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Thema: Schlecht gelaunt von der Arbeit

  1. #1
    Neuling
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    Standard Schlecht gelaunt von der Arbeit

    Hallo liebes Forum!

    Ich hatte gestern ein ernsthaftes Gespräch mit meinem Freund gehabt. Er hat sich "beschwert", dass ich immer so schlecht gelaunt von der Arbeit komme. Ich lasse zwar meine Laune nicht an ihm aus, aber er merkt, dass ich nicht gut drauf bin und das belastet ihn.

    Nun ja, ich möchte ihn natürlich nicht damit belasten und auch nicht immer so schlecht gelaunt bin, ich weiß aber nicht was.
    Es ist eigentlich nur ein Nebenjob neben der Uni. Ich muss 2-3 Tage in der Woche arbeiten. Klar, es ist nicht mein Traumjob und es ist auch (hoffentlich) nicht für die Ewigkeit. Teilweise belastet er mich aber schon. Es ist Kundenarbeit am Fließband und ich bin dafür nicht der Typ, überhaupt nicht. Deshalb komme ich auch so schlecht nach Hause. Teilweise fällt es mir auch schon schwer von der Arbeit richtig abzuschalten, was natürlich auch nicht schön ist.

    Habt ihr vielleicht Tipps, was man machen kann, damit man trotz besch***eidener Arbeit besser gelaunt nach Hause kommt und auch abschalten kann? Ich wäre für jeden Tipp wirklich dankbar!

    Liebe Grüße

  2. #2
    Gast784
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    Standard

    hallo Sonnenblume,

    ihr könntet z.B. vereinbaren, dass Du erstmal eine halbe Std Dich zurück ziehst. Da kannst Du dann ausmuffeln, ein Bad nehmen oder irgend was machen, das Dir Freude macht. Jedenfalls wäre es eine halbe Std, die nur Dir gehört, wo Du für niemanden ein freundliches Gesicht machen brauchst oder Dich "zusammen reissen" musst. Also erstmal ankommen und durchatmen.

    Wenn es möglich ist, hilft es auch, den Arbeitsweg sportlich zu bewältigen, also z.b. mit dem Rad zu fahren, oder heim zu joggen. Das mache ich im Sommer manchmal und komme dann sehr entspannt und zufrieden daheim an

  3. #3
    Neuling
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    Zitat Zitat von Sonnenblume87;82724r
    Teilweise belastet er mich aber schon. Es ist Kundenarbeit am Fließband und ich bin dafür nicht der Typ, überhaupt nicht.
    Wenn der Job dich beslaste solltest du damit aufhören. Wenn du für so eine Arbeit nicht der Typ bist, dann machst du deine Arbeit auch schlecht. Was mit der zeit noch andere frustieren wird, es dann wohl auch Ärger geben wird.

    Ein wenig muss man sich mit der Tätigkeit welche man macht auch identifizieren können.

  4. #4
    Neuling
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    Hallo!

    Vielen Dank für eure Antwort!

    @Gabiannarele: Ja, der sportliche Heimweg wäre wirklich eine Alternative. So würde ich mich auch endlich wieder mehr bewegen. Das würde mir auch sehr gut tun. :-)

    @Kleeblatt: Ja, von mir aus gerne. Bin heute schon wieder zur Arbeit gegangen und habe mir gedacht: "Wie halte ich das nur aus?" Aber es ist leider nicht ganz so leicht. Ich habe lange etwas gesucht und nichts gefunden oder Jobs mit nicht regelmäßiger Bezahlung. Viele Studentenjobs sind leider bei uns auf Provisionsbasis oder nur mit begrenztem Verträgen. Ich habe jetzt einen Vertrag mit zwei Jahren Laufzeit und will diese Zeit nutzen, nicht nur mein Studium abzuschließen, sondern auch mir ein weiteres Standbein aufzubauen, auf dem ich dann (glücklich-er) stehen kann, wenn der Vertrag aus ist.

    Aber du hast schon recht. Ich merke selbst, dass ich den Job nicht so optimal mache, wie ich ihn gerne machen würde. Ich bin eigentlich sehr pflichtbewusst und versuche, alles richtig und gut zu machen, aber das fällt mir verdammt schwer derzeit. Kundenarbeit, bei denen die Menschen quasi am Fließbande abgearbeitet werden und man Fragen ein paar hundert Mal am Tag hört (keinen Scherz!) ist nicht mein Ding und ich kann dann irgendwann nicht mehr lächeln und muss mich sehr zusammenreißen, nicht einfach zu gehen.

    Aber ich brauche das Geld...

  5. #5
    Gast784
    Gast

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    Sonnenblume, nichts motiviert wahrscheinlich mehr dazu, etwas durchzustehen, als ein Grund, warum man das macht. Und bei Dir ist das ja wohl eindeutig die Finanzierung Deines Studiums, also Deiner Lebensgrundlage, Deines Berufs für die Zukunft.

    Wie ist das? Kennst Du das auch von früher (also die Zeit vor diesem Job), dass Du schlecht gelaunt heim gekommen bist? Ich mag meinen Job, aber ich bin direkt nach der Arbeit auch meist grummelig. Das ist in erster Linie Müdigkeit und die Reizüberflutung des Tages. Und wenn dann Hunger noch dazu kommt, geht man mir besser aus dem Weg Das gibt sich aber alles, sobald ich in meinem Feierabend angekommen bin (und was im Magen habe)

  6. #6
    Neuling
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    Ja, ich werde das auch durchstehen, bestimmt! Nur mein Studium (Geisteswissenschaften) ist jetzt nicht gerade die besten Jobaussichten. Ich werde jetzt zwar versuchen, ein zweites Standbein aufzubauen, aber irgendwie habe ich auch Angst, dass ich dort hängen bleibe. Aber ich denke mal positiv und glaube daran, dass ich es schaffen werde, etwas erfolgreiches aufzubauen.

    Wie ist das? Kennst Du das auch von früher (also die Zeit vor diesem Job), dass Du schlecht gelaunt heim gekommen bist? Ich mag meinen Job, aber ich bin direkt nach der Arbeit auch meist grummelig. Das ist in erster Linie Müdigkeit und die Reizüberflutung des Tages. Und wenn dann Hunger noch dazu kommt, geht man mir besser aus dem Weg Das gibt sich aber alles, sobald ich in meinem Feierabend angekommen bin (und was im Magen habe)
    Naja, ich bin halt öfters mal niedergeschlagen bzw. nicht der reinste Sonnenschein. Aber das ist irgendwie auch mein Naturell, dass ich nicht tanzend durch die Gegend laufe.

    Ich hatte neulich zwei Wochen frei und habe da richtig gemerkt, wie gut es mir ging und dass ich viel besser gelaunt war. Ich hatte heute z. B. auch eine Tätigkeit, wo ich nicht diese "Fließbandarbeit" machen musste, zwar auch mit Kunden zu tun hatte, aber nicht mit so vielen und ich auch mehr Zeit für sie und ihre Probleme nehmen konnte. Ich habe richtig gemerkt, dass ich ganz anders mit den Leuten umgehe. Ich habe ihnen gerne die Fragen beantwortet und es hat mich wirklich gefreut, ihnen weiterzuhelfen.

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