Bei evtl. Psychotherapien ist immer Vorsicht geboten.
Statistiken zeigen, dass Psychotherapie bei psychotischen Patienten sinnvoll ist.

Das kann nun entweder so sein, dass der Psychose-Patient, der sowieso auf einem guten Weg ist, auch Psychotherapie macht, also kein Kausalzusammenhang; es kann aber auch durchaus sein, dass ein Kausalzusammenhang zwischen Häufigkeit und Intensität der Schübe und Psychotherapie besteht.

Die Prognose für solche Leute ist schlecht. Wer von denen noch Glück im Unglück hat, der hat wenigstens schubfreie Phasen. Wenn es wieder beginnt, dann wird der Alltag mitunter sehr kompliziert.
Das ist nicht korrekt; Du sprichst hier von einer chronifizierten Schizophrenie. Bei einer 'normalen' kann es durchaus sein, dass nur ein Schub kommt und dann kein zweiter; oder nur zwei und dann kein dritter. 1/3 ungefähr haben einen Schub, 1/3 einen zweiten und bei einem Drittel chronifiziert sich das ganze.

Immer mehr jüngere Leute tauchen in den Kliniken auf wegen ihrer drogeninduzierten Psychosen.
Tatsächlich betrifft die Schizophrenie 0,8-1,2 Prozent der Menschen überall auf der Welt. Es werden weder 'immer mehr' noch 'immer weniger', - es scheint stetig und überall gleich zu bleiben.

Dann gibt es noch Menschen, die für die Freigabe von Drogen dieser Art eintreten.
Tatsächlich gehöre ich zu diesen Leuten; Cannabis ist, obwohl ich auch feststellen durfte, dass es bei psychisch labilen Menschen zu Psychosen führen kann, durchaus harmloser als zum Beispiel Alkohol; dazu ist eine Entkriminalisierung sinnvoll, da so die Beschaffungskriminalität verhindert wird und Cannabis nicht mehr als Einstiegsdroge fungiert.

Aber das soll hier zu keiner Diskussion über die Pros und Contras von Drogenfreigabe werden.