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Schreimutter
Moin,
ich bin 20 und Lebe noch Zuhause, ziehe aber bald aus da ich grad mit dem Studium fertig werde.
Es geht um meine Mutter, ich will ihr helfen bevor ich hier das Feld räume, weiss aber ganicht wo ich anfangen soll.
Meine Mutter hat seit Jahren schon die Angewohneit viel zu schreien und sich aus kleinigkeiten total bis in Rage reinzusteiger, bis es eigentlich garnicht mehr um das Problen geht sonder allgemein abzukotzen.
Mein Vater ist vor einem Jahr gegangen, weil er das nichtmehr ausgehalten hat.
Das Problem ist wenn Sie in diesen Schreizustand kommt, kann Sie sich wirklich nicht von selbst beruhigen, es geht mehrere Stunden, bis sie voll ausgepowert ist, dann ist Sie paar tage GANZ NORMAL, normales zwischenmenschliches leben, aber immer wieder diese ausfälle.
Sie sieht das glaub selbst nicht was mit ihr los ist.
Wisst ihr vielleicht wie man das nennt etc. / ob es dafür schon eine Wissenschaft gibt. Klar zum Artzt schleppen wäre die beste Lösung, aber der checkt das doch dann auch nicht, weil Sie in dem zustand dann ja wirklich die normalste Person auf Erden ist :/ Oder Vielleicht ein Ansatz wie man ihr es in dem Zustand klar machen kann, das Sie gerade so lange Rumschreit und sich über alte geschichten, die völlig zusammenhangslos sind und zum Schluss sich alles im Kreis dreht.Auch allgemein bissel Paranoid, da reicht schon eine kleinigkeit, wie z.B. das jemand irgend wo läuft oder so und Sie sich die wildesten Verschwörungstheorien ausdenkt und WIRKLICH denk das ist die Realität :/
So dinge wie Aufnehmen oder auf Sie einreden hab ich schon auf alle möglichen Arten erfolglos gemacht. Sie sieht selbst nicht wie Sie drauf ist. Auch allgemein bissel Paranoid, da reicht schon eine kleinigkeit, wie z.B. das jemand irgend wo läuft oder so und Sie sich die wildesten Verschwörungstheorien ausdenkt und WIRKLICH denk das ist die Realität :/
hört sich alles hart an, ich liebe meine mutter und will ihr wirklich nur helfen, weil so wird sie auf dauer auch keinen neuen lebenspartner wtc finden und ist nie richtg glücklich ://
danke!
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Roman Verfasser

Ich würds in eurem Interesse nicht irgendwie benennen lassen. Helfen, schön und gut, aber das geht nur wenn sie einsichtig ist. Wenn sie in der ruhigen Phase einsieht daß sie ein Problem hat ist es gut. Ansonsten... ja... kann man glaube ich nur Abstand nehmen. Und klar, man möchte gern was machen. Aber, ändern nicht möglich. Du hast nicht die Verantwortung.
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Neuling

Geh deinen Weg!
Hallo PhilO,
dein Eintrag ist schon etwas länger her, aber vielleicht guckst du noch mal rein. Bin auch neu im Forum und auf der Suche nach der Lösung eines ganz anderen Problems.
Dein Beitrag hat mich aus zweierlei Gründen berührt. Zum einen als Mutter, die schreit. Zum anderen als Tochter, die bis heute versucht, der Mutter aus ihrem Unglücklichsein heraus zu helfen.
Zunächst zu mir als Mutter, die schreit. Ich glaube, bei mir bewegt sich das noch im "normalen Rahmen". Aber unangenehm ist es mir auf jeden Fall, wenn es "passiert". Man kommt tatsächlich vom Höckchen ins Stöckchen. Grund dafür ist die eigene Hilflosigkeit. Anerkennung, die ich suche und nicht finde. Das Gefühl, immer hintenan zu stehen, während andere sich mit ihren Interessen durchsetzen. Etcpp.
Ich weiß nicht, ob du es bereits beim Lesen gemerkt hast. Das sind alles MEINE Probleme. Ich bin inzwischen 44 Jahre alt und versuche immer noch andauernd, meiner Mutter zum Glück zu verhelfen. Inzwischen spüre ich -endlich-, dass ich mich abnabeln muss. Und das musst du auch!!! Der Weg ist doch ganz klar. Du fängst an zu studieren. Und wenn du nicht willst, dass deine Nerven irgendwann so blank liegen, dass du dich erwischst, wie du dein Kind anschreist, dann solltest du dir immer wieder sagen:
Ich achte meine Mutter für das, was sie für mich getan hat, damit ich groß werden konnte. Jetzt gehe ich in mein Leben und übernehme die Verantwortung dafür selbst. Die Verantwortung für das Leben meiner Mutter lasse ich bei meiner Mutter.
Es kann sein, dass es schmerzt zu sehen, dass sie nichts daraus macht. Aber das glaube ich gar nicht. Wenn sie allein sein wird, wird sie sich beruhigen und vielleicht nachdenken. Aber das kannst DU nicht steuern. Ich bin überzeugt, dass sich in jedem Fall nichts bessert, solange DU versuchst, ihr zu helfen. Denn solange erfährt sie Aufmerksamkeit. Genau darum geht es doch beim Schreien. Es ist also wichtig, ihr im wahrsten Sinne die "Show zu stehlen."
Und das alles heißt nicht, dass du sie allein lassen oder gar mit ihr brechen musst. Natürlich könnt ihr telefonieren. Du kannst ihr zeigen, dass du sie brauchst. Du kannst sie besuchen. Aber als erwachsener Mensch, der jetzt seine Wege geht.
Ich wünsche dir so sehr, dass du nicht noch weitere 25 Jahre und 3 Therapien brauchst, um dich von deiner Mutter zu lösen. Übrigens, meine Mutter ist ihre Probleme nie angegangen. Sie ist erwachsen und nichts zu tun war ihre Entscheidung.
Studiere und lebe!!!
Alles, alles Gute
JeffB. (bin trotzdem eine Frau, liebe nur die Musik von Jeff Buckley)
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Die folgenden 6 Benutzer bedankten sich bei JeffB. für den sinnvollen Beitrag:
Anna55 (06.01.2012),Darkstar (06.01.2012),Erwin (06.01.2012),mona_b (14.01.2012),Phil0 (14.01.2012),Sonnenkraut (06.01.2012)
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Danke, sehr inspirierende Worte.
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Ich empfehle Vollkontakt Kampfsport oder Neuroleptika
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