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Thema: Schreien aufwachen wg. Gesichtern im Schlafzimmer

  1. #1
    Neuling
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    Standard Schreien aufwachen wg. Gesichtern im Schlafzimmer

    Hallo alle zusammen,

    ich hoffe ich kann hier vielleicht den einen oder anderen Tip bekommen denn ich habe folgendes Problem:

    Seit ein paar Monaten wache ich alle paar Tage nachts schreiend auf. Ich sehe Gesichter oder Personen irgendwo in meinem Schlafzimmer sehen, neben meinem Bett oder so. Es ist kein Traum mit einer Handlung und es ist mein Schlafzimmer wie in echt. Diese Schlafphase in der das passiert fühlt sich so an, als wenn man halb wach ist und noch halb schläft. Deswegen schreie ich wohl so, weil ich denke ich bin wach und es ist wahr. Und dann habe ich diese unglaubliche Angst. Das schreien merke ich selber nicht wirklich, nur die Halsschmerzen danach. Mein Freund ist sich nicht sicher, ob ich selber aufwache oder von ihm, der sich wegen dem schreien ersschreckt und mich weckt. Auf jeden Fall schreie ich meist die ganze Nachtbarschaft zusammen und bin die nächsten paar Minuten total benommen und habe totale Angst.

    Ich habe schon mein ganzes Leben unglaubliche Alpträume gehabt und habe auch Angst vor Geistern und ähnliches. Obwohl ich gar nicht an sie glaube. Ich hab immer Angst, etwas zu sehen, was beweist, dass es übernatürliches gibt. Viel liegt in meiner Vergangenheit und den problemen mit meiner Mutter, weswegen ich auch schon in Therapie war. Aber das ist inszwischen alles auf- und verabreitet und ich hatte schon seit ein zwei Jahren keine Alpträume (in dieser heftigen Art wie früher) mehr. Momentan läuft bei mir auch alles gut. Keine Probleme. Und jetzt halt das halt mit den Gesichtern und schreien angefangen, aber eben keine Träume, und ich weiß nicht woher das kommt und was ich machen soll.

    Ein halbes Jahr bevor das angefangen hat, wurde übrigens versucht bei mir einzubrechen, während mein Freund und ich zuhause waren. Der ist aber, als ich durch die Wohnung rief, weil ich was hörte, wieder verschwunden. Hab ihn den Einbrecher also nicht gesehen, sondern nur die offene und aufgebrochene Tür. Dachte, dass es vielleicht daran liegt, aber die Schrei fingen erst ein halbes Jahr später auf und wegen dem Einbruch hatte ich auch nie auch nur einen Gedanken von Angst gespürt.


    So, ich hoffe ich hab nicht euch nicht zugetextet. Hoffe nur, dass mir so vielleicht einer einen tipp geben kann, woran es liegen kann und was ich machen könnte. Wollte nicht sofort wegen sowas wieder zu einem Therapeuten, obwohl ich mit sowas kein Problem habe.

    Viele Liebe Grüße und Danke fürs Lesen und hoffentlich Antworten
    Asade

  2. #2
    Neuling
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    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    ok, das ist jetzt um viele Monate zu spät, ich hoffe bloß, wenn du mal wieder hier vorbeischaust siehst du, dass sich jemand damit beschäftigt hat. Vielleicht hast du dich auch anderswo schon umgehört und mehr darüber erfahren.

    Zunächst einmal, was du beschreibst sind luzide Träume. Hatte ich auch schon. Das ist eine Halbphase, in welcher beim Aufwachen noch Traumbilder "in die Wirklichkeit" projeziert werden, hauptsächlich Personen oder Tiere, die einem irgendwie auf die Pelle rücken. So, als ob Geister oder Dämonen dich heimsuchen würden.

    Du wirst das sicher schon erahnt haben: Ich sehe das vor allem als Stresssymptom. Die fremden Schatten im Schlafzimmer sind Ängste, die dich unter Druck setzen. Möchte jetzt nicht weiter in deiner Lebensgeschichte herumwühlen.
    Ganz banal könnte konstant zu wenig Schlaf auch eine gewisse Rolle spielen.

    Die Angst vor spontan Übernatürlichen kenne ich auch.Eigenartig eigentlich, wo ich mich als jemanden sehe, der sehr offen ist und den selbst die ungewöhnlichsten Dinge nicht aus der Bahn werfen, der sich im gegenteil über alles fremde begeistert.
    Deswegen Angst vor dem "spontan Übernatürlichen": etwas, das plötzlich auftaucht und einen schockt. Ich sehe das als Symptom allgemein großer Schreckhaftigkeit, was mit Stress und schlecht entwickeltem Selbstbewusstsein zu tun hat.

    Hoffe das hilft irgendwem als Anregung

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