Hallo,
ich arbeite in der ambulanten Krankenpflege und habe eine sehr liebe Kollegin mit der ich auch privat befreundet bin.
Ihr ist vor ein paar Monaten etwas passiert, was sie einfach nicht verarbeiten kann und immer wieder (nicht jedesmal) Panikattacken aulöst.
Da ich ihr gerne helfen möchte aber auch mittlerweile mit meinem Latain am ende bin, wollte ich mal eure Meinung hören welche Maßnahmen sinnvoll wären um dieses Erlebnis zu verarbeiten.
Vorgeschichte/auslösendes Ereigniss:
Sie hatte Spätdienst und wollte gerade unsere Patienten in der Wohngemeinschaft ihre Medikamente vorbeibringen. Als sie ins Zimmer von Hr. XY ging hat sie ihn tot aufgefunden. Er lehnte sitzend mit dem Rücken an der Wand, auf seinem Bett. Den Mund aufgerissen und Augen ganz starr!
Als sie das sah ist sie sofort wieder raus und Tür zu, so nach dem Motto "Ist jetzt nicht wirklich wahr was ich da jetzt gerade gesehen hab, muss ein Traum sein". (der Pat. war auch noch nicht alt und man hätte nicht damit rechnen können das er bald stirbt, war wohl ein Herzinfakt)
Auf jeden Fall hat sie tierisch erschrocken und Panik gehabt....hat dann erst unsere Pflegedienstleitung angerufen und bald kam auch der Bestatter. Dieser hat ihn dann im Fahrstuhl nach unten transportiert.
Nun verhält es sich so, das sie sehr oft (wenn es auch schon o. noch draußen Dunkel ist) an einer bestimmten Stelle im Hausflur auf dem Weg zu Fahrstuhl Panik bekommt, und dass auch wenn sie sich diese Situation nicht mal bewusst ins gedächtnis ruft. Fast wie ein Trigger!Es ist ja nicht so als ob sie noch nie einen Toten gesehen hätte, ist klar bei dem Beruf! Aber bei dem Erlebnis muss es sie wohl zu tiefst erschüttert haben?!
Sie sagt selbst das es echt nervig ist, aber nicht weiß wie sie das wieder wegbekommen kann! Ob da nur eine Therapie helfen kann, wenn ja was würde dabei gemacht werden oder ob man das auch noch selbst in den Griff bekommen kann usw.
Freue mich auf Antworten![]()


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