psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 13

Thema: Seele, Geist, Bewusstsein

  1. #1
    Neuling Avatar von gral
    Registriert seit
    26.12.2010
    Beiträge
    28
    Danke
    1
    7 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard Seele, Geist, Bewusstsein

    Seele ist das was bei der Zeugung direkt in den Körper geht bzw,. welche den Körper formt und ihn bildet. Die Seele ist gleichzusetzen mit dem Unterbewusstsein des Menschen das im Gegensatz zum Alltagsbewusstsein vom Menschen nicht erkannt wird. In ihr werden alle die Verletzungen gespeichert die ein Mensch im Laufe seines Lenbens erfährt. Selbst die kleinste. Sie ist es auch die den Körper krank macht wenn sie angefüllt ist mit Verletzungen und mit dem Leben gegen die wahre natur des Menschen. Geist ist das was die Seele füllt wenn man diese von allen Verletzungen greinigt hat und damit Platz dafür geschaffen wurde. Mit dem Geist wird sich dann der Mensch auch seiner Seele bewusst und der Mensch erkennt sein wahres Wesen welches die Liebe ist. Dieser Geist wird vom Universellen Selbst, welches allgemein Gott genannt wird, geschickt wenn man die Seele von ihren Fesseln befreit ist. Diese stellt dann die Verbindung zum universellen Bewusstsein dar und lässt den Menschen die Wirklichkeit sehen. ZUdem ist diesem Menschen dann ein Wissen zugänglich das ihn die Welt ERkennen lässt wie sie wirklich ist und wie sie entstanden ist. Dieses schicken des Geistes kann man auch Erleuchtung nennen.
    "Auf der materiellen Ebene braucht man natürlich Zeit, um von hier nach dort zu gelangen, aber auf der psychischen Ebene existiert keine Zeit. Das ist eine ungeheuerliche Wahrheit, eine ungeheuer wichtige Tatsache, und wenn man sie entdeckt hat, hat man sich von allen Traditionen freigemacht.
    Krishnamurti, Das Licht in dir"

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Schatten
    Registriert seit
    10.10.2010
    Ort
    Unweit des Flusses, aber nicht nahe am Wasser.
    Beiträge
    410
    Danke
    16
    140 mal in 87 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo gral.

    Was hat das denn mit Erleuchtung zu tun?
    Wenn Seele einfach ein anderer Ausdruck für Unterbewusstes sein soll, und der Geist die Seele durchdringt, ist das einfach eine etwas aufgedonnerte Beschreibung der Praxis aufdeckender Psychologie.
    Ob dieses wahre Wesen dann immer und ausschließlich Liebe ist, lassen wir mal dahingestellt.

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen, erstens finde ich, dass diesem Forum metapsychologische Diskussionen fehlen, zweitens finde ich, das was man Erleuchtung nennt, durchaus sinnvoll und diskutabel, aber so tritt man dabei einfach nur auf der Stelle, da reißt auch der Fettdruck nichts raus.

    Gruß,

    Schatten

  3. #3
    Neuling Avatar von gral
    Registriert seit
    26.12.2010
    Beiträge
    28
    Danke
    1
    7 mal in 6 Beiträgen bedankt

    Standard

    Erleuchtung hat auch durchaus etwas mit Psychlogie zu tun. Man erkennt was die Menschen psychisch krank macht, wenn man von krank in diesem Zusammenhang überhaupt sprechen kann. Alles hängt mit dem inneren Wesen Zusammen.
    "Auf der materiellen Ebene braucht man natürlich Zeit, um von hier nach dort zu gelangen, aber auf der psychischen Ebene existiert keine Zeit. Das ist eine ungeheuerliche Wahrheit, eine ungeheuer wichtige Tatsache, und wenn man sie entdeckt hat, hat man sich von allen Traditionen freigemacht.
    Krishnamurti, Das Licht in dir"

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Schatten
    Registriert seit
    10.10.2010
    Ort
    Unweit des Flusses, aber nicht nahe am Wasser.
    Beiträge
    410
    Danke
    16
    140 mal in 87 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo gral.

