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Thema: Selbstsabotage, Schweinehund und der Rest der Gang

  1. #1
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    Unglücklich Selbstsabotage, Schweinehund und der Rest der Gang

    Hallo zusammen,

    dies ist mein erster Beitrag und ich hoffe ich hab keine Regeln verletzt, vergessen oder so. Falls doch bitte ich um etwas Nachsicht

    Ich muss mich einfach mal ausheulen und hoffe das ihr ein offenes Ohr bzw Auge für mich und vlt auch den ein oder anderen Tipp.

    Ich sabotiere mich selbst und ich hab keine Ahnung warum. Ich studiere schon ewig aber ich schreibe nie klausuren. Ich habe Angst zu versagen. Aber genau dadurch versage ich erst recht. Ich weiß das ist total unlogisch und ich würde das so gern ändern, aber ich falle immer wieder zurück.

    Ich mache immer tolle pläne lege mir alles zurecht und plötzlich stell ich fest, dass Semester ist fast rum und ich hab nichts geschafft und weiß nicht mal warum.

    Ich mache Listen und Übersichten und nichts hilft

    Es gibt noch viel mehr zu erzählen, aber das ist mein größtes Problem, daher soll das erstmal reichen.

    Danke fürs zuhören

    LG

  2. #2
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    Mal unabhängig von möglichen tiefer liegenden Ursachen, hilft nur eins:

    Zur Klausur anmelden, gut lernen (strategisch geschickt lernen z.B. mit alten Klausuren), schreiben und fertig. Da mußt du wie Millionen Studenten vor dir einfach durch.

    LG Dieter

  3. #3
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    Das ist mir klar. Ist ja auch nicht so als wollte ich nicht irgendwann mal fertig werden.
    Ich melde mich an, ich lerne und kurz vorher melde ich mich wieder ab. Denk mit nächstes Semester wird alles besser.

    Oder ich geb Übungen einfach nicht ab, die Götter wissen warum, die liegen meistens fix und fertig gelöst auf meinem Schreibtisch ...

    Total dumm, ich weiß.
    Ich weiß nur nicht, warum ich das tue, bzw eben nicht tue.

  4. #4
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    Und eben das mußt du ändern. Da kann man lang rumpsychologisieren - aber am Ende mußt du die Klausur halt schreiben und die Arbeit abgeben. Da du es schon so lange anders machst hat sich da eine ineffektive Gewohnheit rausgebildet. Durchbrich sie! Tu es! Selbst wenn du durchfallen solltest (was ich nicht glaube), geht die Welt davon nicht unter.

    Was studierst du denn?

  5. #5
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    Ja das stimmt. Ich muss unbedingt versuchen DEN Punkt zu finden, ab dem es vorwärts geht.

    Ich studiere Biophysik

  6. #6
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    Macht dir die Materie Spaß?

  7. #7
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    Ähm joa.

    Also wenn ich seh was mich so erwartet und wie die Themen sind, Denk ich "yeah" Super interessant aber wenn ich vorm. Stoff sitze denke ich mir ... Mmhh aber das bekomm ich momentan langsam in den griff

  8. #8
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    Hallo Tini,

    Ich habe Angst zu versagen.
    Woher kommt diese Angst und wie fühlt sie sich an?

    In wessen Augen würdest Du versagen? In Deinen eigenen, weil Du Deinen eigenen Erwartungen an Dich selbst vielleicht nicht gerecht werden könntest? Aus vielleicht anderen Gründen?
    Oder in den Augen anderer - auch hier: warum?
    Wo kommt diese Erwartungshaltung her?

    Klar, eine solche Vermeidungsreaktion schleift sich als "Überlebensstrategie" sehr schnell mal ein: man entzieht sich der Angst und dem zugrunde liegenden Konflikt - und wenn es einmal "funktioniert" hat (war vielleicht nur bei Kleinigkeiten), dann verselbständigt sich dieses Muster irgendwann auch einmal: es wird zur "Standardreaktion".

    Dieses Vermeiden: tritt das jetzt nur bei Prüfungen (auch ein Studium kann man ja als "permanente Prüfungssituation" ansehen ) auf oder gibt es da vergleichbare Muster in anderen Bereichen?


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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