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Thema: Selbstbefriedigung in Klinik

  1. #1
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    Reden Selbstbefriedigung in Klinik

    Wegen dieses heiklen Themas habe ich mich hier angemeldet.

    Ich würde gern ein betreutes Wohnen, offene Klinik oder geschlossene Klinik wegen Selbstmordgedanken und argen "Problemen" zuhause gehen. Therapeut usw. alles vorhanden.

    Aber jetzt mal ehrlich und objektiv eure Meinung. Nichts vonwegen, "da musst du durch" oder "mach dir mal keine Gedanken darüber". Ich produziere zimelich viel Testosteron, was sich dadurch bemerkbar macht, dass ich jeden Tag masturbieren muss. Schon drei Tage ohne lassen mich wahnsinnig werden. Kann mich auf nichts mehr konzentrieren, bin gereizt. Das wird natürlich immer schlimmer, bis ich wohl irgendwann triebgesteuert ohne Rücksicht auf Verluste loslege. Ich denke mal, dass würde selbst in der offnen zu einem Problem werden. Vorlagen werde ich dort sicher gar keine bekommen und Flecken auf dem Bett wären auch nicht so toll.

    Ich hoffe, ihr wisst, worauf ich hinaus will.

    PS. Wie schnell würde man einen Platz bekommen. Geschlossene sofort, denke ich. Aber wie schaut das bei einem betreuten Wohnen aus? Ich muss einfach raus aus Zuhause, dann bin ich auch nicht mehr suizidgefährdet, denke ich. Dort einfach ein halbes Järchen Aufbautherapie gegen Depressionen und selbstunsichere Persönlichkeitsstörung und danach ab in eine WG oder ein eigenes Heim.

  2. #2
    Schreiberling Avatar von Schatten
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    Hallo Benutzernamejaja.

    Ich hoffe, ihr wisst, worauf ich hinaus will.
    Nicht wirklich.
    Du willst von zu Hause raus, eigentlich geht es Dir ganz gut, suizidal bist Du auch nicht, überlegst aber ernsthaft in einer Geschlossenen unterzukommen? Das klingt ziemlich wirr.

    Und Dein einziges Problem ist, dass Du Dir einen schlackern willst, was Du, wenn der Druck steigt „ohne Rücksicht auf Verluste“ tust? Was heißt das denn? Notfalls auch auf dem Marktplatz, also vor anderen?

    Du willst offenbar wissen, ob Du bei betreutem Wohnen auch mal unbeobachtet bist, ich glaube ja, ohne es genau zu wissen, wird wohl niemand neben Dir schlafen.

    Aber wieso gehst Du denn nicht gezielt in eine Klinik, in der man sich mit Persönlichkeitsstörungen auskennt? Wer hat überhaupt die Diagnose gestellt?
    Wenn Du nur leicht krank bist, kannst Du doch auch problemlos arbeiten gehen und in eine eigene Wohnung ziehen, wenn Du aber irgendwie ganz wenig Einfühlungsvermögen in die Grenzen gesellschaftlicher Akzeptanz hast, bist nicht nur ein bisschen gestört.

    Gruß,

    Schatten

  3. #3
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    Endlich hat mal jemand geantworte. aber irgendwie glaube ich, ihr nehmt mein Problem nicht ernst. Dabei habe ich mich extra an so ein Forum gewendet.

    1. Ich wohne in einem Kuhkaff an der Grenze zu Polen. Ich kann froh sein, wenn ich überhaupt irgendwo untergebracht werden kann. Eine Klinik für Persönlichkeitsstörungen gibt es hier nirgends in der Nähe.

    2. Mir geht es ganz gut? Denkst du, ich würde mich dann hier melden. Ich habe schon 2 Tage dafür gebraucht, Mut für diesen Schritt zu fassen. Ich habe nie davon gesprochen, dass ich in eine Geschlossene WILL. Lies mal genauer.

    3. Wenn ich deine Worte verwenden soll, ich bin "gestört" (danke für diese Einfühlsame Ausdrucksweise). Ich habe keine Ausbildung, verdiene daher auch kein Geld für eine eigene Wohnung. Vor Sommer kann ich meine ausbildung auch nicht beginnen.