    Zwischen Erleuchtung und Psychologie mag es durchaus Zusammenhänge geben, was ich kritisiere, ist, dass ich in Deiner Darstellung bislang keine Unterschiede sehe, außer der etwas vagen Behauptung, alles sei Liebe.

    Wenn ich also per Geist (Verstand) meine Seele (Unterbewusstsein) erkenne, dann brauche ich keine Erleuchtungsterminologie, aber für mich ist das auch keine Erleuchtung, sondern schlicht Tiefenpsychologie.


    Gruß,

    Schatten

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Anubis
    Registriert seit
    20.03.2010
    Beiträge
    239
    Danke
    126
    122 mal in 73 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Schatten Beitrag anzeigen
    Wenn ich also per Geist (Verstand) meine Seele (Unterbewusstsein) erkenne,
    Ich würde mal das Gegenteil behaupten
    Per Verstand kann man nicht sein Unterbewustes erkennen.
    Das Unterbewusste kommt erst dann zu Wort, wenn der Verstand schweigt. Weil der nämlich meist zu laut plappert

    Zitat Zitat von gral
    Dieser Geist wird vom Universellen Selbst, welches allgemein Gott genannt wird, geschickt wenn...
    Ich glaube übrigens auch nicht, dass der Geist (nehmen wir mal an, dass dieser nicht mit dem Verstand gleichgesetzt wird) irgendwann geschickt wird (von wem auch immer), wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Der Geist ist m. E. etwas universelles und immer da. Und jeder hat zu diesem Zugang. Auch dann, wenn man grad mal nicht gut drauf ist

    Zitat Zitat von Schatten
    Zwischen Erleuchtung und Psychologie mag es durchaus Zusammenhänge geben, was ich kritisiere, ist, dass ich in Deiner Darstellung bislang keine Unterschiede sehe, außer der etwas vagen Behauptung, alles sei Liebe.
    Dieser Erleuchtungsglaube geht davon aus (gral, korrigier mich, wenn Du was anderes meintest), dass die Seele in ihrer reinen Form gut ist. Das was sie im Prinzip überlagert (Karma?) gilt es abzuarbeiten, so dass die wahre Seele wieder ans Licht kommt. Und das ist eben Liebe (Man könnte es vielleicht auch Reinheit, Unverdorbenheit oder sowas nennen. Denn was ist schon Liebe? )
    Nimmt man noch den Glauben an die Wiedergeburt dazu macht das durchaus Sinn, denn so kann man bereits mit Karma auf die Welt kommen. Man wird also schon mit irgendwas belastendem geboren, das kann das Elternhaus sein, oder eine Krankheit, etc.
    Diese Erkenntnisse sind dann nicht mehr so ganz mit denen der Psychologie zu vergleichen (also die Ursachen einer psychischen Auffälligkeit), aber der Umgang mit seelischen/ psychischen Erkrankungen sind dann durchaus wieder ähnlich. Man geht in sich, man erforscht sich selbst, man vergibt oder kommt zur Ruhe, indem man Dinge verarbeitet.

    Zitat Zitat von Schatten
    dann brauche ich keine Erleuchtungsterminologie
    Sind die Ziele von Tiefenpsychologie und Glaube/Religion denn die gleichen?
    Vielleicht liegt da ja da der Unterschied.
    Im Glauben sucht man seinen Lebenssinn. In der Psychologie nur Heilung.
    Hmm... andererseits ist ja auch das Lebenssinn finden eine Form von Heilung.

