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Thema: Seltsamer Alptraum seit der Kindheit

  1. #1
    Neuling Avatar von einzelkind
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    Standard Seltsamer Alptraum seit der Kindheit

    Hallo, es geht um einen Alptraum, den ich vor 12 Jahren hatte und ich habe nie herausbekommen was der Traum mir nun sagen wollte, ich kann nur vermuten.
    Jetzt bin ich 17 Jahre alt und habe einen ähnlichen albtraum gehabt und ich frage mich, warum?!
    Nun zum Traum:
    Im Traum waren zusammenhängende kreise zu sehen und unterbewusst merkte ich, dass sie mein eigentum sind.
    der hintergrund ist weiss und mein herz rast. Diese kreise werden mir auf einmal weggenommen, erst einmal ein großes stück, dann fast alles. Und ich denke mir nur: Nein, das war alles umsonst!" Hä??
    jemand nimmt sie mir weg ubd es zerreist mich, ich breche in tränen aus. Ich weis nicht, ob ich wach bin oder träume, aber meine mutter hat mir wasser und aspirin gegeben, als ich aufgewacht bin, schweißgebadet und unter tränen.
    Der punkt ist einfach, dass mir im traum was weggenommen wurde, was alleine mir gehörte und es jemand wegnahm und ich sah keinen sinn mehr darin alles von vorne zu beginnen. Das verbundete ich aber mit dem leben, was ich auch komisch fand, also, ich wollte nicht "von vorne leben"
    Okey diesen traum habe ich nochmal geträumt, aber nur, dass es viel zu kurz war und nicht geheult habe.
    Mir kommt das so komisch vor, ich glaube etwas hat damals in meinem leben gefehlt und jetzt habe ich eine depressive phase, heisst das jetzt, dass ich als kind depressiv war?
    Ich weis, dass in meiner kindheit nicht alles gut lief(nein, ich wurde nicht geschlagen) aber zu meinen eltern hatte ich schon immer ein schlexhtes verhältnis. Sie sind halt "anders"
    Warun habe ich diesen traum nochmal geträumt? Kann mir das einer psychologisch erklären?
    Ich bin soo gespannt auf eure antworten.

    Lg

  2. #2
    Neuling
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    Standard

    Hey!

    Ich kann dir nur so viel sagen: Träume sind zur Verarbeitung gewisser Situationen da, bzw. zur Verarbeitung der Geschehnisse am Tag.
    Kommt dir denn so eine Situation aus dem wirklichen Leben bekannt vor? Dass dir jemand etwas weg nimmt (und sei es ein Gefühl, oder was auch immer), was dir sehr weh getan hat?
    Es muss auch nicht unbedingt dieselbe Situation sein wie im Traum, aber vielleicht musst du noch etwas verarbeiten, und das kam jetzt eben wieder hoch. So würde ich erklären, dass du das jetzt wieder träumst...

  3. #3
    Schreibkraft Avatar von Pure
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    Zitat Zitat von LaNorita Beitrag anzeigen
    Hey!

    Ich kann dir nur so viel sagen: Träume sind zur Verarbeitung gewisser Situationen da, bzw. zur Verarbeitung der Geschehnisse am Tag.
    Das ist so überhaupt noch nicht bewiesen. Träume sind noch immer eine große Unbekannte. Es gibt nur Theorien und keine gewissheit, was aber auch bei soetwas abstrakten wie Träume kein Wunder ist.

    Ich vertrete eher die Theorie, dass das Gehirn unkontrolliert irgendwelche Erinnerungen ansteuert und daraus dann eine Traum entsteht. Das alles können Erinnerungen sein, die irgendwo im hintersten Winkel deines Gehirnes gespeichert sind und an die du dich im Wachzustand nur schwer, oder garnicht, erinnern kannst.

    Ich hab oft sehr destruktive Träume. Aber ich erkläre es mir damit, dass ich zum Beispiel Kriegsdokus und ähnliches schlecht ertrage und sich das bei mir stärker einnistet. Und daher häufiger im Traum vor kommt, als andere Dinge. Aber auch das ist nur eine Theorie von mir.

    Das schlimmste was man machen kann, finde ich, sind Träume für bare Münze zu nehmen und sich darin zu verrennen.

  4. #4
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo,

    ich lese da folgendes: du hattest ein starkes Verlustgefühl (oder Verlorenheitsgefühl?) So was ist für ein Kind ganz essenziell, als Jugendlicher und Erwachsener dann nicht mehr ganz so stark. Das könnte sich im Traum ausgedrückt haben.

