Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 17 bis 24 von 27

Thema: Selbstheilung

  1. #17
    Roman Verfasser Avatar von Ibwh1968
    Registriert seit
    06.04.2016
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    1.406
    Danke
    379
    379 mal in 302 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von DasDritteAuge Beitrag anzeigen
    Darf ich dich fragen was du tust damit es dir besser geht ? Auch wenn es bei jedem unterschiedlich ist interessiert es mich sehr.
    Ich versuche neue Kontakte zu knüpfen. Über mein Hobby neue Leute kennenzulernen. Eventuell alte Freunde, die ich lang nicht mehr gesehen habe, zu aktivieren. Ich gehe in Therapie und versuche meine Ängste in den Griff zu bekommen.
    Gefühle sind nur Gefühle.
    Gefühle entstehen und vergehen,
    sie sind veränderbar und sie
    machen sich wichtig.

  2. #18
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    20.11.2016
    Beiträge
    20
    Danke
    0
    7 mal in 4 Beiträgen bedankt

    Standard

    vielen Dank Mops und Ibwh1968 für eure Antworten.

    Ich fühle mich, wenn es mir nicht gut geht meist überhaupt nicht in der Lage was zu tun.

    Ich weiß, was mir oft gut tut, sport machen hilft mir wenn ich allerdings Depressionen habe schaff ich es nicht laufen zu gehen, ich denke noch nicht mal dran, ich bin viel eher in meinen Gedanken gefangen und bin zuhause am vor mich hin vegetieren, ein Anblick den man sicherlich nicht gerne Betrachter, selbst ich nicht. Am Ende wälze ich mich dann in eine Pfütze von Selbstmitleid, echt eklig und auch irgendwo "schwach''.

    Was ist Depressionen eigentlich ? Bleibt das jetzt mein leben lang, dass ich phasenweise Depressionen habe ? Seit ca. 1-2 Wochen gehts mir nicht sonderlich gut, ich habe Angst davor mit Menschen in Kontakt zu treten, versuche es, so weit es geht, zu vermeiden.

    Bin vor der Arbeit sehr angespannt, weil ich denke, dass ich dort nicht genüge. Negative Kritik macht mich fertig. Mein Selbstvertrauen ist zartdünn und dieses sollte am besten nicht in Anspruch genommen werden. Ich erkenne auch meist nicht ,wann man selbstbewusst und mit selbstvertrauen handelt bzw. spricht.

    Man handelt ja aus dem Gefühl. Die Gedanken entstehen ja auch, meiner Meinung nach, nach Gefühlen.

    Wenn ich so eine depressive Phase habe, dann merke die Leute das. Die merken nicht ,dass ich depressiv bin sondern eher das ich in dem Moment gerade sehr "schwach" bin. Ich merke dann immer, wie ich auch nach außen hin sehr wackelig und voller Sorge und Angst agieren dementsprechend reagieren die Leute auf mich. Meist nutzen die Leute das aus und fangen an mich unterschwellig runterzumachen. Ich nimm das dann in dem Moment viel zu ernst und viel zu tiefsinnig auf, so dass ich dadurch so sehr geschwächt werde, dass ich auf diese Person einen Hass entwickele und Angst vor dieser Person habe.

    Wenns mir dann mal wieder gut bin, manchmal habe ich schon manische Phasen, dann sagt keiner was gegen mich, ganz im Gegenteil.

    Also die Leute fühlen das Innenleben anderer Leute, und ich empfinde so, dass sie es dann ausnützen und quasi einen auf dem Boden liegenden noch drauftreten.

  3. #19
    Neuling
    Registriert seit
    13.12.2016
    Ort
    Bremen
    Beiträge
    6
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hey, ich habe glaube ich was ähnliches durch gemacht. mein ganzes Leben lang, habe ich nie wahrnehmen können, wer ich bin und was ich überhaupt will. Ich konnte nie fühlen, wofür ich lebe, es war auch einfach nie Thema. Ich habe überwiegend meine ganze Kraft für andere geopfert. Meistens sogar für Menschen, die ich gar nicht leiden konnte... Nachdem dann mein Freund schluss gemacht hat, obwohl ich alles für ihn getan habe...bin ich sozusagen aufgewacht und habe, wie du alles mögliche gelesen, habe mich mit mir selbst beschäftigt. Nun fühle ich mich wie ein neuer Mensch und kann dir sagen, dass alles gut wird! Ich bin so kraftvoll und fühle einfach so einen starken inneren Ehrgeiz meine Ziele zu erreichen...Mich hat damals vor allem Hypnose auf den richtigen weg gebracht. Hier das ist die Seite, hier gibt es auch eine kostenlose Selbsthypnose Anleitung, die auch ziemlich cool ist. und sonst die Hypnose ist Bombe, obwohl ich damals auch eher unoffen war, habe ich gemerkt wie viel gutes aus dieser Hypnose gewachsen ist in mir. (Link editiert)

