Hallo,
ich würde mich gerne mal mit meinem Problem des fehlenden Vertrauens in die Liebe an euch wenden und hoffe auf ein paar frische Denkansätze.
Es ist leider einfach meine feste Überzeugung, dass mir kein Glück in Sachen Liebe widerfahren wird, bzw. keine Frau je meine Liebe erwidern wird, aber natürlich wünsche ich mir nichts sehnlicher. Entsprechend gering ist meine Selbstsicherheit gegenüber Frauen ausgeprägt, was sich eben sehr negativ auf die Erfolgsaussichten eines Flirts auswirkt. Und wenn doch mal sowas wie ein positives Signal von einer Frau kommt, zweifle ich solange daran, bis ich wieder überzeugt bin, dass aus der Geschichte ja doch nichts wird. Natürlich wird dann auch nichts draus, die Frau zieht sich enttäuscht/irritiert zurück und meine obige Überzeugung ist wieder mal bestätigt worden und der Teufelskreis geht von vorne los. Im Prinzip sabotiere ich mich also die ganze Zeit selbst.
Diese Überzeugung ist mit einiger Sicherheit entstanden als mich in meinem jugendlichen Leichtsinn mit 12 in ein Mädchen aus der Nachbarklasse verliebt und sie solange idealisiert habe bis ich überzeugt war, die große Liebe schon gefunden zu haben und sie die Liebe nicht erwidert hat.
Das habe ich als Jugendlicher einfach nicht verstanden. Ich dachte, dass solche Gefühle automatisch erwidert werden müssten, wenn ich sie so stark empfinde und so wartete dann ich jahrelang vergeblich auf eine Erwiderung meiner Gefühle. Mit 19 war ich immer noch akut verliebt/bzw. man könnte auch sagen "von ihr besessen" und selbst heute mit 29 denk ich eigentlich noch viel zu häufig an sie und stelle mir vor, wie es wäre, endlich "erlöst" zu werden. Das kann einfach nicht gut sein ...
Wie kann ich denn bloß wieder Zutrauen in die Liebe gewinnen und von meiner fixen Idee runterkommen, dass ich bei all den tollen Frauen, denen ich begegne, sowieso keine Chance habe?
Freue mich sehr auf eure Gedanken![]()


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