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Thema: Selbstheilung

  1. #25
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    Jetzt ist es wieder soweit, diese grausame Stimme in meinem Kopf ist wieder da, jetzt gerade wieder so laut, dass ich nix anders glauben kann. Ich hasse mich, so sehr, dass ich das schöne Leben oder allgemein das Leben nicht verdient habe. Es gibt gerade nichts was ich mehr glaube als der Stimme, ich hasse mich und das Leben ist mehr eine Qual, eine Last eine aufgezwungene Arbeit wie das es Spaß macht. So erzogen, dass die anderen was besseres sind, verstecke ich mich wie ein Schauspieler mittlerweile hinter tausendundeins Charaktere. Wer bin ich eigentlich und was ich will ich ? 26 Jahre habe ich mich das nicht gefragt, und wissen tu ich es noch lange nicht. Stehe für nichts, gehe keinen Weg sondern lasse mich vom Leben bzw. von den Willen anderen treiben. Macht kein Spaß, ist anstrengend und macht unendlich müde. Menschen, Freunde und Familie sind in dieser Zeit mehr eine Last wie alles andere, keine Lust auf jemanden. Hunger doch Essen mach ich mir nichts, zu müde und wenn doch fit dann hab ich es nicht verdient. Selbstverstümmelung in allen Formen, der große Wunsch dahinzugehen ist stärker denn je da. Wie es sich entwickelt weiß ich jetzt nichts. Noch vor 5 Stunden gut drauf und mit klarem Kopf unterwegs und nun bin ich jetzt nur ein Stück *******. Jemand der nichts gutes verdient hat. Hass, Zorn und Wut kommt hoch ...am allermeisten gegen mich, ich bin Schuld daran, die anderen machen nichts. Es fällt mir schwer zu lachen oder zu reden. Hassen tue ich mich nur hassen. Selbsthass

    Bin müde, bin geschafft doch weiß ich genau, dass ich nicht schlafen werden kann. Die letzte Zeit zu kämpfen mit Schlafproblemen, 5 Uhr in der frühe schlafe ich ein und stehe erst gegen Mittag auf. Dann wenn ich wach werde beginnt das gleiche von vorne los, am liebsten möchte ich so lange liegen bleiben bis zu einer Verabredung sei es Freunde treffen oder auf die Arbeit die mich auch depressiv macht. Ich trage eine Last mit mir die ich garnicht brauche. Dieser Bündel Probleme ist in meinem Kopf, er ist Real aber doch unreal.
    Geändert von DasDritteAuge (18.12.2016 um 01:16 Uhr)

  2. #26
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    Zitat Zitat von julianaschade Beitrag anzeigen
    Mich hat damals vor allem Hypnose auf den richtigen weg gebracht. Hier das ist die Seite, hier gibt es auch eine kostenlose Selbsthypnose Anleitung, die auch ziemlich cool ist. und sonst die Hypnose ist Bombe, obwohl ich damals auch eher unoffen war, habe ich gemerkt wie viel gutes aus dieser Hypnose gewachsen ist in mir. (Link editiert)
    Hallo Julia, könntest du mir vlt eine PN mit ein paar Links geben? Wäre sehr daran interessiert..

    An dasdritteauge: ich kann vieles was du schreibst gut nachvollziehen! Die Tendenz zu diesem selbstzerstörerischen Denken habe ich glaub ich schon immer in mir gehabt, aber erst in den letzten Monaten wird das Denken immer stärker, sodass es jetzt zu einem richtigen Problem geworden ist ( vlt bedingt durch meinen Studienabschluss, neuer Lebensabschnitt etc, ausgelöst).
    In den allermeisten Situationen bin ich mittlerweile nicht mehr frei, sondern denke nur noch daran, was mein Gegenüber gerade über mein Auftreten denkt, und ob ich mich nicht unbeliebt mache. Dazu muss ich sagen, dass ich ein paar Male von Leuten gehört habe ich wirke arrogant, was ich jedoch als Selbsteinschätzung nie und nimmer nachvollziehen kann.. (habe dazu hier auch einen Thread erstellt).
    Die Versuche mir selber einzureden, ich muss einfach nur lockerer werden, und mir nicht über jeden Schmarrn gedanken zu machen, schaffe ich es im Moment nicht aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Ich hoffe ich schaffe es irgendwie aus eigener Kraft zu dieser "Selbstheilung" zu kommen, denn im Moment ist kein Land in Sicht.

