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Thema: Sich durchs Leben schlängeln

  1. #9
    Neuling
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    Hallo Fernsehturm,

    Zitat Zitat von Fernsehturm Beitrag anzeigen
    Familie kriegt man im Idealfall, wenn man andere und sich versorgen kann. Wenn du dein Studium bereits vor Augen siehst, dann konzentriere dich darauf. Ich habe nicht verlangt, dass du das nächstbeste Mädchen begattest und Arbeitslosenhilfe bekommst. Dieses Ziel zum Beispiel - also das Studium!!! ^^ - wäre Thema für einen Tagebucheintrag, finde ich. Wenn du das Fach sogar schon benennen kannst, hast du mehr Energie, die du bündeln kannst. Orientiere dich an dem Stoff, den du für später brauchst! Was möchtest du denn studieren?
    Alles, was du zu Papier bringst, ist nur für DICH. Du hast doch ein Privatleben, oder? Wie das aussieht, ist shitegal. Meine Notizen kann auch keiner entziffern, aber schreibe ich für die anderen oder für mich?
    Nun gut. Familie ist noch ein weit entferntes Thema, ich weiss ja noch nicht mal richtig, wie ich mit Freunden und Kollegen umgehen soll; aber das ist ein anderes Thema.
    Hmm... Tagebuch... Habe ich ehrlich gesagt immer noch nicht ausprobiert; dazu kann ich mich einfach nicht überwinden. Beim Schreiben ist es so, als ob ich durch eine Kamera auf mich herabschaue. Eigentlich ist das immer so, nicht nur beim Schreiben. Wobei ich mir deswegen lächerlich vorkomme; Grund? Keine Ahnung.
    Informatik würde ich gerne studieren, wobei ich hier nicht weiss, ob es die Angst ist, anderes noch nicht wirklich zu kennen.
    Das Blöde an meiner Schrift ist, dass alles, was gelesen werden sollte von anderen für diejenigen nicht lesbar ist (Schulheft bspw.), hingegen alles, was für mich bestimmt ist wie z.B. eine kleine Notiz in mein damaliges Aufgabenheft oder ein Eintrag in mein damaliges Tagebuch zu einfach gelesen werden kann, obwohl ich bei beidem dieselbe Schrift verwende.

    Cool, ich kann gar nicht abschalten. Ich sauge alles auf, unfreiwillig, aber nie Lernstoff. Aber da hast du vielleicht schon die Lösung gefunden: Wer nicht zuhören kann, muss mehr zuhören. Kennst du zum Beispiel Wege, um das Gespräch immer so zu lenken, dass deine Lieblingsthemen besprochen werden? Stell dir vor, du wärst in einer Prüfungssituation und hast keinen Plan. Wie kriegst du die Zeit rum? Du könntest schweigen oder rausrennen oder "äh?" sagen oder... du beginnst auf die Frage zu antworten und lenkst dann zu einem Thema über, dass du sehr gut kannst: "Ja, das mit der französischen Revolution war ja so eine Sache. Wissen Sie, das erinnert mich an das Endspiel der letzten WM. Beim Fußball ist das ja so...".
    Ganz ehrlich, man muss sich nicht immer für die anderen interessieren, aber wenn dir dadurch der Stoff flöten geht, übe doch einfach mal, "Interesse zeigen" bei deinen Mitmenschen... oder Gespräche lenken, damit du eine Brücke zwischen Interessantes und Pflichtteil schlagen kannst! (In meinen Beiträgen rede ich zum Beispiel meist von mir selbst. )
    Gespräche lenken würde ganz gut funktionieren. Nur rede ich nicht gerne über meine Lieblingsthemen, was hauptsächlich alles, was den Computer betrifft, ist. Dabei komm ich mir so vor, als würde ich das Gegenüber ausnützen, um mich "emotional" oder geistig zu pushen, wenn du verstehst.

    Bei der Freiwilligenarbeit trifft man übrigens auch neue Leute, die in interessanten Berufen arbeiten. Es muss ja auch nicht "Brot für die Welt" sein oder "Greenpeace". Vielleicht eine AG in der Schule, zur Nachhaltigkeit oder Ideenwettbewerbe.
    Ich bin eigentlich total ungern unter fremden Leuten. Geht wohl jedem so. Aber dadurch, dass ich kaum spreche mit den Fremden, entsteht hier auch nichts und deshalb bleiben sie Fremde.

    Zunächst, gute Beobachtung: Noten sind subjektiv! Das darfst du nicht vergessen. Natürlich kann man dann wieder ankommen und dem Lehrer die Schuld geben, aber wer gute Noten hat, ist nicht immer ein Genie.
    Bis jetzt war's bei mir eigentlich nicht so, dass ich jemandem die Schuld für meine Noten geben musste. Ich weiss, wenn ich etwas nicht verstehe oder zu wenig bzw. zu kurzfristig gelernt habe, dass ich dann auch eine schlechte Note verdient habe.

    Zweitens, die Erkenntnis über die Notwendigkeit des Übens ist da und du hast auch gesehen, dass du, egal was du tust, nicht vorankommst. Glaubst du dann echt, dass du die ultimative Motivationstechnik verwenden wirst? Wenn du sagst, der Wille ist da, aber der Körper macht nicht mit, kann das bedeuten, dass entweder körperlich etwas nicht funktioniert oder dass du deine Motivation noch etwas managen musst. Das Ding mit der Zeit vergessen und der Unlust in Lernintervallen spricht für zu viel Energie, die nicht richtig gelenkt wird. Deshalb rede nicht von "Ausreden", du bist nicht faul, du lernst nur nicht effektiv!
    Hmm... Schwer zu sagen, wohl nicht, wenn du mich so fragst.

    Trennst du zwischen Pflicht- und Freizeit-Programm? So schön es ist, die Zeit zu vergessen, aber du brauchst die Energie doch eigentlich für alle Fächer, in denen du Hausaufgaben hast, oder? Dann kannst du dich nicht stundenlang mit Chemie beschäftigen und am Ende feststellen, dass dir Mathe und Englisch gerade nicht so zusagen. Andersherum, immer unterbrechen, dann wenn es gerade spannend wird, ist nicht mal gut fürs Gehirn, schätze ich. An sich arbeitet dein Gehirn immer weiter in den Pausen und beim Schlafen, aber ein bisschen Sinngehalt braucht es schon. Wenn du eine durchschnittliche Konzentrationsspanne hast, dann reicht eine halbe bis dreiviertel Stunde, um dich mit einer Sache zu beschäftigen. Dann kommt Bewegung, Lüften und ein kleiner Snack, von dem man nicht müde wird. Danach kurze Wiederholung/ eigene Fragen beantworten und weiter geht's. Dementsprechend wirken Pausen auch als Belohnung, nur zu viel darf es net sein.
    Nein, ich trenne die Zeit nicht. Die Pflichten stehen bei mir eigentlich immer hinten an. Die Aufgaben kann ich auch am jeweiligen Morgen noch erledigen, wobei sie dann eben nur erledigt sind und kaum etwas gelernt wurde.
    Wenn ich mich mal hinsetze und wirklich alle Aufgaben schon vor Nachtbeginn erledige, merke ich, dass ich viel zu viel Zeit dafür brauche; sprich, gute vier Stunden, wenn nicht mehr.

    Bevor du lernst, gibt es Dinge, die abgecheckt werden müssen. Das sollte dir ja bekannt sein, z.B. Ruhe, Müdigkeit, Essen, usw. Eine Sache sind die Sorgen. Dein Vater ist nicht mehr da. Der hat weder etwas in eurer Wohnung noch in deinem Kopf zu suchen! Wenn du Sorgen hast, weg damit, denn sonst erschwert es dir das Lernen. Eine Möglichkeit ist das innere Beruhigen, indem du beispielweise etwas zu dir selbst sagst oder eine Entspannungstechnik anwendest. Was du auch probieren kannst, ist Externalisieren, also nach außen tragen. Du könntest dich an etwas abreagieren, etwas sprechen (z.B. "Jetzt lerne ich und es gibt nur den Lernstoff und mich."), schreiben und dann zerknüllen oder anderes. Viel Glück dabei, denn Lernen scheint dir eigentlich viel Freude zu bereiten!
    Sollen mich diese Sprüche auf das Bevorstehende fokussieren? Scheint mir eine merkwürdige Methode zu sein.

    Ich sehe hier nicht das Problem, das du hier entdeckt hast... Fragen kostet nichts und wenn sie dir blöde kommen, kannst du ja immer noch sagen: "So seht ihr halt, ob IHR es könnt!". Warum sind Jungs immer so schüchtern, wenn es ums Sprechen geht???
    Ich kann nicht für andere sprechen, aber was mich betrifft, da stiess ich auf viel Ablehnung, was Gespräche betrifft. Eigentlich ja immer noch. Also freiwillig kommt mit mir fast keiner ins Gespräch, da ist dann auch klar, dass ich mich sonst, was das Sprechen betrifft, eher zurückhalte.

    Kein Bock kann in dem Fall auch Prokrastination sein und bevor du wieder mich fragst, frage Tante Wiki! Mit Interesse studieren reicht leider nicht, dazu gehört eine gehörige Portion Neugier. Wenn du neugierig bist und nicht lernen kannst, dann suche eine Beratungsstelle auf!
    Bock hätte ich ja schon, wie ich auch schon erwähnte, kann ich mich auch für Vieles begeistern; da trifft das Wort "Prokrastination" wohl eher zu.

  2. #10
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    Das sich Fragen Stellen muss ich auch mal ausprobieren. Stichwort: Prokrastination...

    Zitat Zitat von Fernsehturm Beitrag anzeigen
    Beständigkeit übt man in kleinen, kontinuierlichen Schritten. Von heut auf morgen geht das selten, deswegen wirst du die ultimative Motivationstechnik wahrscheinlich nicht finden. Beständigkeit erfordert Disziplin und das kann durch Pläne unterstützt werden, Sport und gesunde Ernährung, ein sorgenfreies und ruhiges Leben, Lerntechniken oder Zugang zu Nachschlagewerken oder Commitment wie in der Freiwilligenarbeit oder Religion. Du hast das Wissen zu fast allen Punkten, nur was in dir passiert, lässt dich nicht los und da würde ich mal überlegen, ob du es weiter so probierst oder ob du deine Sorgen mal langsam ablegst...
    Ich habe jetzt schon ein wenig die aufschreibe-und-durchstreich-Methode kennengelernt; sie hat mir bis jetzt schon ein wenig geholfen. Da geht bestimmt noch mehr!
    Eine Anleitung zum Sorgen Ablegen wird es wohl kaum geben. Aber vielleicht erläuterst du mir noch genau, wie du das machen würdest?! Mit dem Aufschreiben und Zerknüllen? Tagebuch?

    (Deine Geschichte kann ich sehr gut nachvollziehen, weil ich vieles von mir kenne und deswegen gebe ich dir Ratschläge, damit du nicht "enden" musst wie ich.)
    Es ist schön, dass du das mit mir teilst.

  3. #11
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    Idee Zeit...

    Zitat Zitat von dasLoch Beitrag anzeigen
    Hmm... Tagebuch... Habe ich ehrlich gesagt immer noch nicht ausprobiert; dazu kann ich mich einfach nicht überwinden. Beim Schreiben ist es so, als ob ich durch eine Kamera auf mich herabschaue. Eigentlich ist das immer so, nicht nur beim Schreiben. Wobei ich mir deswegen lächerlich vorkomme; Grund? Keine Ahnung.
    Kennst du den Unterschied zwischen dumm und blöd?
    Der Dumme weiß nicht, wie er sich helfen kann. Der Blöde weiß es und lässt seine Chancen ständig verstreichen.
    Informatik würde ich gerne studieren, wobei ich hier nicht weiss, ob es die Angst ist, anderes noch nicht wirklich zu kennen.
    Da bist du nicht der einzige, der Angst hat, etwas zu verpassen oder die falsche Wahl zu treffen. Lies dir Bücher durch, mache Praktika, schau in Internetforen, usw. Wenn du weißt, dass du abstrakte Theorien aus dem mathematisch-technischen Bereich magst, dann bleibe bei Informatik, was im Übrigen... ein richtig cooles Fach ist. *Neid* Da hättest du dann auch viel mehr mit Zahlen zu tun und müsstest nicht ständig Sorgen haben, dass das keiner lesen kann.
    Mein Mitschüler hatte damals - heute Webprogrammierer- ein Übungsheft, in dem er wie die Schreibanfänger Kalligrafie geübt hat. Irgendwann wurde er durch den Sport und diese Übungen ruhiger und seine Schrift ist zumindest leserlicher geworden. Danach bekam er deswegen auch keinen Notenabzug mehr.

    Gespräche lenken würde ganz gut funktionieren. Nur rede ich nicht gerne über meine Lieblingsthemen, was hauptsächlich alles, was den Computer betrifft, ist. Dabei komm ich mir so vor, als würde ich das Gegenüber ausnützen, um mich "emotional" oder geistig zu pushen, wenn du verstehst. [...] Ich bin eigentlich total ungern unter fremden Leuten. Geht wohl jedem so. Aber dadurch, dass ich kaum spreche mit den Fremden, entsteht hier auch nichts und deshalb bleiben sie Fremde. [...] Ich kann nicht für andere sprechen, aber was mich betrifft, da stiess ich auf viel Ablehnung, was Gespräche betrifft. Eigentlich ja immer noch. Also freiwillig kommt mit mir fast keiner ins Gespräch, da ist dann auch klar, dass ich mich sonst, was das Sprechen betrifft, eher zurückhalte.
    Dann finde einen Weg! Irgendwann wirst du nicht mehr weglaufen können.


    [...] dass ich dann auch eine schlechte Note verdient habe.
    Schulzeit.
    [...] Die Pflichten stehen bei mir eigentlich immer hinten an. Die Aufgaben kann ich auch am jeweiligen Morgen noch erledigen [...] merke ich, dass ich viel zu viel Zeit dafür brauche; sprich, gute vier Stunden, wenn nicht mehr.
    1. Studienjahr.

    Zum ersten: Schlechte Noten kann man fairerweise bekommen, aber das Wort "verdienen" kann in dir auslösen, dass du es eh nicht wert seist. Irgendwann geht dadurch auch die Motivation flöten. Nach einer Reihe von Dreien habe ich aufgehört, mich für die Schule zu interessieren.
    Zum zweiten: Prokrastination gibt einem am Anfang das Gefühl, total flexibel zu sein. Nach einer Weile wird einem dann bewusst, wie die Zeit verstrichen ist und plötzlich erreicht uns die Panik und das schlechte Gewissen kommt hoch. Gerade beim Lernen sammelt sich etwas an, was man schwer wieder nachholen kann. Wenn du zu lange wartest, bist du aus dem Unterrichtsgeschehen raus! Vier Stunden Arbeit ist nicht viel. Im ersten Semester habe ich für Texte ewig lange gebraucht, z.T. mehrere Tage. Irgendwann habe ich mich dazu überwunden, mit Kommilitonen darüber zu reden (natürlich etwas dezenter) und erfuhr, dass ich eigentlich gar nicht so langsam bin. Zum Teil bin ich sogar schneller, kann es nur leider nicht sofort behalten, aber mit dem Vokabular kommt das nach einiger Zeit. Auch das Gehirn muss man trainieren und wenn es für irgendwas keine "Expertenschublade" gibt, darfst du deine grauen Zellen nicht mit so viel Material auf einmal belasten! Stück für Stück, mit Geduld und dann bekommt dein Gehirn eine "Expertenschublade", in dem es die Infos sicher verwahren kann. (Ich bespreche gerade mit einem Therapeuten, geduldig zu sein, also nicht wundern. )

    Sprüche sind wie Mantras und das benutzt man bei der Meditation oder für Aufgaben, die aus welchen Gründen auch immer, viel Aufmerksamkeit und Konzentration fordern. Es gibt laut Psychoanalyse etwas Unbewusstes in dir und das wird dem Mantra angesprochen. Dann arbeitet nicht nur dein Bewusstsein, sondern auch dein Unterbewusstsein mit und das kann die sogennante "unbewusste Kompetenz" fördern. Andere würden vielleicht einfach schreien...


    Ich habe jetzt schon ein wenig die aufschreibe-und-durchstreich-Methode kennengelernt; sie hat mir bis jetzt schon ein wenig geholfen. Da geht bestimmt noch mehr!
    Da geht bestimmt noch einiges. Ich habe noch einen Spruch: "Tschakka, du schaffst es!!!" XD

    Eine Anleitung zum Sorgen Ablegen wird es wohl kaum geben. Aber vielleicht erläuterst du mir noch genau, wie du das machen würdest?! Mit dem Aufschreiben und Zerknüllen? Tagebuch?
    Sorgen ablegen kann man auf vielfältige Weise. Wie bereits erwähnt, mach dich lieber über so etwas schlau. Da gibt es massig Techniken. Achtsamkeit und im Hier und Jetzt leben sind hilfreich. Kinder können das gut. Genieße deine Kindheit!
    Du nimmst ein stück Papier, vielleicht ein Spezialpapier, und beschreibst es mit Sätzen zu einem Sorgenbereich.
    Bsp.: Sorgenbereich Gespräche beginnen: "Ich mache mir Sorgen, dass ich mit anderen nicht ins Gespräch kommen kann. Ich mache mir Sorgen, dass ich es niemals schaffe, eine attraktive Person anzusprechen. Ich habe Angst, dass ich mal eine Chance deswegen verpasse. Andere sagen, ich bin zu still. Ich bin zu verschlossen, ich kann das nicht..."
    Wenn du es dann betrachtest, frage dich, ob das ganze wirklich so extrem ist!
    Bsp.: "Kann ich wirklich nie mit anderen ins Gespräch kommen? Habe ich überhaupt schon mal versucht, jemanden anzusprechen? Wie habe ich das gemacht? Wie funktioniert das bei anderen? Was kann ich mir davon abgucken? Kommen in dir Zukunft nicht noch tausende Möglichkeiten, jemanden kennen zu lernen? Muss ich super offen sein? Kann ich nicht auch mit meiner Art auf andere zugehen? Wer sagt, dass ich es überhaupt nicht kann?"
    Wäre das nur ein Tagebuch, könntest du dann auf einem neuen Blatt, Lösungsvorschläge schreiben oder eine besondere Beobachtung (z.B. "Ich bin immer dann schüchtern, wenn..."). Wenn du zum Arbeiten schnell zur Ruhe kommen möchtest, versuche es halt mit Zerknüllen. Ich stelle mir das so vor, dass du dir die Sätze nochmal durchliest, dich fragst, ob es wirklich so ist und anschließend dir selbst sagst:
    "Diese Sorge hält mich auf. Sie hält mich und ich bin abgelenkt. Ich werde eine Lösung finden, aber nun packe ich diese Sorge weg und kümmere mich um etwas anderes! Ab jetzt werde ich nicht mehr davon sprechen und versuchen, mich mit der neuen Aufgabe zu beschäftigen."
    Und dann bewusst zerknüllen und in den Mülleimer oder wo auch immer hin. Danach auf die neue Aufgabe konzentrieren:
    "Jetzt mache ich x und nehme mir so viel Zeit dafür, wie geplant. Es gibt nur noch x und alles ándere kann warten, bis die Zeit abgelaufen ist."

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