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Thema: Schlimme Träume

  1. #1
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    Standard Schlimme Träume

    Ich träume oft von Sachen, die sehr schlimm für mich sind. Entweder träume ich gar nichts, oder so, dass ich mich oft noch Wochen oder sogar Monate später an den Traum erinnern kann. Selten sind es schöne Träume. Von 50 Träumen sind vielleicht 2 schöne dabei. Ich möchte gar nicht einschlafen, weil ich mitunter einfach Angst davor habe. Es sind keine Träume die sich wiederholen, nur ab und an wiederholt sich einer. Ich weiß da nicht mehr was ich machen soll. Einige Träume sind darunter die nehmen mich so mit, dass ich den ganzen Tag nicht richtig konzentriert bin oder sogar traurig bin, trauriger als ich es eh schon immer bin. Kennt das jemand? Wie geht sowas weg?

  2. #2
    Gast784
    Gast

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    Hallo Bella,

    das scheint ein Spiegelbild zu sein für Deine Welt am Tage. Zumindest kommt dies auch in Deinen anderen Posts so rüber. Du scheinst festzustecken, traurig, depressiv, traumatisiert zu sein, oder ich weiss nicht was. Es kommt mehr andeutungsweise rüber und Du scheinst ja auch in Therapie zu sein.

    Versuch mal die Träume als Spiegel Deines Lebensgefühls und Deiner Realität zu sehen, nur dass sie dies in andere Bilder packen. Vll kannst Du zu Dir selbst genug Distanz aufbringen, um diese wertfrei und bewertungsfrei aufzuschreiben und zu betrachten. Du könntest dadurch zumindest klarer kriegen, wo Du jetzt stehst. Ängste und Sehnsüchte werden durch die Traumbilder vll etwas deutlicher. Wenn Du in Therapie bist, dann kannst Du diese Bilder da ja mit einfließen lassen.

  3. #3
    Neuling
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    Ich war jetzt längere Zeit nicht online, weil ich mal etwas nachdenken musste. Diese ganzen schlimmen Träume, das häuft sich. Und ich weiß gar nicht was ich damit anfangen soll.
    Mein Opa ist 2008 verstorben. Ich bin dort großgeworden und er war immer meine Bezugsperson. Das kam alles so plötzlich und mein Therapeut ist davon überzeugt, dass mich das traumatisiert hat. Die ganzen Symptome, die ich habe und meine Gefühle, Gedanken, Beschreibungen und Eindrücke sind eindeutig.
    Das eigenartige ist, dass genau mein Opa in meinen schlimmen Träumen nicht auftaucht. Sobald er auftaucht, beruhige ich mich sogar im Traum und der Traum wird schön. Das ist mir nicht klar warum das so ist irgendwie.

  4. #4
    Gast784
    Gast

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    Bella, warum besprichst Du das dann nicht mit Deinem Therapeuten so, wie Du das hier postest? Wäre doch das sinnvollste?!

  5. #5
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    Weil ich das Thema nicht wieder in eine andere Richtung lenken will. Ich vertraue meinem Therapeuten wirklich, aber ich will aufgrund dieses Traumas eine bestimmte Therapie machen, die sich EMDR nennt. Und wenn ich jetzt aber mit einem etwas anderen Thema anfange, dann redet er nur darüber und ich komm bei der anderen Sache nicht voran. Und das muss ich, weil ich nur noch ein paar Monate Zeit habe, da ich im Sommer wegziehe.

  6. #6
    Gast784
    Gast

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    Aber das ist doch contraproduktiv Bella

    Dich treibt das Thema mit den Träumen derzeit sehr um und Du wirst das im Inet nie in der Intensität bearbeiten können, wie in der Therapie. Nicht nur, weil ein Augen-zu-Augen-Kontakt was völlig anderes ist, sondern auch, weil Dein Thera die ganzen Hintergründe kennt.

    Du kannst ihm ja Deinen Wunsch und Dein Ziel (EMDR) gleich vorab sagen, dass Dir das das wichtigste ist, aber dass Du eben aktuell gerade sehr mit Deinen Träumen beschäftigt bist. Und Du kannst auch jederzeit sagen, Dir wird das jetzt zu viel mit der Traumarbeit, Du willst Dich jetzt auf das EMDR konzentrieren. Dein Thera ist schließlich für Dich da und nicht Du für ihn. Du kannst ihm also ruhig sagen, was Du von ihm erwartest, wenn Du das klar hast.

    Vll reicht es auch völlig, dass Deine Träume als ergänzende Information für ihn in die Therapie mit einfließen.