    Du schreibst " So erzogen, dass die anderen was besseres sind, verstecke ich mich wie ein Schauspieler mittlerweile hinter tausendundeins Charaktere. Wer bin ich eigentlich und was ich will ich ? 26 Jahre habe ich mich das nicht gefragt, und wissen tu ich es noch lange nicht. Stehe für nichts, gehe keinen Weg sondern lasse mich vom Leben bzw. von den Willen anderen treiben. "

    Ich bin im selben Alter und kann deine Probleme sehr gut nachfühlen. Allerdings komme ich aus einer Familie, die mir alles gegeben hat und gibt, was man sich wünschen könnte! Karrieremäßig bin ich auch sehr zufrieden. Irgendwie scheint sich so ein Denken komplett unabhängig von allen Einflüssen in unserem Inneren entwickeln zu können.
    Geändert von don_promillo (19.12.2016 um 22:26 Uhr)

  3. #27
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    Hallo don_promillo, hoffe der Name ist nicht auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen ?!

    Ich kann mich mit oberflächlichen Antworten nicht zufrieden geben. Meine Frage die ich mir jetzt stelle ist, woher kommt dieses Gefühl bei einigen Menschen sich selbst zu zerstören? Ist das ein Gen, hat das Umfeld es bei den ersten Lebensjahren gegeben ? Die Familie speziell die Eltern ? Wie bekommt man die Gedanken wieder gelöst...Fragen über Fragen!

    Ist das jetzige Denken das du hast sehr belastend für deinen Alltag und für deine Arbeit, wenn ja, wie handelst du es ? merkt es jemand ?

    Das heißt, du warst früher frei ? Ich denke es ist die Gesellschaft und alles was dazu gehört, wie Kindergarten, Schule...Leistung, man mißt sich mit anderen, muss gut sein am besten noch besser. Macht Dinge die man eigentlich garnicht machen will, muss sich für was entscheiden, löst sich komplett von seinem Inneren weil es nicht augelebt werden darf. Man muss nach der Pfeife der anderen Tanzen. Man wird krank und geht in Therapie, danach ist dennoch nicht immer alles wieder gut bzw besser, es war nie alles gut.

    Man hat Angst unbeliebt bei den anderen zu sein weil man sich selber nicht genug Liebe und Anerkennung geben kann. Die anderen machen einen krank, geben einem auch rein garnichts, wofür dann das Ganze ?! Paradoxe Lebenseinstellung.

    Was die Leute von dir sagen oder denken sollte einem *******gal sein, ob du arrogant bist oder nicht, na und ?! für die einen ist man arrogarnt für die anderen wiederum nicht. Mir geht dieses man muss dies und dass so dermaßen auf die Nerven, das macht einen kaputt, man lebt nicht mehr sein Inneres aus sondern funktioniert nur noch, diese beschissene ******* hier macht einen Krank und verrückt.

    Die Indiander oder "Ur-Völker" sind weitaus weiter wie wir, die sind ohne Konkurrenz, ohne Minderwertigkeitskomplexe die aus so vielen Gründen entstanden sind.

