Ein neues Thema das ich erstelle weil ich mich selbst nicht mag und es wird nicht das letzte sein...
Nu heul ich schon seid etwas über 4 Stunden und denke darüber nach was für ein Versager ich nur bin.
Ich bin 17 Jahre alt und war auf einer Hauptschule während meiner Jahre auf dieser schule habe ich mehrfach versucht auf real- oder Gesamtschule zu wechseln und wurde nicht angenommen.
Da es mir immer wichtig war mein Abitur zu machen und danach zu studieren habe ich mit allen mühen versucht meine Qualifikation für die Oberstufe zu bekommen deshalb habe ich die 9te klasse freiwillig wiederholt um in die 10te klasse des Typs b zu kommen (man kann in die 10a, da kriegt man nur einen Hauptschulabschluss oder in die 10b da hat man Chance auf quali und FOR)
Nun war ich endlich in der 10b und habe verzweifelt versucht meine quali zu bekommen obwohl mein Ego schon so angeschlagen war das ich auf einer Hauptschule wiederholen musste und grundsätzlich da ich mein ganzes leben lang eigentlich nie Freunde hatte bzw habe und mich ehe zurückziehe da ich mich stets beurteilt fühle und ständig angst habe das falsche zu sagen oder zu tun, was mir keiner glaubt weil ich optisch (freiwillig bis unfreiwillig) alternativ wirke und das wiederum auffällt aber deswegen geh ich auch ungern raus weil die Leute mich so kosmisch anschauen.
Währenddessen machte ich eine Therapie, ich hasste meine Therapeutin mir ging es besser vor und nach der Therapie aber sie zwang mich weiterzumachen mit der Drohung meinen Eltern alles zu sagen was ich ihr in über 3 Jahren über mich erzählte, als Option nannte sie noch das wenn ich mich selber einweise sie mich natürlich auch abbrechen lässt (es hieß ja am Anfang es gäbe Schweigepflicht aber die ist bei minderjährigen nur eine Utopie da Eltern grundsätzlich Einsicht in die Akten haben dürfen).
Ich habe oft gefehlt in der schule, meine Lehrer dachten ich schwänze aber ich konnte nur oft nicht weil ich zu niedergeschlagen, traurig, ängstlich, überfordert und überanstrengt, war und das nicht vom Lehrstoff sondern vor den Menschen um mich herum, meinen LehrerIn, die eine vorgefertigte Meinung von mir haben, die Schüler im Bus die mich komisch anschauen, meine Mitschüler die mich als eigenartig bezeichnen und auch die netten waren mir nicht geheuer da ich grundsätzlich ein sehr unsicherer Mensch bin ich habe trotzdem auf dieser schule meine Fachoberschulreife geschafft hätte meine quali auch fast bekommen nur eine einzige Note und zwar meine mathe Note hast es versaut.
Nun will ich doch noch unbedingt meine quali bekommen um Abitur zu machen und endlich Musik studieren zu können nur schaffe ich das nicht - glaube ich - sobald ich über meine Optionen nachdenken fange ich an zu heulen (selbst jetzt) ich kann mich selbst nicht mehr leiden und versteh nicht wieso ich das alles nicht auf die reihe kriege ich möchte nicht noch ein Jahr drauf packen weil ich weiß das ich mich die ganze zeit hassen werde und mich die ganze zeit schlecht fühlen werde, ich verstehe nicht wieso mich meine recht erfolgreiche Freundin liebt und schäme mich vor ihr ich würde mich die ganze zeit nicht wohl fühlen wenn ich die 10te wiederhole auf einer anderen schule oder auf einer einjährigen Handelsschule die quali nachmachen würde...
Ich weiß es gibt viele Erfolgsstorys über Hauptschüler dies nicht geschafft haben und dann doch ne lehre bekommen haben als Schreiner, Bäcker o.ä.
aber mir reicht das nicht...ich weiß das man seine gesellschaftliche Stellung hat und das man anders angesehen wird wenn man studiert hat als wenn man ein Hauptschüler ist, das man jemanden für gebildeter hält wenn er Doktorand ist als ein Kindergärtner.
man wird mich mein ganzes lebenslang als minderwertiger betrachten.
z.b. meine Freundin, ob sie mich irgendwann noch zu schätzen weiß kann ich auch nicht sagen, wenn ich es selber nicht mal tue. Sie ist so ein perfekter Mensch, ist jünger als ich und trotzdem wesentlich weiter (Bildungsmessing), sie wird sich irgendwann für mich schämen (ich glaube dafür schreib ich irgendwann mal ein eigenes Thema) .
Vielleicht weil ich selber so denke ich habe nie verstanden wie sich Menschen damit zu Frieden geben konnten - mit einem Hauptschulabschluss und nem job am nem Laufband
Ich habe überlegt ob ich auf eine Privatschule gehe aber meine Eltern die verdienen beide nicht viel und ich habe gehört das Privatschulen unglaublich viel Geld nehmen...evtl haben die ja Rabatte - also Sozialhilfe - für Unterschichtenkinder immerhin ist mein Vater ein Aufstocker und meine Mutter verdient auch nicht sonderlich viel...auf einer Privatschule könnte ich sofort in die Oberstufe und würde voll kontrolliert werden und dort gibt es auch Nachhilfe und Hausaufgaben-Betreuung und alles drum und dran das täte mir gut
...ich fühle mich wie ein gesellschaftlicher loser und habe kein Respekt mir vor mir selbst und ich weiß nicht mit wem ich darüber reden kann da meine Freundin selbst Depressionen hat und ich sie nicht mit meinen blöden Minderwertigkeitskomplexen runter ziehen möchte...grundsätzlich versuche ich in ihrer Gegenwart fröhlich und frei zu wirken damit ich sie nicht traurig mache oder stresse oder etwas derartiges und mit meiner Familie rede ich grundsätzlich nicht meine Schwester sagt mir so Sätze wie "Du musst das jetzt einfach so machen, streng dich an es bringt nichts wenn du traurig bist" ich denke mir dann meißt das es nicht so einfach ist wie man es sagt und ich nichts dagegen tun kann das ich mich so schlecht fühle und so traurig und unmotiviert bin... aber da hör ich meist auf zu diskutieren weil ich sonst Anfang zu weinen und ich das nicht gerne vor Menschen tue
hm...naja jetzt habe ich relativ viel getippt eventuell kann mir ja ein oder zwei Leute was dazu sagen, mir irgendwie helfen, weiß auch nicht genau was ich erwarte eine Antwort wäre schön
liebe grüße prosto


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