    4. Starke selbstunsichere Persönlichkeitsstörung und Deppression sind für mich schon ein Problem. Dachte, das versteht man hier.

    Naja, vielleicht sollte ich mir ein anderes Forum suchen, wo man netter aufgenommen wird und einfühlsamer ist. Das klingt eher so wie "Wenn du nicht kurz davor bist, dich vom Dach zu stürtzen, ist es eh nicht so schlimm.)

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Schatten
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    Hallo Benutzernamejaja.

    1. Ich wohne in einem Kuhkaff an der Grenze zu Polen. Ich kann froh sein, wenn ich überhaupt irgendwo untergebracht werden kann. Eine Klinik für Persönlichkeitsstörungen gibt es hier nirgends in der Nähe.
    Könnte ja auch ein Stück weg sein, in Niedersachsen gibt es so etwas.

    2. Mir geht es ganz gut? Denkst du, ich würde mich dann hier melden. Ich habe schon 2 Tage dafür gebraucht, Mut für diesen Schritt zu fassen. Ich habe nie davon gesprochen, dass ich in eine Geschlossene WILL. Lies mal genauer.
    Dann schlag Dir die aus dem Kopf, dafür bist Du nicht der Richtige und sei froh darüber.

    3. Wenn ich deine Worte verwenden soll, ich bin "gestört" (danke für diese Einfühlsame Ausdrucksweise).
    Nimm’s mir nicht krumm, Störung oder Disorder sind die üblichen Begriffe, Deine Beschwerde verstehe ich aber und nehme den Begriff zurück, er war unpassend.

    Ich habe keine Ausbildung, verdiene daher auch kein Geld für eine eigene Wohnung. Vor Sommer kann ich meine ausbildung auch nicht beginnen.
    Ja, dann hau rein, in Kliniken sind auch meistens Sozialarbeiter angestellt, die Dich bei diesem Schritt begleiten können. Das ist für die Psyche sehr stabilisierend aus zig Gründen.

    4. Starke selbstunsichere Persönlichkeitsstörung und Deppression sind für mich schon ein Problem. Dachte, das versteht man hier.
    Klar ist das ein Problem, Dein Post hörte sich nur so an, als sei Dein dringendstes Problem ungestört onanieren zu können und wenn das in der Proritätenliste wirklich ganz oben steht, hättest Du ein größeres Problem als Du denkst, das wollte ich wissen.
    Du hast aber eigentlich recht normal reagiert, also scheinst Du Dich entweder gut verstellen zu können oder tatsächlich normal krank zu sein, wie wir alle hier.

    Naja, vielleicht sollte ich mir ein anderes Forum suchen, wo man netter aufgenommen wird und einfühlsamer ist. Das klingt eher so wie "Wenn du nicht kurz davor bist, dich vom Dach zu stürtzen, ist es eh nicht so schlimm.)
    Locker bleiben, hier wird alles ernst genommen, worunter jemand leidet, zurecht.
    Ehrlich gesagt, hatte ich zuerst das Gefühl, dass Du einen gewaltigen Sprung in der Schüssel hast, das hat sich aber nun etwas relativiert.

    Also, wenn Du halbwegs normal bist, such Dir eine Therapie die auf Dein Krankheitsbild zugeschnitten ist. Da Du selbst von selbstunsicherer Persönlichkeit und Depression sprichst und weg willst – die meisten weigern sich ja mit Händen und Füßen – , wäre eine Klinik nicht die schlechteste Adresse, dort hast Du Abstand, Einzelzimmer und ein Heer von Leuten die a) Deine Erkrankung behandeln können, b) mit Dir klären könnte wie es mit dem Ausziehen konkret geht und Dich ggf. untestützen können und c) könntest Du arbeiten, auch da würde man Dir helfen.

    Ich hoffe, das hilft Dir jetzt ein wenig mehr.

    Gruß,

    Schatten

  5. #5
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    Erstens wäre eine Einrichtung in Sachsen besser, da ich dort auch meine Ausbildung suche. Kontakte und so.

