Hallo Forenmitglieder,
ich wende mich an euch mit einem Problem, welches nicht bei mir, sondern meiner Freundin aufgetreten ist.
Ihr Sohn (10) besucht seit dem neuen Schuljahr eine neue Schule.
Die ersten paar Tage problemlos, dann erklärte er ganz plötzlich, dass er nicht mehr zur Schule gehen kann, weil er nicht mehr Schulbus fahren kann. Ihm ginge es im Bus ganz schlecht.
Meine Freundin brachte ihn daraufhin mit ihrem PKW zur Schule, doch sobald sie sich der Schule näherten klagte er über ganz massive Schmerzen: Magenschmerzen, Herzstechen, er fing an zu weinen und zu schreien, sie musste ihn wieder mit nach Hause nehmen.
Sie und die ganze Familie sprach viel mit ihm, ob irgendetwas in der Schule vorgefallen sei, er verneint strikt.
Der Kinderarzt verschrieb ein leichtes Beruhigungsmittel.
Der Beratungslehrer in der Schule ist ratlos, er hat trotz Nachforschungen nichts gefunden, was die Angst auslösen hätte können.
Der Klassenlehrer erklärt, die Schüler der Klasse gingen harmonisch miteinander um, er kann sich nicht erklärenm, was die Angst ausgelöst haben könnte.
Die 2 Jahre ältere Schwester, die die gleiche Schule besucht, hat nachgeforscht aber ist zu keinem Ergebnis gekommen.
Meine Freundin ist ratlos.
Sie hat eine Art "Notfall-Medizin" als Globuli von einer Heilpraktikerin (?) für ihren Sohn bekommen, die sie ihm morgen früh verabreichen will.
Ich jedoch denke, dass die Weigerung des Jungen einen konkreten Auslöser gehabt haben muss. Ich denke, dass die Ursache gefunden werden muss, daran gearbeitet werden muss.
Ich denke, der Junge gehört zu einem Kinderpsychologen, der sicherlich durch seine Gesprächsführung die Ursache der Schulverweigerung erkennen wird.
Meine Freundin glaubt nicht, dass das möglich ist.
Nun drängt meiner Meinung nach die Zeit, die Schule drängt auch auf ein Attest, weshalb der Junge nun schon länger nicht mehr am Unterricht teilnimmt, die Familie ist völlig aufgewühlt und ratlos.
Ich selbst denke, der Junge könnte immer mehr Schaden nehmen, wenn zu lange Zeit in diesem Schulverweigerungszustand vergeht.
Was sollte meine Freundin eurer Meinung nach mit ihrem Sohn tun?
Wohin kann sie sich (möglichst zeitnah) mit ihrem Sohn wenden?
Danke für eure Hilfe,
LG von Mari


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