Hallo Schatten,
Das stimmt.
Wow. Ja, genau so würde ich díesen Begriff Liebe auch definieren. Es hört sich im ersten Moment sehr schwer an, all diese Erscheinungsformen zu lieben, aber ich glaube dass es möglich ist.nur darf dieser Liebesbegriff dann nicht einpolig und kitschig verstanden werden, sondern es würde sich um einen Liebesbegriff handeln, der gelernt hat die Gesamtheit der Erscheinungsformen zu lieben, also eben auch all das Leid und Unglück, was man gewöhnlich nicht haben will.
Vielleicht dann wenn man die ganzen Zusammenhänge verstanden (und verinnerlicht) hat, z.B. dass das Leid und das Unglück auch nur eine Form des Lernens und der Weiterentwicklung ist.
Das musst Du noch mal genauer erklären. Ich verstehe hier den Zusammenhang nicht so ganz.Meines Erachtens sind sie das sogar in einem weitreichenden Maße, es verlängert bestimmte Muster, die ja auch die Psychologie findet (z.B. den Wiederholungszwang) sozusagen ins Unendliche.
Sehe ich genauso.Eine Herausforderung für unser gewohntes Denken ist dabei, nicht eine Ursache ausfindig machen zu können, sondern eher Stränge oder Muster zu sehen, die – je nach Anschauung – jetzt zu ändern sind. Ein Konzept nicht ohne Reiz und weit weniger irre, als man uns zuweilen glauben machen will.
Ich hätte Heilung jetzt eher als ein Ziel der Psychologie gesehen (so wie bei der Medizin). Der Religion hätte ich jetzt eher einen Begriff wie "Erlösung" zugeschrieben.Im Übrigen ist ja das Wort Heilung, was Du der Psychologie zuschreibst, ja eher aus einem religiösen Kontext, während die Sinnfrage auch atheistisch gelöst werden kann.
Auf jeden Fall.Einen passend(er)en Rahmen für das eigene Leben zu finden kann manchmal auch therapeutisch effizient sein. Kommt halt immer drauf an, um was es geht.
Das meine ich eigentlich auch so.Ach, vorurteilsfrei geht vermutlich gar nicht, muss aber auch nicht.
Es reicht, sich seiner Vorurteile bewusst zu sein und zu versuchen die Argumente des anderen nachzuvollziehen und erst mal gelten zu lassen, dass man die Dinge auch so sehen kann.
Vorurteilsfrei bedeutet für mich erst mal offen für Argumente zu sein und nicht direkt alles als falsch, unwissenschaftlich oder unbewiesen abzulehnen, nur weil es im ersten Moment nicht in das eigene angelernte Weltbild passt.
Sehe ich genauso, aber wirklich trennen kann man spirituelle und religiöse Themen meines Erachtens nicht, da sie teilweise große Schnittmengen haben. Selbst wenn man sich ausschließlich mit spirituellen Themen beschäftigt, kann man schnell bei religiösen Anschauungen landen. Oder warum würdest Du hier eine Trennung vorziehen?Spannend finde ich dabei, dass eine konsequente Beschäftigung mit der Psychologie oder mit der eigenen Psyche über kurz oder lang bei gesellschaftlichen Themen landet und das trifft auch auf die Beschäftigung mit religiösen und spirituellen (ich würde beides trennen) Themen zu.
Gruß
Anubis


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