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Thema: Selbstsabotage

  1. #1
    Neuling
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    Standard Selbstsabotage

    Hallo,

    ich würde mich gerne mal mit meinem Problem des fehlenden Vertrauens in die Liebe an euch wenden und hoffe auf ein paar frische Denkansätze.

    Es ist leider einfach meine feste Überzeugung, dass mir kein Glück in Sachen Liebe widerfahren wird, bzw. keine Frau je meine Liebe erwidern wird, aber natürlich wünsche ich mir nichts sehnlicher. Entsprechend gering ist meine Selbstsicherheit gegenüber Frauen ausgeprägt, was sich eben sehr negativ auf die Erfolgsaussichten eines Flirts auswirkt. Und wenn doch mal sowas wie ein positives Signal von einer Frau kommt, zweifle ich solange daran, bis ich wieder überzeugt bin, dass aus der Geschichte ja doch nichts wird. Natürlich wird dann auch nichts draus, die Frau zieht sich enttäuscht/irritiert zurück und meine obige Überzeugung ist wieder mal bestätigt worden und der Teufelskreis geht von vorne los. Im Prinzip sabotiere ich mich also die ganze Zeit selbst.

    Diese Überzeugung ist mit einiger Sicherheit entstanden als mich in meinem jugendlichen Leichtsinn mit 12 in ein Mädchen aus der Nachbarklasse verliebt und sie solange idealisiert habe bis ich überzeugt war, die große Liebe schon gefunden zu haben und sie die Liebe nicht erwidert hat.

    Das habe ich als Jugendlicher einfach nicht verstanden. Ich dachte, dass solche Gefühle automatisch erwidert werden müssten, wenn ich sie so stark empfinde und so wartete dann ich jahrelang vergeblich auf eine Erwiderung meiner Gefühle. Mit 19 war ich immer noch akut verliebt/bzw. man könnte auch sagen "von ihr besessen" und selbst heute mit 29 denk ich eigentlich noch viel zu häufig an sie und stelle mir vor, wie es wäre, endlich "erlöst" zu werden. Das kann einfach nicht gut sein ...

    Wie kann ich denn bloß wieder Zutrauen in die Liebe gewinnen und von meiner fixen Idee runterkommen, dass ich bei all den tollen Frauen, denen ich begegne, sowieso keine Chance habe?

    Freue mich sehr auf eure Gedanken

  2. #2
    Neuling
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    Hallo Souldier.
    Die erste Frage, die ich mir nach Deinem Beitrag gestellt habe war: Bist Du generell in allen Dingen im Leben so unsicher oder nur im Bezug auf Frauen?
    Wenn es um andere Entscheidungen geht oder um das Auftreten vor anderen Kumpels, bist Du da selbstbewusst?

    Du solltest Dir vielleicht mal als erstes darüber klar werden, was Du alles gut kannst bzw was Du selbst bei Dir gut findest. Was Deine "Vorzüge" sind, wenn Du es so willst.
    Eines zum Beispiel...was mir persönlich gefällt ist die Art wie Du schreibst, wie Du Dich ausdrückst.
    Das gefällt uns Frauen eigentlich immer.

    Dann ist natürlich die Frage, wovor Du Angst hast...vor zurückweisungen von Frauen? Und wenn es das ist, WAS wäre so schlimm daran?
    Wir sind alle so verschiedene Menschen, jeder ist einzigartig.
    Vielleicht triffst Du auch mal auf eine Frau, die Deine "Schüchternheit" ganz niedlich findet.

    Ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen oder ein paar Denkanstöße liefern.
    Alles Liebe!

  3. #3
    Neuling
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    Hallo Träumende Augen,

    du fragst, ob ich in anderen Lebensbereichen ähnlich verunsichert bin. Das bin ich allerdings ganz und gar nicht, die Unsicherheit bezieht sich wirklich nur auf den Umgang mit potentiellen Partnerinnen ...

    Es ist auch glaube ich auch nicht so, dass Frauen prinzipiell wenig Interesse an mir hätten. Eigentlich finde ich sogar, dass ich eine recht gute Partie bin ... es liegt also weniger daran die Frauen von mir zu überzeugen, sondern wohl in der Tat an meiner panischen Angst, wieder zurückgewiesen zu werden.

    Was daran so schlimm wäre? Interessante Frage. Objektiv gesehen eigentlich nicht viel ... aber ich erlebe Zurückweisung als starke Kränkung und es mir sogar regelrecht peinlich. Ich mache mir dann große Vorwürfe, dass ich mich wieder in die falsche Frau verliebt habe und es wieder zugelassen habe, enttäuscht zu werden. Und mit jeder neuen Enttäuschung wächst natürlich auch die Überzeugung, es niemals richtig auf die Reihe zu kriegen ...

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    Hallo Souldier,

    Wie in vielen anderen Bereichen unseres Lebens gilt auch für die Liebe: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
    Trau dich einfach.....es ist nichts auf der Welt so schön wie die Liebe....aber natürlich hat die Sache auch eine andere Seite der Medaille: nichts kann so verletzen, wie die Liebe. Ich denke trotzdem, und ich spreche aus Erfahrung....es lohnt sich, bei diesem Roulette mitzumachen
    Hab grad nochmal deinen letzten Beitrag gelesen....hmmm....möglicherweise gerätst du immer an die falschen Frauen?
    Dann solltest du an deiner Herangehensweise etwas ändern.
    Wie lernst du normalerweise Frauen kennen?
    LG von Mari
    Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde

  5. #5
    Neuling
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    Hallo Souldier.
    Ja das mit der Liebe ist in der Tat eine schwierige Sache.
    Vielleicht ist es das Problem, dass Du die "Zurückweisung" einfach falsch deutest!
    Es hat ja nichts mit Dir persönlich zu tun. Vielleicht hat "diejenige" schon Interesse an einem anderen Mann oder aber Du bist einfach nicht ihr charakterlicher Typ.
    Versuch einfach aus den Zurückweisungen zu lernen, oder aber geh gerade dann auf "diejenige" zu und frag sie, woran es liegt.
    Vielleicht bist Du auch für einige zu direkt oder wie auch immer.
    Ich denke es könnte Dir helfen, wenn Du "den Grund der Zurückweisung" erfährst.

    Und ansonsten bleibt mir nur eines zu sagen...die Liebe...ist IMMER ein wenig "gefährlich". Auch wenn man lange in einer Beziehung ist...wer liebt, der ist eben am verletzlichsten. So ist das leider.
    Da kann man nur hoffen und gut hinschauen, dass man an einen Menschen gerät, der es nicht ausnutzt, den anderen zu verletzen!!

    Ich wünsch Dir alles gute und viel Glück!
    Du wirst schon noch die Richtige treffen.

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