    Ich finde es nicht hilfreich, mit Träumen auf intellektueller Ebene umgehen zu wollen, weil sie da ja auch nicht statt finden. Und ich glaube auch nicht, dass das eine reine Hirnsache ist. Denn ich habe nach OPs sehr intensive Albtraumphasen, die wie eine Ventilwirkung haben. Es gibt wegen diesem Phänomen Untersuchungen mit div. Narkosemitteln, wie mir "meine" Chirurgin damals sagte.

    Ich habs so empfunden, dass ein Eingriff, der unter normalen Umständen lebensgefährlich wäre (der Körper wird ja massiv verletzt bei einer OP), seine Spuren im "Zellgedächtnis" hinterlässt und diese schock- traumaähnliche Situation vom Körper später in Träumen verarbeitet wird. So hab ichs zumindest empfunden. Darum kann ich Träume nicht als reine sinnlose Hirnentladungen abtun.

    Ich glaube auch, dass Träume "helfen" oder zumindest irgendwie damit zusammenhängen, dass sich die Neuronetzwerke neu sortieren und verbinden. Nicht grundlos heisst es "schlaf mal drüber", weil sich nachweislich vieles nachts im Schlaf neu ordnet und sortiert und man am nächsten Tag oft mehr Klarheit in einer Sache hat.
    Geändert von Gast784 (17.05.2011 um 11:51 Uhr)

  5. #5
    Schreibkraft Avatar von Pure
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    Zitat Zitat von Gabiannarele Beitrag anzeigen
    Ich habs so empfunden, dass ein Eingriff, der unter normalen Umständen lebensgefährlich wäre (der Körper wird ja massiv verletzt bei einer OP), seine Spuren im "Zellgedächtnis" hinterlässt und diese schock- traumaähnliche Situation vom Körper später in Träumen verarbeitet wird. So hab ichs zumindest empfunden. Darum kann ich Träume nicht als reine sinnlose Hirnentladungen abtun.
    Ich denke, dass die Ansteuerung der Hirnregionen während eines Traumes durchaus durch körperliche Reize (Stress, Schmerz etc.) beeinflusst werden kann.

    Beispiel:
    Wenn ich Kopfschmerzen habe, habe ich auch häufig Albträume. Ich erkläre mir das vor allem damit, dass die körperlichen Schmerzen das Hirn veranlassen in diesen Regionen zu arbeiten. In diesen Regionen sind auch Vorstellungen (oder Erinnerungen) zu finden, die mit Schmerzen assoziiert werden. Denn unser Gehirn arbeitet sehr viel mit Gefühlen bei der Speicherung von Erlebtem.

    Es ist also möglicherweise eine logische Konsequenz, dass ich bei körperlichen Schmerzen oder generell negativen Faktoren, auch negatives Träume, da diese "negative" Hirnregion aktiv ist! Ich hoffe es ist verständlich was ich schreibe.

    Einen seelischen oder gar psychischen Eingriff in dem Sinne, wie ihn die meisten Menschen verstehen schließe ich bei Träumen nahezu aus.

  6. #6
    Gast784
    Gast

    Standard

    Naja, Pure, klar wird das irgendwie auch übers Hirn laufen, wären wir nicht in all unseren Teilen und Ebenen vernetzt, wüsste die rechte Hand ja buchstäblich nicht, was die Linke tut

    Einen seelischen oder gar psychischen Eingriff in dem Sinne, wie ihn die meisten Menschen verstehen
    das versteh ich jetzt nicht, was Du denkst, wie ihn die meisten Menschen verstehen

  7. #7
    mad
    Gast

    Standard

    Ich fände es spannender, wenn die Threadstellerin etwas zu den Vermutungen sagt
    Pure, warum machst Du keinen Thread auf, wo über die Thematik des Traumes an sich diskutiert werden kann?
    Aber Du hast Recht: Norita hat behauptet, Träume wären gänzlich Verarbeitung und das kann man pauschal nicht so sagen!

  8. #8
    Neuling
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    Standard

    Hey!

    Ich denke, ich habe mich falsch ausgedrückt - Natürlich sind Träume nicht ausschließlich zur Verarbeitung von etwas Erlebtem da. Ich kenne das selbst auch:
    Wenn ich Fieber habe, dann bin ich im Traum auch krank.
    Wenn in der Nähe Musik o.ä. ist, dann träume ich oft, dass mein Wecker läutet. (Bzw. auch anders herum, mein Wecker läutet und ich träume, dass ich Musik höre)
    Oder wenn mir kalt ist, träum ich, dass Winter ist, lauter solche Sachen. Ja, Träume werden auch vom Befinden der Träumers beeinflusst =)

    Aber gerade wenn sich Träume öfters wiederholen, dann deutet das darauf hin, dass es sich um einen Verarbeitungstraum handelt.

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