    Die Dinge liegen tatsächlich sehr nah bei einander, Nicht umsonst unterhält sich der Dalai Lama des öfteren auch mit Hirnforschern und Psychologen um so bestimmte Dinge abzugleichen und dazu zu lernen.
    Nur mal so als Beispiel:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...688340,00.html

    erstens finde ich, dass diesem Forum metapsychologische Diskussionen fehlen
    Oh ja, ne richtig interessante, vorurteilsfreie Diskussion fänd ich auch super. Aber ist schwierig Ich merk das ja grad schon beim scheiben, dass man irgendwie keine festen Grenzen hat, weil man von einem Gedanken zum nächsten hüpft
    Schwieriges, aber sehr interessantes Thema...

    Gruß
    Anubis
    „Allen ist das Denken erlaubt. Vielen bleibt es erspart.“
    (Curt Goetz)

  6. #6
    Gast1006
    Gast

    Standard

    Hallo,

    Erleutung kenne ich wenn man das Licht an macht ! Gral ...wäre das nicht mal was für dich ?

  7. #7
    Schreibkraft
    Registriert seit
    03.12.2010
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    282
    Danke
    49
    33 mal in 27 Beiträgen bedankt

    Standard

    @Kümmerer



    @Gral

    Du schreibst, als hättest du das alles erlebt. Bist du erleuchtet?
    Welchen Weg nutzt du oder hast du genutzt, um deine Seele zu reinigen?

  8. #8
    Schreiberling Avatar von Schatten
    Registriert seit
    10.10.2010
    Ort
    Unweit des Flusses, aber nicht nahe am Wasser.
    Beiträge
    410
    Danke
    16
    140 mal in 87 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Anubis.


    Zitat:
    Zitat von Schatten
    Wenn ich also per Geist (Verstand) meine Seele (Unterbewusstsein) erkenne,

    Ich würde mal das Gegenteil behaupten
    Per Verstand kann man nicht sein Unterbewustes erkennen.
    Das Unterbewusste kommt erst dann zu Wort, wenn der Verstand schweigt. Weil der nämlich meist zu laut plappert.
    Aber die Deutung der unbewussten Signale, Symbole, usw. findet durch den Verstand statt.


    Zitat:
    Zitat von Schatten
    Zwischen Erleuchtung und Psychologie mag es durchaus Zusammenhänge geben, was ich kritisiere, ist, dass ich in Deiner Darstellung bislang keine Unterschiede sehe, außer der etwas vagen Behauptung, alles sei Liebe.

    Dieser Erleuchtungsglaube geht davon aus (gral, korrigier mich, wenn Du was anderes meintest), dass die Seele in ihrer reinen Form gut ist. Das was sie im Prinzip überlagert (Karma?) gilt es abzuarbeiten, so dass die wahre Seele wieder ans Licht kommt. Und das ist eben Liebe (Man könnte es vielleicht auch Reinheit, Unverdorbenheit oder sowas nennen. Denn was ist schon Liebe?)
    Nimmt man noch den Glauben an die Wiedergeburt dazu macht das durchaus Sinn, denn so kann man bereits mit Karma auf die Welt kommen. Man wird also schon mit irgendwas belastendem geboren, das kann das Elternhaus sein, oder eine Krankheit, etc.
    Dem würde ich mich sogar in weiten Teilen anschließen, nur darf dieser Liebesbegriff dann nicht einpolig und kitschig verstanden werden, sondern es würde sich um einen Liebesbegriff handeln, der gelernt hat die Gesamtheit der Erscheinungsformen zu lieben, also eben auch all das Leid und Unglück, was man gewöhnlich nicht haben will.

    Diese Erkenntnisse sind dann nicht mehr so ganz mit denen der Psychologie zu vergleichen (also die Ursachen einer psychischen Auffälligkeit), aber der Umgang mit seelischen/ psychischen Erkrankungen sind dann durchaus wieder ähnlich. Man geht in sich, man erforscht sich selbst, man vergibt oder kommt zur Ruhe, indem man Dinge verarbeitet.
    Meines Erachtens sind sie das sogar in einem weitreichenden Maße, es verlängert bestimmte Muster, die ja auch die Psychologie findet (z.B. den Wiederholungszwang) sozusagen ins Unendliche.
    Eine Herausforderung für unser gewohntes Denken ist dabei, nicht eine Ursache ausfindig machen zu können, sondern eher Stränge oder Muster zu sehen, die – je nach Anschauung – jetzt zu ändern sind. Ein Konzept nicht ohne Reiz und weit weniger irre, als man uns zuweilen glauben machen will.