    Zweitens muss ich das ja auch mit dem Therapeuten besprechen und ob der mich nach Niedersachen überweist?

  6. #6
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    Guck mal hier:
    http://www.sachsenklinik.de/index.php?id=911

    Die kenne ich nicht, was aber nichts heißt, ich kenne die wenigsten.

    Ich hatte die hier im Auge:
    http://clemensaugust.de/

    Naja, hör Dich mal um und viel Glück!

    Gruß,

    Schatten

  7. #7
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    Standard Wo ein Wille...

    Hallo, eigentlich nett dein Thema:-)

    Nein, ich ironisiere nicht. Obwohl ich schon deutlich in die Jahre gekommen bin- da lassen bestimmte Bedürfnisse wirklich nach, hin und wieder brauche ich das auch, zumal ich alleine lebe.

    Und so überkam es mich dann in der Klinik irgendwann auch. Selbst in einem Zweibett-Zimmer ist das natürlich ein Problem. "Glück" hatte ich dann insofern, als meine beiden Zimmergenossen, die nacheinander mit mir das Zimmer teilten, wiederholt am WE zu Hause waren, ich also, wenn Du willst, freie Bahn hatte.

    An einem Samstag Abend, es war schon um Mitternacht, kam ich aus dem Bad, mein Bedürfnis meldete sich deutlich. Ich stand noch im Zimmer, bewegte mich gerade in Richtung Bett, als die Tür aufging und die etwas robuste Nachtpflegerin im Zimmer stand, ohne Anklopfen und Vorwarnung.

    Sie wünschte kurz eine gute Nacht und verschwand so schnell, wie sie gekommen war. Was, und ob sie wahrnahm, welche Regungen mich da gerade überfallen hatten, weiß ich nicht.

    Erst am nächsten Morgen, wir saßen gemütlich mit dem Rest der Station beim Frühstück, meldeten sich nahezu ungeniert, unsere "Youngster". Er sei gerade aus dem Bad gekommen, nackt eben, plötzlich sei die Tür aufgeflogen und die Dame habe mitten im Zimmer gestanden. Das sei ja wohl krass.
    Dann fügte er hinzu: "Und die ging erst gar nicht!" Sein Altersgenosse pflichtete ihm bei.

    Eine junge Frau, anfangs 20, berichtete, sie habe sich ähnlich überfallen gefühlt, um dann schmunzelnd anzumerken: "He, Jungs, müsst ihr doch verstehen, die wollte mal was Knackiges sehen."

    Ich gab meinen Senf dazu, sagte, dass es mir ähnlich ergangen sei und schlug vor, dass Thema in der nächsten Morgenrunde anzusprechen. Unsere jungen Burschen, sonst eher kess und gar nicht schüchtern, übertrugen mir das Thema. Sie waren eben doch schüchterner, als sie sich gaben.

    Gesagt- getan. Die beiden Stationspfleger unterstützen uns. Das gehe nicht, gehe gar nicht. Sie müsse anklopfen und warten.

    Danach klopfte sie. Brav. Jedes Mal und wartete.
    Niedlich, sorry, finde ich deinen Hinweis auf die "Flecken in den Bezügen".

    Gibt doch Klinex, Tempos:-) Nutzten wir schon vor 40, 50 Jahren. Nur mal so als Empfehlung, auch für zu Hause.

    Gruß

    Paperback
    Geändert von Paperback (16.12.2011 um 08:55 Uhr)

  8. #8
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    Also, du kannst die Sache von der praktischen Seite sehen, und da gibt es bestimmt Mittel und Wege.

    Mir scheint es aber auch diagnostisch von Bedeutung zu sein - das mit dem zu viel an Testosteron lassen wir da mal beiseite. Ich finde, dass die von dir angegeben Zahl (ein Mal am Tag) in deinem Alter recht normal ist. (ob zu Zweit oder allein)

    Kann es sein, dass die Zahl in der Realität sehr viel höher liegt? Dann kann dies schon ein Hinweis sein aber weniger auf Testosteron sondern eher auf Sexsucht, die dann wieder ein Hinweis auf was anderes ist.

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