichts anderes übrig als erste Zeit unser Wohnort zu verheimlichen und leider Gottes musste ich auch meine Tochter bitten nichts zu sagen. Darunter hat sie auch leiden müssen. Nach einiger Zeit, als sich die Lage entspannt hatte, durfte sie auch über alles reden.
Nun ist es so, dass mein Ex nur eine oberflächliche Vater-Tochter-Beziehung aufgebaut hat, die väterliche Zuwendung bekam meine Tochter nur in finanzieller Form, ansonsten hat ihn niemand zu stören.
Und als dann sich rausstellte, dass Tochter keine Interesse an ihm als Person hatte und nur Geschenke wollte und sonst nicht so bestürzt über die Trennung aussah, hat er vieles begriffen und sehr fragwürdige Taktik bestrebte, in dem er mögliche und unmögliche Sachen über mich verbreitet hat und sich als super Daddy aufgespielt hat und was mir keine Ruhe gibt- es kann möglich sein, dass er vor ihr mit dem Messer rumgespielt hat und vermittelt, dass es sich für ihn nicht mehr lohnt weiterzuleben, wenn meine Tochter nicht mehr zu ihm zu Besuch kommt. Sie ist alle 2 Wo am WE bei ihm.
Ich habe im Prinzip nichts dagegen, nach 9 Jahen hat die Tochter ihren Vater endlich kennen gelernt. Ich bin bloß dagegen, dass es auf meine Kosten geht.
Dann gab es eine Zeit, wo mich meine Tochter hasste und alles was ich sagte in falschen Hals bekam, regelmäßig ausflippte, bis ich mein Ex angerufen habe und erneut gebeten hab nicht über mich herzuziehen sonst sind wir alle bald beim Psychologen. Danach ist herrliche Ruhe eingetreten. Aber ich habe das Gefühl, dass es immer noch bei meiner Tochter in Knochen sitzt.
Nach einiger Zeit sind wir in eine andere Stadt gezogen, was auch für Wirbel sorgte. Ich habe erneut geheiratet und noch um noch ein süßes Mädchen reicher geworden. Das alles passierte innerhalb letzten 2 Jahren.
Meine Tochter scheint gut mit der Situation klar zu kommen und ihre kleine Schwester liebt sie über alles.
Nun ist es leider so, dass wir jetzt erneut umziehen müssen (mein Mann hat eine viel bessere Arbeitsstelle gefunden und auch dort schon in Probezeit ist), was für meine Tochter erneuten Schulwechsel bedeutet. Und davon ist sie überhaupt nicht begeistert. Fast jeden Tag beteuert sie, dass sie nicht wegziehen will und stellenweise tropfen die Tränen.
Ich kann sehr gut ihren Zustand nachvollziehen und doch fällt mir keine andere Alternative ein als Umzug ein.
Ihre Kommentare:
"ich bin für Euch ein Hund, mich fragt keiner"
"mein ganzes Leben ist da"
"ich werde dann nie wieder glücklich"
" in der neuen Schule werde ich niemanden kennen und alle kennen sich schon jahrelang"
Und ich habe einfach Angst, dass sie mir in eine Depression wegrutscht und ich gar nicht an sie ran komme und sie bei den grünhaarigen am Bahnhof suchen muss.
Wie kann ich es ihr erleichtern oder mich richtig einstellen? Wie soll ich mit ihr reden? Was kann ich ihr versprechen? Was mache ich wenn es ernst mir ihr wir?
Das sind so Fragen, die mir keine Ruhe geben.
Kann mir jemand einen guten Rat geben?


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