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Thema: schnell lernen

  1. #1
    Neuling
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    Standard schnell lernen

    Hallo,....
    gibt es eine Möglichkeit schnell zu lernen und neu gelerntes gut zu behalten? Wäre es sinnvoll nächte durch zu pauken..., gibt es tabletten zum besser merken oder um nächte wach bleiben zu können?
    Es ist viel zu lernen (ca. 2 einhalb Jahre nachzuholen) und Prüfung schon in einer Woche.
    Bin für jede Antwort dankbar
    gruß, kirika

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Schaufelbagger
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    Standard

    Hi,

    da hast du ja was vor dir. Ich kann dir nur folgendes sagen: Essen, genug trinken, genug schlafen, frische Luft und Bewegung zwischendurch. Schlafen hilft deinem Gehirn Gelerntes zu verarbeiten und zu "speichern".
    Tabletten die dich wachhalten gibt es sicher. Ist wie gesagt nur fraglich ob dir das beim Lernen hilft.

    Ansonsten wünsche ich dir viel Erfolg.

  3. #3
    Roman Verfasser Avatar von Corelli-Crystal
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    Hallo Kirika,

    ich wünsch Dir auch viel Erfolg bei dem riesen Lernpensum,
    das Du Dir da vorgenommen hat.

    Tabletten um wachzubleiben gibt es sicherlich, ich denke
    Coffein-Tabletten oder sowas. Aber weiss nicht ob die sinnvoll
    sind und auch helfen, habs noch nicht ausprobiert...

    Ansonsten kann ich mich nur den Aussagen von meinem
    Vorredner anschliessen

    Viel Glück
    Corelli

    Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
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    Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
    Es ist aussichtslos,sagt die Einsicht
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    Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
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    Es ist was es ist, sagt die Liebe

    Erich Fried

  4. #4
    Gast784
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    Um Gelerntes gut zu behalten, ist ausreichend Schlaf aber das beste Mittel. Es heißt nicht umsonst: "... ne Nacht drüber schlafen..."

    lg Gaby

  5. #5
    Neuling
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    Es gibt Studien, die besagen, dass der Abruf von Informationen am besten funktioniert, wenn die Informationen in der gleichen Situation aufgenommen wurden. Das heißt bei einer Prüfung also, dass man ruhig an einem Tisch, vllt. in der Uni lernen sollte und auch der Körperliche Zustand sollte etwa der gleiche sein wie in der Prüfungssituation. Dahingehend fällt der Abruf schwerer, wenn man zuhause im Bett lernt, dabei alkoholisiert ist oder Musik laufen hat.

    Faustregel: Je angeglichener die Prüfungssituation an die Lernsituation ist, desto einfacher fällt der Abruf der Informationen.

  6. #6
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    Standard ...

    Ja, Benjamin hat schon eine gute Möglichkeit genannt: die Kontextabhängigkeit des Lernens. Es gibt auch noch andere psychologische Techniken, um sich Lerninhalte zu merken - ob das aber hilft, in einer Woche den ganzen Stoff nachzuholen, das denke ich eher nicht.

    Hier ein paar Mittel:
    Bildung immer größerer Gedächtniseinheiten (chunking): Bsp: du bildest zunächst abstrakte Lerneinheiten: zum Beispiel welche grundsätzlichen Meinungen (zum Beispiel Denkrichtungen gibt es),darunter werden dann einzelne Aspekte subsumiert: Erst das Allgemeine, dann das Spezielle.
    Eine andere Möglichkeit ist, mehrere Kodierungsformen im Gedächtnis zu nutzen, z. B. semantische, phonetische, visuelle Kodierung: Graphiken des Lernstoffs anfertigen, dann Reime bilden um sich bestimmte Inhalte zu merken.

    Ferner gibt es verschiedene Heuristiken und Operatorkombinationen: man nennt das die heuristische Struktur des gedächtnisses. Ein Operator wäre "schlussfolgern", "begründen" - das heißt, du setzt beim Lernen bewusst diese Operatoren ein und gehst dabei systematisch vor: Zum Beispiel - zuerst suche ich alle Thesen zu einem Thema, dann Begründungen, dann Schlussfolgerungen usw.

    Abhängig ist das Behalten natürrlich vom Material und von der Art udn Weise, wie es später abgefragt wird: Wenn du nur wiedererkennen musst (multiple-choice tests) bietet sich einfach mechanisches Wiederholen an,ansonsten eher elaborative Verarbeitungsstrategien.

    Dazu zählt: Verknüpfungen zwischen Lerninhalten herstellen, Knotenpunkte im semantischen Netzwerk aktivieren, differenzieren. Das Gedächtnis funktioniert nach diesem Modell wie ein Netzwerk: Knotenpunkte sind begriffe, diese sind komplex miteinander vernetzt - durch sukzessives Hinzufügen von Informationen steigt der Vernetzungsgrad des semantischen Netzwerks.

    Daher besonders wichtig beim Lernen: das, was ich gerade gemacht habe: Metakognitionen über das eigene Lernen anstellen, sich immer wieder fragen, ob die eingesetzten Lernstrategien adäqaut sind oder ob es zu Fehlern kommt wie Merkmals- oder Verknüpfungsfixierungen wie der Setbildung oder der funktionalen Gebundenheit.

    Solltest du noch Fragen haben oder etwas unklar sein: gerne stellen.

  7. #7
    Schreiberling
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    Standard

    da die zeit knapp ist, solltest du dich lieber mit deinen aufzeichnungen bschaeftigen und dir wichtiges rausschreiben, als auf ein wundermittel in form irgendeines textest hier zu hoffen...


    bye nemi

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