    Ich wünsche Dir alles gute in deinem weiteren Lebensweg und alles wird gut!
    Geändert von siddhi (16.12.2016 um 09:48 Uhr) Grund: Unerlaubter Link

  4. #20
    Moderator Avatar von siddhi
    Registriert seit
    21.05.2015
    Ort
    Auf Reisen...
    Beiträge
    2.268
    Danke
    2.835
    2.532 mal in 1.663 Beiträgen bedankt

    Standard

    Beitrag #19 freigeschaltet.
    Ein Leben ohne Freude ist wie eine weite Reise ohne Gasthaus. (Demokrit)

  5. #21
    Verleger Avatar von mops
    Registriert seit
    17.10.2011
    Ort
    b. Berlin
    Beiträge
    5.737
    Danke
    875
    1.590 mal in 1.312 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von DasDritteAuge Beitrag anzeigen

    Man handelt ja aus dem Gefühl. Die Gedanken entstehen ja auch, meiner Meinung nach, nach Gefühlen.

    .
    Wer beherrscht wen? Der Körper mich oder ich den Körper?

    Ich hatte in meiner Kindheit die Erfahrung gemacht, das die Gefühle mit unserm Körper verbunden sind.
    Die Knochen und die Muskeln sind der Bewegungsapparat.
    Wenn wir Spazieren sind fühlen wir Müdigkeit in den Beinen. Auf das Gefühl hin überlegen wir, ob wir bei der nächsten Bank halt machen und uns setzen. Oder setzten wir uns nicht.
    Was ich noch beobachtet habe. "aufgeregt sein"
    Von innen spüre ich, das ich aufgeregt nervös bin. Das macht mich irgendwie in meinem Körper bemerkbar. Ich habe Ansperger-Demenz. Ein erhöhte Selbstwahrnehmung. Wenn ich mit Grübeln aufhöre, jetzt bemerke ich, dass ich im Unterricht nicht aufgepasst habe. Während ich grübelte ging der Unterricht weiter. Andere bekommen das oft nicht mit. Mehr das im Innern wahrnehmen, das ich aufgeregt bin. Jetzt bekomme ich auch nicht mit was ich mache und was um mich herum geschieht.
    Aber ich kann bei anderen von außen beobachten was sie in der Aufregung machen. Das heißt, die Aufregung entsteht im Kopf und setzt sich über den Körper fort.
    Wenn ich die Aufregung in meinem Körper beherrsche, kann ich auch meinen Körper beherrschen. Wie kann ich mich wieder beruhigen?

    Mein Bewusstsein liegt auch darin: Während ich Grüble, nehme ich mich selbst und die Umwelt nicht wahr.
    Während ich beim Diktat schreibe, nehme ich die Lehrerin an der Tafel nicht wahr. Ich kann mich nur auf eins konzentrieren. Bei dem Diktat auf das Schreiben.


    gruss mops

  6. #22
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    20.11.2016
    Beiträge
    20
    Danke
    0
    7 mal in 4 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hi Julia, danke für deine Antwort.

    Hi Mops, auch danke dir für deine Antwort. Es gibt bei mir Zeiten, da stehe ich morgens auf und bin direkt von erster Sekunda an angepsannt. Ich habe dafür dann keine rationale Begründung sondern bin einfach angespannt und fühle mich nicht wohl in meiner Haut, ein ekelhaftes Gefühl legt sich wie ein Schleicher über meine Gefühlsempfindungen. Außerdem entsteht dann in meinem Magen so ein Gefühl von Übelkeit, meine Atmung wird stetig anstrengender und mein Puls steigt leicht. Ein echt beklemmendes nicht wohlwollendes Gefühl. Diese ständige Anspannung es jeden Recht zu machen macht Krank. Ich versteh mich nicht selber, kann in Moment in denen ich mit jemanden spreche sehr schlecht mich selber reflektieren und benehme mich wie jemand, der ein kleines Selbstwertgefühl hat. Das merke die anderen: entweder sie verstehen es rational oder sie fühlen es, sie fühlen, dass ich nicht sondern geschätzt werden brauch.

    Es fängt wie ich schon im ersten Beitrag geschrieben habe, meiner Meinung nach mit Selbstliebe an. Ich merke auch oft, dass mein Fokus nicht ein starker Fokus ist. Lenke mich schnell ab und meine innere klare Linie schlägt bei jeder äußeren Einwirkungen große Schlangenlinien, so dass ich in dem Moment nicht ich selbst und und wieder lange brauche bis ich wieder meine Linie "fahre".