    Wenn er dem nicht folgt, soll er das begründen.

    Therapie heisst auch, einen selbstbestimmten Umgang zu lernen.

    Ich finds auch heftig, dass Du Dich selbst so unter Druck setzt. Vll kommen deshalb die Träume ja immer wieder, weil Du sie wegschiebst? (weghaben wollen). Weil Du auf Biegen und Brechen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt "kuriert" sein willst. So wird das aber eher nix. Denn solche LÖSEN hat was mit loslassen, seinlassen, zulassen zu tun. Weiche Kräfte, die sich nicht in ein zeitliches Korsett pressen lassen.

    Ausserdem lösen sich Dinge oft auf Wegen, die man selber gar nie in Betracht ziehen würde, weil man sie zu dem Zeitpunkt der eigenen Verstrickung noch gar nicht kennt.

    ich kenne EMDR nicht, aber ich denke, es ist immer schlecht für die Wirkung einer Methode, wenn sie klappen MUSS. Und warum bist Du so auf EMDR eingeschossen? Weil es damit schnell gehen soll?
    Geändert von Gast784 (03.01.2011 um 15:38 Uhr)

  7. #7
    Neuling
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    Hallo Bella,

    ich kenne das, wenn man sich so extrem an Träume erinnert und das einen den ganzen Tag beschäftigt. Ich träume auch sehr viel! Schön sind meine Träume meistens auch nicht. Eher verwirrend und ängstigend. Aber das was ich Träume sind meistens meine Gedanken tagsüber oder Personen mit denen ich in Kontakt stehe gemischt mit vielleicht etwas zu viel Phantasie meinerseits...k. A.

    Ich habe auch länger gebraucht um zu akzeptieren, dass es "nur" Träume sind und diese mir im Prinzip helfen Geschehnisse zu verarbeiten. Erst letzte Nacht habe ich wieder sowas verwirrendes geträumt. Aber wenn ich aufwache und direkt aufstehe (was meistens nicht funktioniert ;-) und direkt Radio anmache und mich auf das konzentriere was da so gesprochen wird oder mir die Liedtexte versuche zu übersetzen, mich mit meinem Partner unterhalte (was auch immer), dann kann ich mich immer weniger daran erinnern was ich geträumt habe und somit beschäftigt es mich auch nicht. Ich weiß dann nur noch Bruchteile. Anfangs habe ich mich jedes Mal sofort mit dem Traum beschäftigt und teilweise hatte ich abends Angst ins Bett zu gehen und wieder nur Mist zu träumen. Ich habe mir sogar Träum schön-Tee gekauft Versuche Abstand zu den Träumen gewinnen. Beschäftige dich nach dem Aufwachen umgehend mit was anderem.

    Also das wäre mein Tipp, so funktioniert es bei mir meistens auch.
    Hat aber auch ein Stück gedauert, weil ich so verbissen darauf konzentriert war, warum ich träume und so viel und versucht habe zu analysieren, was die Träume mir sagen könnten...weg damit! Das ist nicht die Realität und lass es nicht zu deiner Realität werden!

    Sollte was Tiefgründigeres dahinter stecken, dann weiß ich es auch nicht. Ich bin kein Mediziner bzw. Therapeut.

    LG

  8. #8
    Neuling
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    EMDR deshalb, weil mein Therapeut das vorgeschlagen hat und das für sehr geeignet hält. Das ist eine wirksame Methode um eine Trauma zu bewältigen.

    .

    Das Problem ist, ich kann nicht sofort aufstehen, wenn ich aufwache. Das hat körperliche Gründe, weil ich sonst einfach umkippe. Ich muss immer noch einige Minuten im Bett liegen bleiben und dann langsam aufstehen. Das nervt immer ganz schön, weil man genau in der Zeit zum grübeln kommt.
    Ich träume oft echt grausame und schreckliche Sachen und auch wenn ich versuche mich abzulenken (hab Haustiere mit denen ich mich beschäftige, höre Musik, gehe spazieren oder bummeln oder in der Schulzeit zur Schule, surfe im Internet wegen meiner Pflanzen beispielsweise, schreibe mit einem engen Vertrauten oder rede in der Schule mit Schulfreunden, schaue fern usw. usw.). Und trotzdem ist oft das Geschehen im Traum noch wochen später wie ein Film zu sehen. Einige werden irgendwann zu Bruchstücken, aber andere bleiben. Es gibt Träume, die ich vor mehreren Monaten mal hatte und an die ich mich noch ganz genau erinnern kann.

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