    Zitat:
    Zitat von Schatten
    dann brauche ich keine Erleuchtungsterminologie
    Sind die Ziele von Tiefenpsychologie und Glaube/Religion denn die gleichen?
    Vielleicht liegt da ja da der Unterschied.
    Im Glauben sucht man seinen Lebenssinn. In der Psychologie nur Heilung.
    Hmm... andererseits ist ja auch das Lebenssinn finden eine Form von Heilung.
    Eben. Klar, wenn man eine akute Traumatisierung erleidet, oder eine oberflächliche Angststörung hat oder so etwas, dann berühren diese Themen in aller Regel nicht die Lebenseinstellung, man geht so nach dem kaputt - wird repariert Denken vor und meistens hat sich das dann.
    Tiefergehende Ereignisse, Krankheiten, Schicksalsschläge führen aber nicht selten dazu, dass man sich die Fragen nach dem Sinn auch dann stellt, wenn man nicht dazu ermuntert wird.
    Im Übrigen ist ja das Wort Heilung, was Du der Psychologie zuschreibst, ja eher aus einem religiösen Kontext, während die Sinnfrage auch atheistisch gelöst werden kann.
    Einen passend(er)en Rahmen für das eigene Leben zu finden kann manchmal auch therapeutisch effizient sein. Kommt halt immer drauf an, um was es geht.

    Die Dinge liegen tatsächlich sehr nah bei einander, Nicht umsonst unterhält sich der Dalai Lama des öfteren auch mit Hirnforschern und Psychologen um so bestimmte Dinge abzugleichen und dazu zu lernen.
    Nur mal so als Beispiel:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...688340,00.html
    Wo Offenheit auf Offenheit trifft sind solche Dialoge stets fruchtbar, wenn religiöse Fundamentalisten auf fundamentalistische Atheisten treffen, lässt man es lieber gleich bleiben.

    Zitat:
    erstens finde ich, dass diesem Forum metapsychologische Diskussionen fehlen

    Oh ja, ne richtig interessante, vorurteilsfreie Diskussion fänd ich auch super.
    Ach, vorurteilsfrei geht vermutlich gar nicht, muss aber auch nicht.
    Es reicht, sich seiner Vorurteile bewusst zu sein und zu versuchen die Argumente des anderen nachzuvollziehen und erst mal gelten zu lassen, dass man die Dinge auch so sehen kann.

    Aber ist schwierig. Ich merk das ja grad schon beim scheiben, dass man irgendwie keine festen Grenzen hat, weil man von einem Gedanken zum nächsten hüpft.
    Schwieriges, aber sehr interessantes Thema...
    Ach die Grenzen kommen dann meist recht schnell während der Diskussion zum Vorschein.
    Spannend finde ich dabei, dass eine konsequente Beschäftigung mit der Psychologie oder mit der eigenen Psyche über kurz oder lang bei gesellschaftlichen Themen landet und das trifft auch auf die Beschäftigung mit religiösen und spirituellen (ich würde beides trennen) Themen zu.

    Gruß

    Schatten

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Schatten für den sinnvollen Beitrag:

    Anubis (16.01.2011)

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. die Seele
    Von Hackstock2 im Forum Genesung
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 29.08.2010, 17:16
  2. Bewusstsein fehlt!
    Von LiLo im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.07.2010, 18:35
  3. Angst vor Geist :( (Ist ernst gemeint)
    Von Billy18 im Forum Ängste
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 08.01.2008, 14:49

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!