    Mir ging es in der Kindheit und Jugend jetzt auch nicht sonderlich schlecht, aber ich habe einfach nie meine Seele ausleben können. Die letzten Tage wurde mir immer mehr bewusst wieso das so war oder ist. Ich denke der Grund ist meine allerliebste Mutter, für mich der beste und schönste Mensch der Welt. Der herzlichste Mensch der Welt, sie hat allerdings ihre Seele so sehr in ihre Kindheit reingesteckt das wir kein Platzt hatten unsere Seele, unser Innenleben zu entwickeln. Nun bin ich ferngesteuert von meiner Mutter. Ich weiß nicht was ich in dieser Situation oder in der anderen Situation machen soll, bevor ich was mache Frage ich meine Mutter. Ich weiß jetzt nicht, ob ich sie damit konfrontieren soll, es bringt ja nichts, es ist schon vorbei, aber mich nervt es sehr die letzte Zeit, bin sehr sehr sauer auf sie aber wusste es damals oder heute nicht besser.

    Man merkt wie sehr die "Probleme" in der Kindheit einen verfolgen können wen man sie nicht aktiv angeht. Mann muss es erkennen daran arbeiten und hoffen das es besser wird, positiv Denken. Einfacher gesagt als getan, in der letzten Zeit habe ich starke Suizid Gedanken und würde es auch am liebsten tun, hab natürlich Angst davor und möchte am liebsten weiterleben, ein Zwispalt. Überlege auch die ganze Zeit mit welcher Methode es am "leichtesten" geht, also ohne Schmerz. Der daraus folgende Schaden bei allen Weiteren beteiligten wäre auch immens, das kann ich eigentlich nicht verantworten. Noch ein Grund wieso ich sauer auf diese Menschen bin ich kann nicht das tun was ich möchte. Zurzeit habe ich gar keine Lust auf Weihnachten und das ganze "Fest" Möchte am liebsten einfach weg bleiben und alleine zu der Zeit sein. Diese Anspannung immer was für andere zu tun macht einen Krank. Morgens aufzustehen fällt schwer, heute bis um 17 Uhr im Bett liegen geblieben bis der Hunger mich doch überzeugt hat aufzustehen.

    Meine nächste Sorge die mich plagt, wie eine dunkle Wolke über mir schwebt und mich icht in Ruhe lässt, was positives ist dran. Die Sorge ist, dass ich überhaupt nicht weíß wer ich bin und was ich will!!!!!!
    Mein ganzes Leben das gemacht was andere wollte, meine Mutter versucht zufrieden zu stellen, meine Ergebnisse waren aber immer in allen Dingen nur sehr schwach...warum ? Weil ich darauf, was ich gemacht habe gar keine Lust hatte. Jetzt bin ich schon 26 und bei mir sind alle Türen verschlossen, was soll ich denn jetzt noch machen ausser mein Studium das ich garnicht machen will beenden.

    Mein Empathie-Gefühl ist total zerstört einfach weil ich mich nicht kenne und große Probleme habe andere zu verstehen. Angst kommt mittlerweile auch bei mir auf, eine Anspannung wenn ich Abens an einer Gruppe Jugendliche vorbei gehe, wie lächerlich und jämmerlich das alles ist. Selbstkritik ist stehts vorhanden.

    Mein Inneres ist so sehr zerrüttelt, ich brauche Definitv hilfe, ob die Selbstheilung gelingt kann ich nicht sagen, bis jetzt schaffe ich es nicht. Die Therapie beginnt Anfang nächstes Jahr. Am liebsten würde ich eine ganze Weile von hier weggehen um einfach zu mir zu finden aber ich denke wenn ich hier zurückkomme das wieder alles beim alten landet. Ich frage mich, ob ich je "gesund" werde. Eines ist mir klar, so leben habe ich keine Lust. Nicht nochmal 26 Jahre.

    Ich weiß nicht wer ich bin, was ich will, hab Angst vor Menschen, trauer mir nichts zu (kein Selbstvertrauen) sehe gut aus aber komme bei Frauen aufgrund meines Inneres nicht gut an. Lebe nicht bewusst und gehe einen Weg den ich eigentlich garnicht gehen will. Ich denke ich bin ein gutes Schaubild von einem Mensche das in der westlichen Zivilisation lebt und an dem man sich kein Beispiel nehmen soll. Es zu wissen ist die eine Sachen, man muss es fühlen!

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