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Thema: Schon immer Angst im Dunkeln beim Alleinsein

  1. #1
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    Frage Schon immer Angst im Dunkeln beim Alleinsein

    Hallo!

    Habe gerade diese Internetseite gefunden und mich extra wegen meinem Problem hier angemeldet.

    Und zwar folgendes...

    Schon seit meiner frühesten Kindheit habe ich (wenn ich allein bin) Angst. Sei das Licht an oder aus...das ist egal.

    Ich habe Angst,es könnte jemand böses in der Wohnung sein bzw. herein kommen und mir etwas antun.

    Gestern Abend zb war ich allein daheim...bevor ich ins Bett bin,musste ich (wie ein Zwang) erst jeden Raum und jeden Schrank durchsuchen (ich schaute sogar unters Bett !) ob evtl sich jemand dort versteckt hält. Ich komme mir dabei schon vor wie ein kleines Kind!

    Selbst rede ich mir dann immer zu,das ich mich doch nicht so verhallten solle und das sowieso niemand in die Wohnung kommt. Wieso auch?!

    Gestern bemerkte ich dann zum ersten mal,das mir mein Unterbewusstsein selbst Angst machen will. Ich weiß,das klingt jetzt verrückt,aber als ich im Bett lag (nachdem ich die ganze Wohnung abgesucht hatte-Angstfrei),gingen mir Szenen aus Horrorfilmen durch den Kopf. Mir kam es so vor,als wöllte ich mir selbst Angst machen.

    Diese Filme schaue ich schon extra nicht mehr an.

    Der einzige,dem ich mich bis heute anvertraut habe,ist mein Freund. Und der weiß auch nicht wie er mir helfen soll. Zumal er ja regelmäßig auf Nachtschicht geht.

    Wie kann ich meine Angst besiegen? Kann mir jemand helfen?

    Schonmal vielen Dank für die Antworten im Vorraus!

    Liebe Grüße

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Das hört sich alles doch noch recht kindlich an-wie alt bist Du denn und wie war das, als Du noch zuhause gewohnt hast? Hat Dich da Deine Mutter getröstet? Wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du die Angst nicht, wenn Dein Freund da ist?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
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    Bin 21 Jahre alt. Habe diese Angst schon seit ich klein bin. Nein meine Mutter hat mich nicht getröstet weil ich mich bis jetzt nur meinem Freund anvertraut habe, da es ja schon ziehmlich peinlich ist.

    Hat jemand nen tipp wie man das wegbekommt?

  4. #4
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    Also erstmal bist du nicht allein mit dem problem. das hat fast jeder.
    So wie du es beschreibst ist es natürlich eine stärkere Form aber das kriegst in griff in dem du einfach mal nicht diese dinge tust sondern versuchst ruhig zu bleiben. du musst dich einfach an solche situationen gewöhnen. Nebenbei vermute ich das du wenig selbstbewusstsein hast und auch nicht gerne unter leute gehst kann das sein ? Hört sich jetzt vom thema abgeschlagen an aber glaub mir das hängt auch damit zusammen. Mein Tip:
    Mach viel mit deinen Freunden. Geh viel unter Leute partys usw. rede mit vielen leuten darüber denen du vertraust. schau dir erstmal keine Horrorfilme an.

  5. #5
    Neuling
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    Schonmal sehr gut zu wissen, das ich damit nicht allein bin. Baut etwas auf.

    Naja, das mit dem mangelnden Selbstbewusstsein stimmt schon. Habe schon immer eine gewisse "Angst" davor, mich mit fremden Menschen zu unterhalten. Der Gedanke, ich könnte sie dann langweilen, zwängt mich ziemlich ein.

    Da ich in einem öffentlichen Beruf arvbeite, hat sich das etwas gelegt, aber vollkommen verschwunden ist es nicht.

    Sobald jemand in mweiner Gegenwart tschelt, beziehe ich das gleich auf mich.

    Aber ich hätte echt nicht gedacht, das dass was mit der Angst zu tun haben könnte.

    Horrorfilme schaue ich mir schon garnicht mehr an, da sie meine Angst ja eher verschlimmern.

    Jedes mal versuche ich, meiner Angst nicht nachzugeben und mich einfach ins Bett zu legen und zu schlafen. Aber leider "Zwingt" irgendetwas mich, dann doch überall nachzuschauen und böses zu vermuten.

    Das mit dem "jemandem vertrautem" anzuvertrauen ist so eine Sache... ich würde ja gerne. Denke aber, das der/ diejenige mich dann für kindisch, minderbemittelt,... hält.

    Desalb weiß es nur die mir vertrauteste Person...mein Freund.

    Mal eine Frage (über die ich schon einige Zeit nachdenke): Würde es denn helfen, mal zu einem Psychologen zu gehen? Zb um herauszufinden, wovon diese Angst rührt.

    Ich habe eine Vermutung, was diese Angst vielleicht in Gang gesetzt haben könnte... als ich noch klein war, kam ich in die Stube zu meinem Vati (ich konnte nicht schlafen). Er schaute gerade einen Film. Gerda eals ich rein kam, war eine Szene zu sehen, die ich bis heute nicht vergessen habe... ein Mann saß im Rollstuhl und klagte über Kopfschmerzen. Also haben seine Gehilfen seinen Kopf aufgeschnitten und das Gehirn massiert. Danach wurde das Gehirn wieder eingesetzt und alles vernäht.
    Es war zwar eine Komödie, aber ich habe es als schrecklich empfunden.

    Kann die Angst vielleicht daran (mit) liegen?

  6. #6
    Neuling
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    Hey Lisl,

    das hab ich auch grad in einem anderen Thread geschrieben:

    Ich kann dich verstehen, die Gefühle kenne ich sehr gut, nur sind sie bei mir oft noch etwas anders ausgeprägt: Z. B. hab ich manchmal schlichtweg Angst, durch den dunklen Flur zum Klo zu gehen und muss Licht anmachen (in einer Wohnung, wenn mein Schatz schon im Bett ist).

    Früher war es schlimmer, jetzt geht es. Aber ich hatte das immer, wenn meine Eltern nicht da waren, dass ichs nicht gepackt hab, aus meinem Zimmer zu gehen, nur wenn ich dringend musste...

    Ich hab mich dann immer gezwungen, hab überall Licht angemacht und laut zu mir selbst geredet: "siehst du, ist keiner da".

    Als ich mit meinen Eltern noch in einem Haus gewohnt habe, hatte ich wie ein Zwang, dass ich immer im Flur hinter die Tür gucken musste. Wenn ich versucht hab, es zu lassen, bin ich fast gestorben vor Angst.

    Die Vernunft sagt: Niemand ist da, aber die Angst achtet nicht auf die Vernunft.

    Das mit den Bildern durch den Kopf gehen, kenne ich auch sehr gut. Eine zeitlang habe ich Medikamente genommen, weil ich unter Zwangsgedanken gelitten habe (mäßig). Jetzt sind sie zum Glück kaum wiedergekommen.

    Mir hilft ein gutes Buch (nicht zu spannend!), ein Telefongespräch mit jemanden, der mich versteht, Atemübungen oder das bewusste Umdenken (ist nicht immer so leicht).

    Aber ich kann die Ängste echt verstehen und wenn sie nicht aufhören, kannst du ja mal dich beraten lassen. Vielleicht kommt man da hinter die Ursachen.

    Ich bin übrigens 22.

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