    Julia, ich habe vor kurzem mit Meditation angefangen, hab es bis jetzt 2 mal gemacht für jeweils 10 minuten circa. Ich gebe zu, es hat mir etwas geholfen. Ich habe mich jedenfalls danach besser gefühlt. Villeicht sollte ich damit wieder beginnen ?!


    liebe Grüße

  7. #23
    Verleger Avatar von mops
    Registriert seit
    17.10.2011
    Ort
    b. Berlin
    Beiträge
    5.737
    Danke
    875
    1.590 mal in 1.312 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von DasDritteAuge Beitrag anzeigen

    Was ist Depressionen eigentlich ? Bleibt das jetzt mein leben lang, dass ich phasenweise Depressionen habe ? Seit ca. 1-2 Wochen gehts mir nicht sonderlich gut, ich habe Angst davor mit Menschen in Kontakt zu treten, versuche es, so weit es geht, zu vermeiden.

    Depressionen hängen mit einem Gefühl zusammen. Das Adjektiv (Eigenschaftswort) depressiv.
    depressiv sein. Wie depressiv bin ich? -- Es bestimmt die Stärke der Depression.

    "Wer ist Schuld? Der provoziert oder der sich provozieren lässt?"
    Ich habe durch das Asperger-Syndrom nie Schuldgefühle gehabt.
    Wenn ich gemobbt wurde, hat es mich bedrückt. Ich nehme mehr "das Hier und Jetzt" wahr. Wenn ich die Werkstatt verließ hatte ich eine andere Umgebung um mich und alles war erst mal vergessen. Auch bekomme ich wohl gegenüber den anderen Menschen mehr mit, von den einzelnen Menschen unterschiedlich geachtete und respektiert zu werden.
    Wie Kinder die zu den einen gerne laufen und zu anderen nicht so.

    "Theorie ist das eine! Praxis ist das andere!"


    gruss mops

  8. #24
    Neuling
    Themenstarter

    Registriert seit
    20.11.2016
    Beiträge
    20
    Danke
    0
    7 mal in 4 Beiträgen bedankt

    Standard

    Theoretisch weiß ich all das was mir hilft und wie man sich am besten verhalten soll, das man glücklich ist. Ich habe einen Bekannten, der mir gesagt hat, dass er in Therapie war wegen seiner Depression. Seit dem reden wir viel darüber, er erzählt mir von sich und ich gebe ihm gute Antworten. Durchdachte Antworten, und sein Feedback ist stehts positiv so dass ich sagen kann, ich hab Ihm geholfen! Nun meine Gedanken; wieso kann ich das nicht einfach zu mir sagen ? Wieso kann ich mir selber nicht helfen?

    Es gibt Phasen da fühle ich mich wie ein kleines Stück *******, in dieser Zeit denke ich stark an Suizid und frage mich ernsthaft wieso ich überhaupt hier bin. Nachdem es mir dann besser geht und ich mich daran erinnere, dass ich mich ernsthaft umbringen möchte fange ich an mein Kopf zu schütteln und verstehe überhaupt nicht wie ich so denken konnten.

    Wenn man in diesem Tief ist ist man eine andere Person. Das Leben ist eine Qual, eine so große Last, dass es in dem Moment überhaupt keinen Sinn macht zu leben. Ich denke ganz ehrlich von mir; das ich ein großes Potenzial habe was zu "erreichen". Viel mehr als ich jetzt habe. Aber irgendwo traue ich mich nicht. Wenn ich mir mein Leben anschaue dann sehe ich immer das gleiche Muster. Ich fange was an, bin überdurschnittlich gut und steige dann in kürzester Zeit direkt ab, ich möchte "unbewusst" nicht das ich "erfolgreich" bin. Egal wo, ob in der Schule, bei menschlichnen Beziehungn in der Uni oder auf der Arbeit. Ich stehe mir selber im Weg. Ich denke schlecht von mir. Das Denken ist nicht erklärbar, nicht rational erklärbar. Es ist nicht die "Realität" Ich denke jetzt, dass in meinem Seelenleben so viel Ungereimheiten sind, ich so weit von mir geschwommen bin, dass ich nicht weiß er ich bin. Ich stehe nicht zu mir. Ich denke, dass Leben hat mich gefressen!

    Leben erfordert Kraft, einige haben sie andere nicht. Ich denke, dass die meisten Menschen viel mehr aus sich machen könnten aber die meisten in ihren Kindheit Barrieren eingepflanzt bekommen habe, von Eltern, Kindergarten, Schule und alle Menschen in den ersten Lebensjahre. Ich denke wir haben alle irgendwo ein Knacks. Die einen mehr die anderen weniger.

    Jetzt weiß ich, dass Kinder Raum brauche, Raum um sich zu entwickeln. Die Seele muss sich entwickeln wenn man das nicht bekommt ist man Gefangen in einem Käfig der die Seele von Zeit zu Zeit einschnürrt.

    Ich frage mich was hilft mir?! Gespräche, Sport. Ich weiß teilweise was mir hilft bin aber dann wieder in dem Moment zu kraftlos um mich da raus zu holen, ein Teufelskreis. Jetzt weiß ich, dass das wichtigste im Leben Glücklich zu sein ist!

Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •